Informationen des Ersten Bürgermeisters
Winterdienst bittet um Verständnis
Bundesstraßen waren nicht geräumt, Staats- und Kreisstraßen ebenfalls nur unzureichend. Der Winterdienst kam mit 20 Zentimeter hohem Schnee schwer unter Druck. „So anhaltend heftigen Schneefall habe ich in meiner zehnjährigen Dienstzeit noch nicht erlebt“, sagt laut FN vom 25.01.07 der Leiter des Nürnberger Winterdienstes. Man konzentrierte sich überall auf die Hauptachsen, damit überhaupt noch etwas ging. Busse und Bahnen fielen aus. „Wir können auch nicht zaubern, ich bitte um ein bisschen Verständnis“, so der Chef eines privaten Unternehmens mit 2.500 Kunden, die ungeduldig auf ihren immerhin bezahlten privaten Dienstleister warteten.
Bei uns in Roßtal, in einer der flächengrößten Gemeinde mit dem größten Straßennetz im Landkreis ist das alles nicht anders gewesen. Im Gegensatz zu den überörtlichen Straßen, von denen es im Gemeindegebiet eine Vielzahl gibt, waren unsere Gemeindeverbindungsstraßen und Buslinien weitgehend geräumt. Unsere Mitarbeiter hatten sich aufgrund der Unwetterwarnung gut vorbereitet und wurden sogar noch durch einen Praktikanten verstärkt, aber auch sie konnten keine Wunder tun. Schneeverwehungen machten auch unseren Leuten schwer zu schaffen. Dazu kommen die vielen Haltestellen, öffentliche Flächen, die oft nur mit der Hand geräumt werden können.
Jeder, der an diesem Tag selbst Schnee geschippt hat, weiß, was dies für eine körperliche Leistung ist. Aber auch die psychische Leistung unserer Lastwagenfahrer ist nicht zu verachten.
Die Mitarbeiter im Winterdienst haben einen verantwortungsvollen Job. Die von vielen Seiten mit unterschiedlichen Forderungen herangetragenen Ansprüche an den Winterdienst sind hoch. In unseren Besprechungen wird dies deutlich. Unsere Mitarbeiter wissen um ihre Verantwortung für das Ganze und bemühen sich, den gesteckten Aufgaben auch gerecht zu werden.
Der fließende Verkehr hat für den Winterdienst immer Vorrang. Der geräumte Schnee muss am Straßenrand abgelagert werden, auf öffentlichem Grund. Geben Sie deshalb durch Ihr Parkverhalten dem Winterdienst die Chance, Lücken zu finden. Es ist völlig unmöglich, wenn man chaotische Schneeverhältnisse zu bewältigen hat, Schnee abzufahren oder auf parkende Fahrzeuge am Straßenrand die volle Rücksicht zu nehmen und vor diesen den Schnee nicht abzulagern (wohin dann?).
Wer schon einmal auf so einem Räumfahrzeug mit dem großen Schild mitgefahren ist, der empfindet Respekt vor der Aufgabe bei unseren oft engen historisch gewachsenen Roßtaler Straßen. Unsere Personalratsvorsitzende Doris Peter hat eine solche Fahrt mit dem Winterdienst mitgemacht, um einmal selbst zu erleben, welche Leistung dahinter steckt.
Bitte stellen Sie Ihre Fahrzeuge im Winter, wenn immer es geht, auf ihre eigenen Stellplätze und parken Sie, wenn möglich, nicht am Straßenrand. Unser Winterdienst dankt es Ihnen. Er kommt schneller voran, schafft mehr Fläche in derselben Zeit und behindert dadurch nicht zusätzlich den fließenden Verkehr.
500 Einsätze der First Responder
Am Montag, dem 22.01.2007 war es soweit.
Mit dem schrillen Weckton des Funkmeldeempfängers um 12:09 Uhr und der anschließenden Alarmdurchsage „Der First Responder Roßtal zum internistischen Notfalleinsatz“, wurde der First Responder zu seinem 500. Einsatz seit Bestehen alarmiert. Dies war gleichzeitig der 13. Einsatz im neuen Jahr.
In einem örtlichen Einkaufsmarkt musste eine Person mit Kreislaufproblemen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes medizinisch versorgt werden.
Auch hier hat sich wieder gezeigt, dass die örtliche Nähe ein großer Vorteil für unsere Bevölkerung ist. So war bei diesem Einsatz der First Responder immerhin 12 Minuten vor dem Rettungswagen aus Nürnberg beim Patienten.
Im vergangenen Jahr wurden die Einsatzkräfte zu insgesamt 338 Einsätzen alarmiert, bei denen der First Responder durchschnittlich 7 Minuten und 2 Sekunden vor dem Rettungsdienst an der Einsatzstelle eintraf. Bei 22 Einsätzen außerhalb unseres eigentlichen Dienstbereiches konnten die Helfer ihr Können unter Beweis stellen. Von Oberasbach über Hornsegen und Regelsbach bis Müncherlbach war alles vertreten.
Derzeit besteht die First-Responder-Gruppe aus 25 Aktiven, von denen, neben der ständigen Fortbildung im Jahr 2006 ca. 15.095 Bereitschaftsstunden ehrenamtlich geleistet wurden.
Das ist eine großartige Leistung und verdient höchste Anerkennung.
Der Leiter der FR-Gruppe, Martin Ungerer, schreibt:
„Aber was wären die hochmotivierten Helfer ohne die finanzielle Unterstützung unserer zahlreichen Mitglieder im Förderverein sowie den vielen Spendern, bei denen wir uns auf diesem Wege herzlich bedanken wollen. Denn unser Einsatz ist für die Patienten kostenlos und wird nicht wie immer wieder irrtümlich angenommen über die Krankenkassen abgerechnet.
Große Unterstützung konnten wir auch wieder von unseren Freunden beim BRK-Kreisverband Fürth erfahren. Da wir auch in diesem Jahr auf die finanzielle Unterstützung von außen angewiesen sind, kann dieser Beitrag im Amtsblatt vielleicht den einen oder anderen unserer Mitbürger zu einer Spende oder gar zu einer Mitgliedschaft im Förderverein bewegen.
Hiermit möchte ich Sie bitten, diese Informationen und den damit verbundenen Dank an die Bevölkerung weiterzugeben.“
Ich habe diesen Wunsch der First Responder gerne erfüllt.
Übrigens: Die First Responder erreichen Sie ausschließlich über die Rettungsleitstelle Tel. 19222!
Volksbund Kriegsgräberfürsorge e.V. ehrt ehrenamtliche Mitarbeiter
Unser Bild zeigt Horst Zapf, Renate Scherzer und Leonhard Bauer, oben: Dirk Mewes und Bürgermeister Gaul
Dirk Mewes, Bezirksgeschäftsführer des Volksbundes, ehrte bei einem Empfang im Rathaus treue ehrenamtliche Mitarbeiter und Sammler. Die Goldene Ehrennadel des Volksbundes und die dazugehörige Urkunde ausgefertigt vom Landesvorsitzenden Dr. Heinrich von Mosch und Bezirksvorsitzenden Regierungspräsident Karl Inhofer verlieh der Volksbund an Horst Zapf und Leonhard Bauer. Beide sammeln seit nunmehr 30 Jahren für die Kriegsgräber. Kassenverwalterin Renate Scherzer und Ortsvorsitzender Maximilian Gaul erhielten die Silberne Ehrennadel. Die Ehrung erfolgte für „tatkräftige, segensreiche Mitarbeit im Bemühen, den Millionen Gefallenen der Weltkriege bleibende Ruhestätten zu schaffen, die Erinnerung an ihr großes Opfer wach zu halten, das Leid der Angehörigen zu lindern und der Völkerversöhnung zu dienen.“
Dirk Mewes zeigte sich nicht nur beeindruckt von der Unterstützung der Roßtaler Sammler, sondern auch von der großen Anzahl der Veranstaltungen und der Teilnehmer zum jährlichen Volkstrauertag unter Einbeziehung der Kirchen und Vereine.
Unterstützen Sie Schulweghelfer
Wie sicher mancher Autofahrer gemerkt hat, gibt es in Roßtal auf Initiative von Eltern und des Elternbeirats der Grundschule Roßtal seit diesem Schuljahr wieder Schulweghelfer. Sie stehen seit Oktober an der Drückampel der Nürnberger Straße. Gut sichtbar in Warnweste und mit Lotsenkelle ausgerüstet stehen sie jeden Morgen dort, um die Kinder sicher über diese unübersichtliche und gefährliche Stelle zu begleiten. Leider wird an dieser Stelle viel zu schnell gefahren. Die Schulweghelfer beobachten auch Autofahrer, die die rote Ampel missachten. Es wird oft versucht, schnell noch bei „Dunkelgelb“ durchzufahren. Bitte achten Sie auf die Schulkinder! Wir möchten doch, dass unsere Kinder gesund in die Schule und wieder nach Hause kommen.
Die Polizei ist über die Situation bereits informiert und kontrolliert verstärkt.
Auch an der Weitersdorfer Bushaltestelle bieten Schulweghelfer Hilfeleistung. Da hier viele Kinder einsteigen, ist dies ein wertvoller Dienst.
Allen Eltern und Großeltern herzlichen Dank dafür.
Vielleicht haben Sie auch Zeit und Lust, sich für die Kinder zu engagieren? Auch über Schulwegdienste hinaus? Nehmen Sie Kontakt auf mit: Elternbeirat der Grundschule Roßtal, Uta Hohmann Tel. 57 84 04 oder Petra Althammer, Tel. 57 80 57 oder mit FAIR (Freiwilligenagentur in Roßtal) Tel. 90 10 75.
Zahlt der Markt seine Handwerker nicht?
Diesen Eindruck konnten Leser aus den Fürther Landkreisnachrichten gewinnen, wo dem Markt von einigen wenigen der zahlreichen Handwerksfirmen gar „Schikane und Betrug“ vorgeworfen wurde. Ein starker Tobak, denn bei „Betrug“ handelt es sich doch wohl um einen Straftatbestand. Wahr ist, dass bei öffentlichen Bauten mit öffentlichen Mitteln und Steuergeldern gearbeitet wird. Auch der Staat achtet als Zuschussgeber darauf, dass Leistungen korrekt, vollständig und sauber erbracht werden. Zahlungen können nur erfolgen, wenn auch die Leistungen in Ordnung sind und vor allem ordentlich vom Bauherrn beauftragt wurden.
Beim 4. Fürther Bautag der Fürther Bauinnung am 26.01.2007 in der Stadthalle Fürth war dieser Artikel ein Thema. Der Referent Prof. Dr. Motzke, ehemaliger Vorsitzender Richter an einem Bausenat eines Oberlandesgerichts, sagte dazu, dass alle, die einen öffentlichen Auftrag annehmen, sich an die Spielregeln halten müssen, die das öffentliche Vergaberecht vorgibt. So sind Regieleistungen nur die Ausnahme und auf Bauleistungen geringeren Umfangs beschränkt. Öffentliche Auftraggeber würden sonst Gefahr laufen, den Aufwand der Handwerker überdurchschnittlich vergüten zu müssen.
Wie richtig der Roßtaler Marktgemeinderat gehandelt hat, einen Projektsteuerer für dieses bisher größte Bauprojekt Roßtals einzustellen, der Architekten und Handwerkern im Auftrag des Bauherrn auf die Finger schauen soll, zeigt ja jetzt die Reaktion. Ein größeres Lob könnte man, sieht man das ganze vom Steuerzahler her, dem Markt und seinen Projektmanager gar nicht ausstellen, als das, was in der Zeitung zu lesen war: „Der bemängelt jedes Schräubchen, das nicht ganz fest sitzt.“ Ja, so muss es auch sein, denn für gutes Geld hat man auch gute Qualität zu bekommen. Auch geht es nicht an, dass Nachträge ohne Wissen des Bauherrn vergeben werden, denn die gehen so richtig ins Geld.
Ja was nun? Sollen Kommunen und der Staat nun ordentlich prüfen und darauf achten, dass kein Geld zum Fenster hinausgeworfen wird oder nicht?
Wir bleiben dabei: Wer ordentlich vereinbarte und abgelieferte Arbeiten ausgeführt hat, der soll auch rechtzeitig sein volles Geld bekommen. Alles andere wäre ein unsachgemäßer Umgang mit den sauer eingenommenen Steuern unserer Bürgerinnen und Bürger.
Projektsteuerer und Rechtsanwalt des Marktes werden in der nächsten Bauausschusssitzung am 13. Februar Rede und Antwort auch zu den Vorwürfen stehen. Jeder, der Interesse hat, kann sich dann objektiv über den Stand der Dinge informieren.
115 Sportlerinnen und Sportler geehrt
Die beiden Bürgermeister Gaul und Wagner ehrten in einer abwechslungsreichen zweistündigen Veranstaltung zusammen mit Sportreferent Winkler insgesamt 115 Sportlerinnen und Sportler. 111 Ehrenurkunden, die der Marktgemeinderat verleiht, wurden ausgehändigt, außerdem übergab der Bürgermeister vier Ehrenbriefe an die besten Schülerinnen und Schüler bei den Bundesjugendspielen in Grund- und Hauptschule.
Besonders gelungen war in diesem Jahr das sportliche Rahmenprogramm: die Showeinlage der TVR Judoabteilung, die jungen Einradfahrerinnen und die Vorführungen der Turnerinnen mit den Leistungsturnern und der Euroteam-Mannschaft der Schülerinnen und der Jugend.
In gewohnt gekonnter Weise führte Sportreferent Tobias Winkler durch das Programm und hielt jeweils die Laudatio für die erfolgreichen Sportler.
Der Musikzug umrahmte die Feier.
Am kalten Büffet konnten sich dann alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Sportlerehrung laben.
Mannschaften erhielten die Ehrenurkunden in der Regel für Aufstiege in die nächsthöhere Klasse.
Aber es gab auch Mittelfrankenmeister und Bayerische Meisterschaften zu ehren:
Jürgen Heßberger wurde für die Bayerische Bergmeisterschaft und den 3. Platz bei der Deutschen Bergmeisterschaft im Tourenwagen geehrt.
Dem 8-jährigen Stephan Westphal wurde für seine Leistung als Mittelfrankenmeister im Moto Cross und für seinen 4. Platz bei der Bayerischen Meisterschaft die Urkunde überreicht.
Eine ganz herausragende Leistung bei der Ironman World Championship auf Hawaii zeigte Manfred Rietzke. Er war 10. seiner Altersklasse von insgesamt 26 Teilnehmern.
Anja Galsterer wurde für den 1. Platz bei der Bayerischen Mannschaftsmeisterschaft der A-Jugend und der Junioren im Damendegen geehrt.
Mittelfränkischer Meister im Hallentennis wurde Andreas Kauntz und Mittelfränkischer Tennismeister im Tennis-Dreiviertelfeld der 10-jährige Moritz Stumpe, Bayerische Meisterin bei den Schulmannschaften wurde die 13-jährige Nina Stumpe. Hierfür erhielten sie die Ehrenurkunde des Marktes Roßtal.
Bayerische Meisterin in ihren Altersklassen beim Turnierhundesport wurden Kathrin Rupp und Elisabeth von Grotthuss.
An den Ehrungen waren insbesondere Sportler des Tennisclubs Roßtal, des Tuspo Roßtal, des Skiclubs und des TVR Roßtal beteiligt. Darüber hinaus wurden Roßtaler Sportler der HG Zirndorf, des TV 1860 Nürnberg, des Schützenvereins Buchschwabach, der Schützengesellschaft Deutsche Eiche und des 1. AMC Zirndorf beteiligt.
Für den Sportreferenten Tobias Winkler war dies die letzte Amtshandlung in seiner nunmehr 5-jährigen Amtszeit. Als Mitarbeiter des Quästors und Präsidiumsmitglieds des Europäischen Parlaments, Dr. Ingo Friedrich MdEP, wechselt er bis zum Ende der Amtsperiode des Parlaments als Beamter nach Brüssel.
Der Bürgermeister dankte ihm für sein segensreiches Wirken und seinen Einsatz für den Sport in Roßtal. Dienstlich bedauere er den Verlust eines so hoch engagierten Marktrats, andererseits freue er sich persönlich über den beruflichen Erfolg außerordentlich, so der Bürgermeister.
Neuwahlen beim Gartenbauverein
Nach 30 Jahren kandidierte Georg Hofer nicht mehr für den Vorsitz beim Gartenbauverein Roßtal. Er legte die Amtsgeschäfte in jüngere Hände: neuer Vorstand wurde Peter Bauer, der bisher das Amt des Schriftführers innehatte und völlig neu im Vorstand wird Walter Schatz als 2. Vorstand tätig, nachdem auch der langjährige Stellvertreter von Georg Hofer, Hans Winter vom Aussiedlerhof, nicht mehr kandidierte. Georg Helmreich, der die Neuwahlen leitete, hatte keine Mühe, denn die Wahlen waren gut vorbereitet und es stellten sich wieder viele auch in den Ämtern erfahrene wie neue Mitglieder für die verschiedenen Aufgabengebiete zur Verfügung.
Der Gartenbauverein hat unter anderem die wichtige Aufgabe, im Auftrag des Marktes Roßtal die jährliche Blumenprämierung in Eigenregie durchzuführen. Der Roßtaler Gartenbauverein zeichnet sich aber auch durch ein reiches gesellschaftliches Leben, gut geplante und durchgeführte Exkursionen und Ausflüge, Baumschnittkurse, Fachvorträge und vor allem durch das über Roßtal weit hinaus bekannte Apfelweinfest sowie die professionelle Obstpresse aus.
Bürgermeister Gaul dankte Georg Hofer, der neben der Bürgermedaille auch das Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten für seine herausragende ehrenamtliche Tätigkeit zum Wohle der Roßtaler Bevölkerung erhalten hat. Dem "Roßtaler Original" Schorsch Hofer brachte er als Abschiedsgeschenk ein Roßtaler Original, den von den Freunden im Erzgebirge extra angefertigten Roßtaler Pulzermärtel als Räuchermännchen mit. Gaul dankte der ganzen Familie Hofer für die Unterstützung des Mannes und Vaters in einem so zeitintensiven Amt. Sein Dank galt auch dem scheidenden langjährigen zweiten Vorsitzenden Hans Winter und seiner Frau.
Hofer erinnerte daran, dass er sein Amt einem der traurigsten Ereignisse der Vereinsgeschichte verdanke. Nachdem zwischen Heilsbronn und Buchschwabach bei der Rückfahrt von einer Vorausfahrt für einen Ausflug im Jahre 1976 praktisch die Vorstandschaft durch tödlichen Unfall ausgelöscht wurde, sah Hofer sich in die Pflicht für diesen wichtigen Verein genommen.
Kommandanten in Oedenreuth bestätigt
Die beiden Kommandanten von Oedenreuth Herbert Bettschnitt und Helmut Bettschnitt wurden mit einem großen Vertrauensbeweis für weitere sechs Jahre wieder gewählt. Die Wahl leitete der 1. Bürgermeister und Kreisbrandrat Dieter Marx zusammen mit Vorstand Hans Adel. Hans Adel selbst kandidierte nach 42 Jahren nicht mehr für den Vorstand. Neuer Vorstand wurde Robert Kreß. Hans Adel wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Bürgermeister Gaul würdigte die Verdienste von Hans Adel für die Ortschaft Oedenreuth in 42 Amtsjahren.
Uraufführung mit den Windsbachern
In Kooperation des Marktes Roßtal mit N-ERGIE gab der Windsbacher Knabenchor in der vollbesetzten Roßtaler Laurentiuskirche am 3. Februar ein Exklusivkonzert. „Schön und makellos“ titulierten die FN. Die Besucher erlebten nicht nur ein ganz besonderes Klangerlebnis, denn die berühmten Windsbacher, sicher einer der besten Knabenchöre Deutschlands, wurden von Ulrich Herkenhoff, der mit seinen Panflöten begeisterte sowie von dem Organisten Matthias Keller umrahmt und begleitet, sondern auch eine Uraufführung. Der Franzose Laurence Traiger wohnte der Uraufführung seines Werks »Prieres et contemplations« mit Chor, Panflöte und Orgel selbst bei und erklärte zuvor Text und Entstehung des Werks.
Unter Leitung von Karl Friedrich Beringer erklangen u. a. Werke von Erik Satie (1866–1925), Heinrich Schütz (1585–1672) »Die Himmel erzählen die Ehre Gottes«, Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809–1847), Max Reger (1873–1916) und Zoltan Kodaly (1882–1967) und Enjott Schneider (*1950).
Motetten mit vier- bis achtstimmigen Chor ermöglichten es den Windsbachern das Roßtaler Publikum von ihrem herausragenden Können zu überzeugen.
Das Konzertereignis wird den Besucherinnen und Besuchern noch lange in Erinnerung bleiben.
Gaul, 1. Bürgermeister
