Informationen des Ersten Bürgermeisters
NachrufDer Markt Roßtal trauert um Herrn Karl Heinz GötzStv. Bauhof-Einsatzleiter | ||
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Karl Heinz Götz ist am Vortag des Ewigkeitssonntags überraschend für uns alle verstorben. Der gelernte Zimmermann gehörte unserem Bauhof vom 1. September 1978 bis zu seinem Tode am 25. November 2006 an. Im September 2003 konnte er die Urkunde für 25 Jahre Treue im Öffentlichen Dienst entgegen nehmen und wurde von Staatsministerin Stewens für sein Pflichtbewusstsein und seinen Fleiß mit der Ehrenurkunde des Freistaates Bayern gewürdigt. Der Verstorbene war ein ausgezeichneter Handwerker mit großem fachlichen Können und einer ungewöhnlichen Vielseitigkeit. Wegen seines hohen Pflichtbewusstseins, seiner Kollegialität, seines wachen Verantwortungsbewusstseins und steten Fleißes war er ein beliebter Kollege und zuverlässiger Mitarbeiter. Wir trauern mit seiner Frau und den beiden Söhnen um ihn und werden ihn in Bauhof und Rathaus sehr vermissen. Markt Roßtal, 30. November 2006 | ||
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Heimatverein übergibt Martinimarkt-Erlös an den Schul-Förderverein
Eine gute Idee hatte die Geschäftsführerin des Heimatvereins Roßtal, Elisabeth Helmreich: Schülerinnen und Schüler von Grund- und Hauptschule sollten Bilder von Roßtal malen und dann am Martinimarkt im Rathaussaal ausstellen und verkaufen. Die Idee fand sofort Beifall im Heimatvereinsvorstand, in den Schulleitungen und beim Bürgermeister. Im Roßtaler Rathaus konnte nun der Heimatvereinsvorsitzende Georg Helmreich den Verkaufserlös von 265 € an den Vorsitzenden Jürgen Büttner vom Förderverein Grund- und Hauptschule Roßtal überreichen. So haben Schülerinnen und Schüler und ihre spendenbereiten Eltern wieder dazu beigetragen, dass mancher Wunsch der Schulen schneller verwirklicht werden kann. Außerdem bereicherten die Bilder die Sozial- und Kulturmesse im Rathaus.
und des Heimatvereinsvorsitzenden an Jürgen Büttner (2. v. links) den Spendenbetrag
60 Jahre Bayerische Verfassung
Am 1. Dezember 1946 wurde die Bayerische Verfassung beschlossen. Sie gehört zu den Verfassungen Deutschlands mit den größten demokratischen Mitwirkungsmöglichkeiten direkt durch das Volk. In ihr wird auch die kommunale Selbstverwaltung ausdrücklich garantiert. Das ursprüngliche Recht der Kommunen auf Selbstverwaltung wird unter den Schutz der Verfassung und des Staates gestellt. Wir dürfen noch heute auf unsere Verfassungsväter und ihre in der Verfassung niedergelegten Ideen und Werte stolz sein.
Kalender »Alt-Roßtal« auch an Marktkasse
Der vom Runden Tisch Kultur erstellte wertvolle Kalender mit Fotografien aus dem alten Roßtal kann außer bei den bekannten Verkaufsstellen auch an der Marktkasse erworben werden. Mit dem Kauf unterstützen Sie auch die Kulturarbeit des Runden Tisches innerhalb unserer Roßtaler Agenda 21.Gewerbeverband sorgt für Ausbildung
Über 80 % der Azubis in Deutschland werden im Mittelstand und in Kleinunternehmen im Handwerk ausgebildet. Der Gewerbeverband Roßtal bringt seinen Teil dazu ein.
Am Montag, dem 27. November, übergab der 1. Vorsitzende des BDS/DGV Roßtal, Albert Bachmann, eine Liste mit 22 Praktikumsplätzen sowie 8 freien Lehrstellen für das Jahr 2007 an Herrn Rektor Graefe der Hauptschule Roßtal.
Der Gewerbeverband möchte gerne Hand in Hand mit der Schule arbeiten. Er geht somit den ersten Schritt um den Jugendlichen die Chance zu bieten, übers Praktikum einen Beruf kennen zu lernen, bzw. einen Ausbildungsplatz im Ort und somit eine Perspektive für die Zukunft zu erhalten.
Karten für »Windsbacher Knabenchor«!
Am 14. Dezember beginnt der Vorverkauf der Konzertkarten für das Konzert des Windsbacher Knabenchors am 3. Februar 2007 um 18.00 Uhr. Erfahrungsgemäß ist die Nachfrage nach Karten sehr groß. Es gibt Karten in den Preiskategorien 22 €, 18 €, 15 € und 10 € bei den Vorverkaufsstellen.
Bericht zur Bürgerversammlung 2006
Mehr als doppelt so viele Bürgerinnen und Bürger als im Vorjahr, nämlich 49, fanden sich bei der flächendeckenden Bürgerversammlung im Roßtaler Rathaus ein. Auch Landrätin Dr. Pauli suchte heuer das Gespräch über die Kreispolitik mit den Roßtalern. Verkehrsfragen standen für die Roßtaler auch diesmal wieder ganz vorne. Die Landrätin wurde gebeten, für ein Überholverbot auf der Straße nach Weinzierlein zu sorgen. Auch wurde bemängelt, dass während der Sonntagsmessen in der Sichersdorfer Straße auf Gehwegen geparkt wird und behinderte Menschen dann mit Rollstühlen auf der Straße fahren müssten. Schwerpunkte des Berichts des Bürgermeisters und der anschließenden Diskussion war die Haushaltslage, Wasserver- und Entsorgung, Flurbereinigung und die Agendaarbeit.
Der Bürgermeister zeigte auf, wie klein der Handlungsspielraum im Haushalt einer Kommune wie Roßtal ist, die keine nennenswerten Einnahmen an Gewerbesteuer hat und in den letzten Jahren auch einen Rückgang der Einkommenssteuerbeteiligung verschmerzen musste.
Würde man z. B. in Roßtal die Hebesätze der Realsteuern (Grund- und Gewerbe) um immerhin 20 %-Punkte von derzeit 360 auf 380 Punkten erhöhen, wären dies Mehreinnahmen von nur 91.000 €. Allein durch das Anspringen der Konjunktur konnten aber in diesem Jahr bei Gewerbesteuer und Einkommenssteuerbeteiligung fast 200.000 € mehr verzeichnet werden. Hiermit wird deutlich, wie wichtig für die Kommunen die Gewerbesteuer und unser Gewerbe und damit auch die Beseitigung von Arbeitslosigkeit und eine gute Konjunktur sind.
Der Bürgermeister wies auch auf die Problematik hin, weitere dringende Neuinvestitionen bei Wasserversorgung und Entwässerung allein über Gebühren zu finanzieren und nicht auch über Beiträge. Investitionen der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung werden nämlich grundsätzlich entweder über Gebühren oder Beiträge oder über Gebühren und Beiträge finanziert. Der Gebührenzahler bezahlt für (Ab)-Wasser nicht nur die Förder- und Herstellungskosten über die Tilgung, sondern auch Zinsen und Abschreibungen und dies auch noch in einem Zeitraum, in dem die Anlage oft schon wieder erneuerungsbedürftig ist. Der Beitragszahler bezahlt nur Herstellungskosten und über die Gebühr den laufenden Betrieb. Für den Beitragsteil fallen Zinsen und Abschreibungen nicht an.
Auch dieses Thema bietet sich für die Agenda 21 an, die sich demnächst mit der demografischen Entwicklung befassen wird, will man wirklich nachhaltige, familienfreundliche Politik machen, auf Familien Rücksicht nehmen und auch Arbeitsplätze vor Ort erhalten oder schaffen.
Agenda-Vorsitzende Renate Kleindl klärte über die Ziele der örtlichen Agenda auf und lud ebenfalls zur Mitarbeit ein. Maria Dotzler-Schmidt und Roswitha Ott stellten die Freiwilligenagentur in Roßtal (FAIR) vor und zeigten auf, dass insbesondere Leihomas und Leihopas, aber auch noch Schülercoaches gesucht werden. Jeder, der bereit ist ein paar Stunden im Monat anderen Zeit zu schenken, auch z.B. um Bewohner des Altenheimes oder des Betreuten Wohnens einmal zu Fachärzten zu fahren, ist bei FAIR gefragt. Bürozeiten von FAIR sind montags 10 bis 11 Uhr und donnerstags 18 bis 19 Uhr (Tel. 901075) im Alten Rathaus, Rathausgasse 2.
Gemeinsame Gewerbeschau 2007
Die Kommunale Allianz Dillenberg Bibertal veranstaltet im Wolfgangshof am 5. und 6. Mai 2007 wieder eine gemeinsame Gewerbeschau. Wer an dieser Gewerbeschau teilnehmen möchte, wende sich bitte als Mitglied des Gewerbeverbandes an den Ortsvorsitzenden Albert Bachmann, als Nichtmitglied an die Geschäftsstelle der Kommunalen Allianz, Frau Straube, Gemeinde Großhabersdorf, Tel. 09105 9983917 oder als Mail straube@großhabersdorf.de
Schüler aus Auzances in Roßtal
Vom 4. bis zum 8. Dezember besuchten 40 französische Collège-Schülerinnen und Schüler aus der Partnerstadt Auzances und der Creuse unseren Markt Roßtal. Zum ersten Male besuchten also Jugendliche in dieser großen Zahl unsere Gemeinde, nachdem die Pfadfinder bisher den Kontakt in Auzances aufrecht erhielten. Die jungen Franzosen lernen Deutsch. Alle Schülerinnen und Schüler wurden eine Woche lang privat bei Roßtaler Familien untergebracht. Claudia Schuh hatte es wieder geschafft, genügend Gastgeber für die Schülerinnen und Schüler zu gewinnen. Anstelle eines „steifen“ Empfangs haben wir im Rathaus am Dienstagmorgen eine Ortsrallye vorbereitet, bei der die französischen Gäste den Oberen Markt näher erforschten. Ein Besuch des Nürnberger Dokumentationszentrums, des Christkindlesmarktes und der Nürnberger Altstadt stand ebenfalls auf dem Plan. Auch Rothenburg durfte natürlich im touristischen Programm nicht fehlen. Am Donnerstag besuchten sie die Roßtaler Hauptschule, um mit den gleichaltrigen Deutschen den Vormittag zu gestalten.
Die organisatorische Leitung lag beim Deutsch-Französischen Freundschaftskreis (DFF). Allen, die sich bei dieser Begegnung für unsere Partnerschaft eingesetzt haben und mitwirkten, insbesondere dem DFF und der Roßtaler Pfadfinderschaft St. Georg sowie den hilfsbereiten Gasteltern, danke ich herzlich.
Gaul, 1. Bürgermeister
