Markt Roßtal

Landkreis Fürth

Mittelfranken

Bayern

Deutschland
Markt Roßtal
Marktplatz 1

90574 Roßtal
Deutschland

Informationen des Ersten Bürgermeisters

Bürgermedaillen wurden verliehen

Der Marktgemeinderat hat am 24. April 2007 fünf Persönlichkeiten in den Mittelpunkt Roßtals gestellt, die im besonderen Maße beispielgebend sind für das Leitbild der nachhaltigen Bürgerkommune. Keiner von ihnen holte sich einen Auftrag, jeder von ihnen packte dort an, wo er erkannte, dass nicht „man“ etwas tun müsste, sollte und könnte, sondern dass oft nichts getan wird, wenn man nicht selbst den Anfang macht.

Jürgen Büttners Lebensleistung besteht nicht nur aus den gewählten, fast lebenslangen Ehrenämtern, in denen er in Verein und Schule wirklich hervorragende und zuverlässige Arbeit geleistet hat, sondern auch im personellen Angebot und das heißt, er bringt seine Fähigkeiten und sein Können ein in ein Profil der Hauptschule, kreiert einen Förderverein, fördert und hilft auch durch Handarbeit, zeigt sich in der Nachbarschaftshilfe, sponsort selbst und hat erst kürzlich eine detailgetreue Weihnachtskrippe gearbeitet mit einigen Buchschwabacher Wahrzeichen. Produzent sozialer und gesellschaftlicher Leistungen ist er eben. Vorbildlich für die Bürgerkommune des 21. Jahrhunderts.

Margot Gruber hat sich nicht beirren lassen in ihrem Streben, an einer Aussöhnung in Europa mit den Franzosen mitzuarbeiten, auch zu einem Zeitpunkt, als man in Roßtal noch abwinkte. Sie hat dies nicht als eine parteipolitische Angelegenheit behandelt, dagegen zu sein, weil andere dafür sind, sondern dafür zu sein, weil man etwas für zeitgerecht und wichtig erachtet. Damit hat sie das spätere Projekt einer nun schon zehn Jahre währenden, aktiven Jumelage auf breite gesellschaftspolitische Füße gestellt und Widerstand auch in den eigenen Reihen überwunden. Das ist eine Leistung für unsere Bürgerkommune über die gewählten Ehrenämter hinaus, die sie für ihre Partei, die SPD, innehatte und noch begleitet. Denn auch Parteien, das sei einmal deutlich gesagt, sind wichtige Träger aktiver Bürgergesellschaft, sind als Volkspartei mehr Interessenbündler als Interessenvertreter, nicht nur fordernde, sondern auch als fördernde und gestaltende Elemente unseres Gemeinwesens. Sie war und ist Produzent neuartiger gesellschaftlicher Angebote und Leistungen und damit vorbildlich für die Bürgerkommune des 21. Jahrhunderts.

Günter Liebert hat keinen gefragt, soll oder darf ich Heimatforschung betreiben, damit unser traditionsreicher, geschichtsträchtiger Ort Roßtal nicht hinunterfällt ins Nirwana der Geschichte, sondern indem Schätze gehoben werden aus längst vergangener Zeit, vergraben – zum Teil im wahrsten Sinne des Wortes – durch Gleichgültigkeit seiner Ruraleinwohner, der Vergessenheit entrissen. Man fragt sich manchmal, woher dieser wissenschaftlich so sauber und stringent arbeitende und denkende Historiker, längst kein Hobbygeschichtler mehr, die Kraft nimmt, bei der ihm manchmal leider auch entgegengebrachten Ignoranz, so ruhig und gelassen zu reagieren. Das besondere dieses Produzenten heimatwissenschaftlicher Forschung ist nicht nur das Zurverfügungstellen der Erkenntnisse im Heimatverein, dem er in treuer und aufrichtiger Form in dieser Sparte dient und zuarbeitet, sondern der enge Kontakt und Austausch mit den Vertretern der verfassten Kommune. Dass er in immer wieder schwierigen Phasen und nicht nur in Schönwetterperioden auch einem wichtigen Kind des Marktes Roßtal gedient hatte, nämlich als Vorsitzender des Musikzuges, in dem lauter aktive und meist junge Bürger unser Bürgergesellschaft sich der Musik und dem Kulturleben widmen, sei hier miterwähnt. Günter Liebert ist und war ein Produzent kultureller Leistungen in Roßtal.

Elisabeth Östreicher ist ein Beispiel für ökumenisches Leben in Roßtal. Wer die Nachkriegsgeschichte kennt, der weiß, wie schwer es am Anfang war, dass sich die Katholiken hier in Roßtal anerkannt und eingebunden fühlten. Das Anliegen zum ökumenischen Leben wird nie und vor allem nicht ausschließlich ein Problem von Theologen und Kirchenführern sein, sondern immer ein Bedürfnis der gläubigen Menschen vor Ort, die an der unseligen Trennung und an den Wunden leiden, die die Kirchengeschichte herbeigeführt hat. Ökumene und Ökologie haben miteinander zu tun. Die Erkenntnis, dass wir in einem Haus leben und deshalb nicht das Trennende, sondern das Verbindende gesucht und gefördert werden muss, hilft uns allen in einer Gesellschaft, die von sich aus die Tendenz hat zur Atomisierung. Produzent gesellschaftsrelevanter Angebote ist sie in alle diesen Jahren gewiss. Aber sie ist auch ein herausragendes Beispiel, wie persönliches Schicksal und schwere Krankheit zum Auslöser werden kann, nicht den Kopf in den Sand zu stecken, zu resignieren, zu hadern und zu jammern, sondern für andere initiativ zu werden und Informationen, Trost, Wissen, emotionale Geborgenheit und Vertrauen in die Zukunft und in die Welt zu setzen und damit vom Krebs betroffene Menschen in die Lage zu versetzen, die eigene Krankheit anzunehmen und sie bestmöglich zu besiegen oder in den Griff zu bekommen. Sie ist sicherlich – was Selbsthilfe anbelangt – keine eigentliche Pionierin. Wir haben da ja in Roßtal schon Vorbilder. Aber Pionier zu sein, das verlangt unsere Satzung ja auch nicht. Sie ist vorbildlich im Produzieren neuer Ideen, die sie zielgerichtet und mit stillem Ehrgeiz umsetzt. Und ich bin mir ganz sicher, dass beide Hälften der hier aufgezeigten Leistungen eng miteinander zu tun haben. Für mich verkörpert Elisabeth Östreicher das Liebesgebot des Christentum, das nämlich so lautet: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst und damit ganz eindeutig nicht rein altruistisch gemeint ist, sondern die Nächstenliebe an die Qualität der Selbstliebe bindet. Und auch insofern kommt sie damit dem Ideal der Menschen in der Bürgerkommune nahe. Sie werden tätig, weil sie Sinn suchen und finden im Gestalten und Aufbau sozialer Kontakte und Angebote.

Johann Schmidt schließlich wird in erster Linie als Roßtaler Unternehmer gewürdigt. Wir sind nicht gerade gesegnet mit Gewerbe von Rang. Wir haben aber vor uns eine Unternehmerpersönlichkeit, die ihr Schicksal in die Hand genommen hat und zum Produzenten von wertvollen Wirtschaftsgütern geworden ist. Das allein würde noch nicht berechtigen, Herrn Schmidt mit der Bürgermedaille des Marktes Roßtal besonders zu ehren. Was ihn heraushebt von vielen anderen ist sein Bezug zum Markt Roßtal. Das Markenzeichen Schuh-Schmidt und Roßtal wurden durch ihn im besonderen Maße verknüpft und eine fruchtbare Symbiose letztlich für uns alle. Als Gewerbeverbandsvorsitzender hat er sich dem Auf- und Ausbau des Gewerbeverbandes in besonderem Maße gewidmet und wie kein anderer vor ihm auch die Fäden gespannt zum Bezirks- und Landesverband und seiner Führung. Roßtal genießt durch ihn und seine Arbeit Anerkennung auch dort. Das kommt uns allen zugute. Und wenn Wirtschaft auch die alleinige Aufgabe hat, Wirtschaftsgüter und Dienstleistungen zu produzieren, für die eine Nachfrage herrscht, so macht es doch einen Unterschied, ob man diese Leistung in den Zusammenhang des gesellschaftlichen Umfeldes stellt und damit auch das Leben und die Lebensqualität eines heutigen Unterzentrums bereichert. Die Gewerbeschau des Gewerbeverbands anlässlich des Martinimarktes ist unter seiner Führung zu einem Markenzeichen geworden. Da er dies alles auch in enger Zusammenarbeit mit uns im Rathaus tun wollte und auch tat, schaffte Synergieeffekte und eine Win-Win-Situation. Johann Schmidt ist ein „homo politicus“ nicht als Parteipolitiker, sondern als Bürger, der es gelernt hat, über den Tellerrand hinauszuschauen und offen ist für neue Entwicklungen und Möglichkeiten. Er stellt für mich einen konservativen Mitbürger im besten Sinne dar, der prüft, das Gute behält und für alles Neue sich offen weiß. Der ein Gespür hat für Zukunftsfragen und Entwicklungen und dabei Nutzen und Schaden abwägen kann, der Zielkonflikte erkennt und weiß, dass man lieber etwas unternimmt, als dem Stillstand zu huldigen, der immer Rückschritt sein wird. Dass Johann Schmidt auch weiterhin „Produzent von kulturellen Leistungen“ bleiben wird, das gilt als gesichert und zeichnet ihn über die Unternehmenspersönlichkeit hinaus ganz besonders aus.

Die gesamte Rede des Bürgermeisters lesen Sie unter Roßtals aktive Bürgergesellschaft.

Aktive Bürger und Spitzweedscheune

Foto

Mitglieder des »Runden Tisches Kultur« haben am 13. April 2007 mit Hilfe des Bauhofs die Spitzweed-Scheune entrümpelt und gereinigt.

Ich spreche den Helfern des Runden Tisches und unseres Bauhofs einen herzlichen Dank aus.

Die Scheune ist von oben bis unten tip top sauber. Taubendreck, alte Stühle und sonstiger Müll, alles ist weg. Die Böden sind blitzblank gekehrt. Auch hier wieder eine vorbildliche Aktion der Zusammenarbeit zwischen Freiwilligen aus der Bürgerschaft und unserer Marktverwaltung im Rahmen der Aktiven Bürgergesellschaft.

Am Samstag, 28. April 2007 um 10.00 Uhr wurde der Kultursommer durch Bürgermeister Maximilian Gaul in der Spitzweedscheune eröffnet.

Den Beginn des Kultursommers machte die Skulpturenausstellung von Michaela Biet. Die Arbeiten von Michaela Biet können vom 28. April 2007 bis 30. Mai 2007 jeweils Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr in der Spitzweedscheune betrachtet werden.

Hierzu lädt der »Runde Tisch Kultur« herzlich ein.

Markt-Apotheke fördert Jugendarbeit

In der Aktionswoche »Kinder sind unsere Zukunft« vom 14. bis 21. April 2007 übergab Dagmar Hubmann, Apothekerin der Marktapotheke und der Sonnenapotheke in Roßtal, an Bürgermeister Maximilian Gaul den Erlös aus einer gemeinnützigen Aktion, die die Apotheke extra für die Jugendarbeit veranstaltet hatte.

Den Erlös stockte Apothekerin Hubmann auf runde 900 €. Je dreihundert Euro gehen an die evangelische Jugend, an die St. Georg-Pfadfinder und an das Jugendhaus. Der Bürgermeister bedankte sich in der Markt-Apotheke bei Inhaberin Apothekerin Dagmar Hubmann und ihren Mitarbeiterinnen für das Interesse an der Roßtaler Jugend und der Jugendarbeit. Er dankte aber auch allen Kunden beider Apotheken, die sich an dieser Aktion beteiligten.

Kinder sind Zukunft, so der Bürgermeister. Dabei werden oft die Jugendlichen vergessen, die eigene Bedürfnisse haben, Raum zu Entfaltung benötigen und die dringender denn je auch Vorbilder in uns Erwachsenen suchen.

Foto
Dagmar Hubmann übergibt im Beisein der Mitarbeiterinnen
den Scheck an den Bürgermeister in der Marktapotheke

Mit den Spenden der Sängergruppe Zirndorf und Umgebung bei der Familienkonferenz und dem Erlös der beiden Apotheken flossen in einer Aktionswoche 1.400 € der Roßtaler Jugend- und Familienarbeit zu.

Vollsperrung in Stein in Sommerferien

Wie schon im Vorjahr wird vom 30.07.2007 bis voraussichtlich 07.09.2007 wiederum die Steiner Hauptstraße und die Brücke in Stein voll gesperrt, so dass über die B 14 die Stadt Nürnberg nicht erreicht werden kann. Wir weisen schon jetzt darauf hin.

Jahresbericht der Polizeiinspektion Stein

Die Aufklärungsquote in Stein, Oberasbach und Roßtal hat mit 66,6 % zum Vorjahr noch einmal eine Steigerung um 1,5 % erfahren und liegt damit über dem Landesdurchschnitt. Rohheitsdelikte sind um mehr als 30 % gestiegen, um mehr als 33 % auch Rauschmitteldelikte, Diebstähle sind mit 404 Fällen fast gleich geblieben, Ladendienstähle haben um immerhin 13,7 % abgenommen und Vermögensdelikte sogar um 13,3 %.

Erfreulich ist der weitere Rückgang bei den Fahrraddiebstählen. Durch viele Präventionsveranstaltungen sowie Überwachung der Tatortschwerpunkte konnte diese Reduzierung erreicht werden.

In Roßtal sind die Straftaten insgesamt auf einem sowieso relativ niedrigen Niveau gegenüber dem Jahre 2005 wieder etwas gesunken. Erfreulich ist, dass die Rohheitsdelikte stark zurückgegangen sind, ebenso die Diebstähle. Delikte nach dem Betäubungsmittelgesetz sind allerdings stark angestiegen.

Der Kraftfahrzeugbestand in Roßtal hat mit 8.353 einen Höchststand erreicht, er lag vor vier Jahren noch bei 7.893 und damit schon über dem Durchschnitt von 74 Kraftfahrzeugen bei 100 Einwohnern im Bereich der PI Stein.

Im Jahre 2006 wurde – nicht nur in Roßtal – kein tödlicher Unfall registriert. Mit 704 Verkehrsunfällen (davon 166 in Roßtal) kam es im Jahre 2006 zum niedrigsten Stand seit 2002 innerhalb der PI, in Roßtal allerdings sind die Verkehrsunfälle zum Vorjahr um fünf leicht angestiegen. Der Höchststand war in Roßtal im Jahre 2004 mit 190 Verkehrsunfällen. Hauptunfallursache waren Fehler beim Abbiegen, Wenden und Rückwärtsfahren sowie das Nichteinhalten eines genügenden Sicherheitsabstandes.

Es bleibt auch uns an dieser Stelle einmal mehr Dank zu sagen für die Arbeit unserer Polizei. Die Zahlen belegen eindrucksvoll, dass die Bürger im Zuständigkeitsbereich unserer PI Stein ein vergleichbar geringes Risiko tragen, Opfer von Straftaten zu werden. Auch dies trägt zum Wohnwert unsers Marktes Roßtal erheblich bei. (Quelle: Jahresbericht 2006 der PI Stein, eingegangen beim Markt Roßtal am 19. April 2007)

Festschrift zum Partnerschaftsjubiläum

Die Festschrift zum Partnerschaftsjubiläum ist zweisprachig erschienen und wurde im Auftrag des Marktes Roßtal von Oberamtsrat a. D. Heinz Raab in vielen Stunden freiwilliger Arbeit erstellt. Erst zwei Tage vor dem Jubiläum hatte Heinz Raab noch die letzten Beiträge erhalten. Bei der Übersetzungsarbeit halfen ihm Annie Gabsteiger und Christoph Harsch. Die Broschüre zeigt die Stationen der kommunalen Partnerschaft auf, bringt verschiedene Erlebnisberichte und Bilder und auch zweisprachig die Grußworte von Dr. Ingo Friedrich, MdEP, des Bezirkstagspräsidenten Richard Bartsch, des Vorsitzenden des DFF Dr. Niederalt und Babeth Arnaud und der drei Bürgermeister Vénuat, Kühn und Gaul.

Wir danken Heinz Raab für seine Freiwilligenarbeit bei der Dokumentation der Partnerschaft herzlich, ebenso den Übersetzern.

Interessenten können die Festschrift im Bürgerbüro des Rathauses erhalten.

Katholische Pfarrei hat nun einen Pfarrer

Es hat über ein Jahr gedauert, bis die römisch-katholische Gemeinde in Roßtal auch „de jure“ einen neuen Pfarrer erhielt. Wie Kirchenpfleger Anton Engelhard im Mai-Pfarrbrief mit der Überschrift „Wir freuen uns“ bekannt gibt, hat der neue Diözesanbischof Dr. Gregor Maria Hanke OSB den bisherigen Pfarradministrator, Domvikar Christoph Wölfle, mit Wirkung vom 1. April 2007 zum Pfarrer von Roßtal ernannt. Seine feierliche Installation nimmt Dekan Alfred Rottler am Samstag vor Pfingsten um 17.00 Uhr vor. Hierzu hat die katholische Kirchengemeinde Christkönig eingeladen.

Pfarrer Christoph Wölfle ist der sechste katholische Pfarrer nach der Reformation in Roßtal. Die meisten Amtsjahre in Roßtal brachte bisher unser Bürgermedaillenträger, Pfarrer Josef Zottmann, sein Amtsvorgänger, zusammen. Der „legendäre“ erste Pfarrer, Josef Zankl, war offiziell Pfarrer nur von 1954 bis 1959.

Der Markt Roßtal freut sich über die Entscheidung von Bischof Gregor Maria und gratuliert dem neuen Pfarrer wie der Kirchengemeinde sehr herzlich.

WUSSTEN SIE SCHON, DASS…

…43,7 % der Studierenden ihren Hochschulzugang über den beruflichen Weg erreichen?

…es über 30 verschiedene Möglichkeiten gibt, einen Mittleren Schulabschluss zu erwerben und damit berufliche und weitere schulische Bildungsmöglichkeiten bis zur Hochschule nutzen?

…ein hoher Teil bayerischer Hauptschüler das Leistungsniveau von Realschülern oder gar von Gymnasiasten anderer Bundesländer erreicht? (Quelle: PISA-Studie)

…Realschüler in Bayern in allen geprüften Bereichen vor den PISA-Siegerländern Finnland und Korea liegen?

…gegenwärtig mehr als 42.000 junge Menschen die Mittlere Reife an der Hauptschule (in den M-klassen) erwerben?

Glaube und Wahrheit:
…dass Schüler glauben, 44,9 % der Selbständigen hätten das Abitur oder ein Studium und nur 10,1 % Hauptschule und Quali, Selbständige aber angaben, es wären nur 27,7 % mit Abitur, aber auch 26,8 % mit Hauptschulabschluss (Quali). (Quelle: BdS, 2007)

„Einfach mal so“ ins Rathaus gehen: Bilder von Ilse Westphal ansehen

Das Rathaus ist das Haus der Bürgerinnen und Bürger. So war es unser Wunsch, als wir vor 10 Jahren unser umgebautes Rathaus einweihten. Viele kommen nur ins Rathaus, wenn sie dort etwas zu erledigen haben. Aber im Rathaus gibt es immer wieder Interessantes zu sehen, Neuigkeiten an Broschüren und Prospekten und vor allem Kunst.

Unsere Rathausgalerie zeigt anlässlich des Partnerschaftsjubiläums wieder Bilder der Roßtaler Künstlerin Ilse Westphal. Ilse Westphal hat sich zusammen mit ihrem Mann auch um die Partnerschaft mit Auzances verdient gemacht.

Wir freuen uns, dass sie unser Rathaus mit ihren Bildern wiederum ausschmückt und laden die Bevölkerung herzlich ein, doch einmal „nur einfach so“ ins Rathaus zu kommen, um die schönen Bilder zu betrachten.

Was macht die Kommunale Allianz?

Gemeinsame Gewerbeschau im Wolfgangshof
Interessantes Begleitprogramm

Dieses Wochenende, 5. und 6. Mai 2007, steht ganz im Zeichen der Kommunalen Allianz Biberttal-Dillenberg, zu der insgesamt sechs Kommunen (Ammerndorf, Cadolzburg, Großhabersdorf, Oberasbach, Roßtal und Zirndorf) gehören. Im Wolfgangshof bei Anwanden nahe Weitersdorf findet eine gemeinsame Gewerbeschau der Kommunalen Allianz statt, zu der die gesamte Bevölkerung herzlich eingeladen ist. Es fährt auch ein kostenloser Bus von Roßtal (Sparkasse) zum Wolfgangshof. Unsere Aussteller freuen sich auf Ihren Besuch. Auch eine Delegation des Gewerbevereins aus Thalheim wird die Gewerbeschau besuchen.

Spürbare Erfolge für unsere Bürger
Die Kommunale Allianz hatte ganz zu Beginn der Zusammenarbeit ein Agrarstrukturelles Entwicklungsprogramm in Auftrag gegeben und in Arbeitsgruppen erarbeitet. Viele Roßtaler haben auch daran mitgewirkt. Dieses Programm, das in Workshops vom Büro Donaubauer erstellt wurde, ist nun offiziell auch anerkannt als ILEK (Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept) mit der Folge, dass in unserem Allianzgebiet zukünftig bei Dorferneuerung und Flurneuordnung die beteiligten Bürger einen noch höheren Fördersatz als bisher erhalten können. Ein schöner „Nebeneffekt“ erfolgreicher Zusammenarbeit unserer sechs Kommunen!

Neuanlage des Kreisels muss noch warten

Die Neuanlage des Kreisverkehrs mit der Aufstellung eines Windspiels wird voraussichtlich erst bis Ende September erfolgen können, weil hierzu Genehmigungen und Auflagen des Straßenbaulastträgers erforderlich sind. Zurzeit wird der Straßenbaulastträger um Einblick und Stellungnahmen gebeten. Da der Kreisverkehr nicht im Eigentum des Marktes liegt, ist eine solche Beteiligung erforderlich. Erst nach Beendigung des Beteiligungsverfahrens können dann das Windspiel und die restlichen Arbeiten in Auftrag gegeben werden.

Gaul, 1. Bürgermeister

XHTML 1.0 CSS WCAG1AAA