Markt Roßtal

Landkreis Fürth

Mittelfranken

Bayern

Deutschland
Markt Roßtal
Marktplatz 1

90574 Roßtal
Deutschland

Informationen des Ersten Bürgermeisters

Dreamkids helfen Kindergarten Sonnenblume

Diesen Termin müssen Sie sich mit Ihrer Familie vormerken: Die Dreamkids aus Rohr helfen mit einer Benefizveranstaltung am Sonntag, 30. September, um 17.00 Uhr in der Aula der Hauptschule Roßtal zum Wiederaufbau des Kindergartens »Sonnenblume«.

Die Rohrer Truppe präsentiert das Musical für Kinder, Jugendliche und Erwachsene »Die Brücke der Zukunft«.

Die Dreamkids machen das recht professionell und mit hohem Aufwand und Sie alle dürfen gespannt sein auf einen wunderschönen Musicalabend mit der Musik von Hans Georg Wolos und Texten nach Max Kruse. Der Eintritt ist frei, Spenden aber werden für den Kindergarten »Sonnenblume« gerne genommen.

„Roßtal ein ökologisches Vorbild“

Regionalplanung lobt Roßtaler Konzept
Zwischen Raitersaich und Buchschwabach in Höhe der Rapsmühle soll eine Fläche zur Energiegewinnung im Flächennutzungsplan entstehen. Derzeit befindet sich ein Bebauungsplan „Photovoltaik“ in Aufstellung. Bürgermeister Gaul beantragte nun kürzlich in Nürnberg vor dem Planungsausschuss des Planungsverbandes der Industrieregion dem Markt Roßtal bei der Lösung eines Zielkonflikts zu helfen. Die dortige Fläche ist nämlich im Regionalplan als Vorrangfläche Windenergie ausgewiesen. Da nur die Windkraft privilegiert ist, jedoch nicht andere (teils effektivere) Formen der Energiegewinnung, muss der Planungsverband erst seine Planungen ändern. Die Verbandsräte im Planungsverband (Landräte, Bürgermeister und Stadträte) freuten sich über die ökologisch sinnvolle Planung Roßtals und stimmten für eine Änderung, die nun in ein Änderungsverfahren geht. Der Vertreter der Regierung von Mittelfranken befürwortete ebenfalls diese Änderung und lobte das Planungsvorhaben als „vorbildlich für andere Kommunen“. Man solle künftig bei der Regionalplanung auf die Belange einer Energiegewinnung im Energiemix mehr Augenmerk legen, so der Regierungsvertreter. Wieder einmal gehen wir Roßtaler ökologisch einen Weg, der wie schon beim Ökokonto auf große Zustimmung bei den Behörden trifft.

Gewässerschutz sorgt für Artenschutz
Ein schwerer Bagger am Stöckacher Bach. Insgesamt viermal greift der Bagger an verschiedenen Stellen in das Bachbett ein, vertieft es da und dort und verbreitert es. Nun wird sich der Bach wieder selbst ein Stück weit sein Bett suchen und dabei einer Artenvielfalt an Flora und Fauna Möglichkeiten des Entfaltens bieten. Die Qualität des Wassers selbst soll sich dabei ebenfalls verbessern. In Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde und dem Bund Naturschutz Ortsgruppe Roßtal konnte der Markt mit einer wenig aufwendigen Maßnahme den Bach ökologisch aufwerten. Herr Leßmann von der Naturschutzbehörde überwacht die Arbeit und lobt die Verantwortlichen für diese vorbildliche Naturschutzmaßnahme.

Der Spaziergänger sieht freilich derzeit nur den Eingriff in die Natur. Ganz bewusst wurde nur von einer Bachseite aus eingegriffen, damit die Vegetation auf der Gegenseite unbeschädigt bleibt und Tiere sich dort zurückziehen können.

Runder Tisch Kultur mit neuem Flyer

»Kulturherbst 2007« heißt der neue Flyer des Runden Tisches Kultur im Markt Roßtal. Mit Hilfe von Sponsoren konnte damit der Agenda-Arbeitskreis Kultur wieder ein eindrucksvolles Programm für den Spätsommer und Herbst 2007 der Öffentlichkeit präsentieren.

Buttendorf feiert 875 Jahre

Das Fest zum 875-jährigen Jubiläum von Buttendorf findet am 8. und 9. September in Buttendorf unter Schirmherrschaft des Bürgermeisters statt. Ein Festausschuss unter Leitung von 2. Bürgermeister Fritz Wagner hat das kleine, aber feine Jubelfest vorbereitet und es am 22. Juli der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit einem nostalgisch gestalteten Plakat im Stile der 50er Jahre lädt das Dorf schon heute zu diesem Jubelfest ein.

Die erste urkundliche Erwähnung findet sich in einer Gründungsurkunde des Heilsbronner Klosters aus dem Jahre 1132. Dort werden als adelige Zeugen auch die Herren Gernot und sein Sohn Rudolf von „Putendorf“ genannt.

Wie Roßtal, so ist sicherlich auch Buttendorf viel älter und kann, wie alle auf Dorf oder Bach endenden Orte, in die Zeit um 700 n.Ch. bereits besiedelt gewesen sein.

Schützengesellschaft Raitersaich feierte 25-jährige Partnerschaft in Paderborn

Begleitet von 13 Musikern des Roßtaler Musikzuges verbrachte die Schützengesellschaft Raitersaich das Wochenende Anfang Juli in Paderborn. Seit 25 Jahren besteht eine Partnerschaft mit der Maspern-Kompanie des Paderborner Bürgerschützenvereins.

Im Zeichen der Partnerschaft wurde eine handgemalte Schützenscheibe überreicht, die neben dem Wappen der Stadt Paderborn und des Marktes Roßtal die beiden Vereinsembleme der Schützengesellschaft Raitersaich und der Maspern-Kompanie zeigt. Als Gegengeschenk erhielten die Raitersaicher das berühmte „Drei-Hasen-Fenster“ der Stadt Paderborn in Bronze gegossen. Nach Abschluss des offiziellen Teiles spielten die Mitglieder des Musikzuges Roßtal zu einem Platzkonzert unter anderem mit fränkischem Musikgut auf und brachten ihr gesamtes Können ein. Die Stimmung unter den anwesenden 500 Schützen der Maspern-Kompanie war riesig und Zugaben wurden gefordert. Reinhard Meyer vom Musikzug Roßtal wurde vom Hauptmann der Maspern-Kompanie zum Ehrenunteroffizier ernannt.

Rektorenwechsel an der Hauptschule

Zum Schuljahresende verabschiedete sich Rektor Gerhard Graefe von der Roßtaler Hauptschule. Er wird neuer Rektor an der Maischule in Fürth. Von der Volksschule in Rednitzhembach kommt die neue Rektorin Heidi Schwarm zu uns nach Roßtal. Rektorin Schwarm war neben ihrer Schulleitertätigkeit an die Regierung als Mitarbeiterin abgeordnet, um in Mittelfranken die Ganztagesklassen an Hauptschulen zu organisieren.

Wir danken Gerhard Graefe für seine Arbeit in Roßtal. Er organisierte in der Zeit der Umbauarbeiten ja auch die Generalsanierung an Schule und Sporthalle mit und musste unter den Umbaubedingungen mit seinen Lehrkräften den Unterricht weiter organisieren. Außerdem initiierte er in Zusammenarbeit mit der VHS die Roßtaler Bildungsgespräche.

Rektorin Heidi Schwarm begrüßen wir als neue Schulleiterin in Roßtal herzlich und wünschen ihr bei ihrer Arbeit viel Erfolg zum Wohle unserer Roßtaler Schülerinnen und Schüler. Heidi Schwarm ist die erste Frau im Amt des Schulleiters an unserer Roßtaler Hauptschule in ihrem mehr als 30-jährigen Bestehen.

Hort an der Schule zeltet auf Bauernhof

Unser Hort an der Schule ist eine beliebte Einrichtung für unsere Roßtaler Kinder. Leiterin Renate Käser und Angela Pronold sind engagierte Erzieherinnen, die auch in der Freizeit und in den Ferien für ihre Kinder gerne ein Angebot bereitstellen.

Zum 10. Sommerzeltlager brachen nun am Sonntag, 29.07.2007 die Kinder des Hortes nach Oberfelden auf, wo sie am Bauernhof der Familie Käser fünf erlebnisreiche Tage zum Thema „Das Element Erde“ verbringen. Fünf Tage Natur pur erleben, Wind und Wetter trotzen und das Leben auf einem richtigen Bauernhof kennenlernen, darauf haben sich die Hortkinder schon lange gefreut.

Das Element Erde will erforscht sein: Mit Schaufeln ausgerüstet wird die Erde nach „Schätzen“ durchsucht. Eine ganz neue Erfahrung war, dass man mit Erde auch malen kann, wie dies die Stenzeitmenschen bereits taten. Phantasievolle Bilder entstanden. Mit Erde konnten die Kinder aber nicht nur matschen, sondern auch Gesichter und Figuren modellieren.

Natürlich kamen auch die üblichen Zeltlageraktivitäten wie Nachtwanderung, Feuerwache und Grillen am Lagerfeuer nicht zu kurz. Und schließlich wollten ja auch die vielen Tiere am Bauernhof gefüttert, gemolken und gestreichelt werden.

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Unsere Kinder in Roßtal haben in unserer kommunalen Einrichtung Hort nicht nur bei einem solchen Ereignis wie Zelten, sondern das ganze Jahr über eine Stätte, in der sie nicht nur miteinander lernen und spielen können, sondern sich auch geborgen wissen.

Wir sind im Rathaus stolz auf diese Einrichtung für unsere jungen Leute in Roßtal.

Danke den treuen Blutspendern

Die BRK-Bereitschaft Roßtal sowie der Blutspendedienst des BRK bedanken sich bei allen unseren treuen Blutspenderinnen und Blutspender für ihre langjährige Spendenbereitschaft. Bei unseren bisherigen drei Blutspende Terminen im Jahr 2007 haben uns bis heute 320 Spender besucht.

Besonders bedanken wir uns für:
125 Blutspenden: Hans Schlager, Ammerndorf,
100 Blutspenden: Anton Engelhard, Roßtal,
75 Blutspenden: Thomas Ziegler, Buchschwabach,
50 Blutspenden: Lothar Frank, Weitersdorf, Marianne Staudacher, Roßtal, Brigitte Uhl, Buchschwabach,
25 Blutspenden: Herbert Stoecker, Großweismannsdorf.

Vielen Dank auch an die Freiwillige Feuerwehr Roßtal für die Bereitstellung der Räumlichkeiten.

Ergebnisse der Familienkonferenz

Nachdem sich zunächst die Agenda-21 mit den Ergebnissen der Familienkonferenz befasste, fand nun unter Leitung von Jugendreferentin Renate Kleindl, assistiert von Klaus Schwarz, der mit einem speziellen EDV-Programm das umfangreiche Material gesichtet und geordnet hat, ein Gespräch mit Bürgermeister und Verwaltung statt. Hier wurden die aus der Konferenz resultierenden Aufträge und Aufgaben gesichtet und zugeordnet.

So wurde deutlich, dass die Forderungen zum Teil erfüllt, zum Teil vom Markt, vom Landkreis oder von der Wirtschaft zu erfüllen sind.

Ergebnisse werden dem Marktgemeinderat nach der Sommerpause vorgetragen und dann im Internet und als Infoblatt im Rathaus den Teilnehmern und allen Interessierten zur Verfügung stehen.

Im Projekt »21 Kommunen« wieder dabei

Das Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz führt das bisherige Forschungsprojekt »21 Gemeinden – gute Praxisbeispiele für nachhaltige Kommunalentwicklung« als bayernweites Netzwerk auf Beschluss aller Fraktionen des Bayerischen Landtags weiter. Wir freuen uns als Roßtaler wieder dabei zu sein. Eine erste Konferenz zur Struktur und den Zielsetzungen des Netzwerkes fand am 3. August im Ministerium in München statt. Wie berichtet hatte die TU München Roßtal aus 100 von Experten vorgeschlagenen Kommunen für das Forschungsprojekt »Gute Beispiele« ausgewählt.

Bauhof sorgt sich um Cityroller

Nach dem wolkenbruchartigen Regen in der Nacht vom 21. zum 22. Juli war der Fußweg vom Eichenwald zur Nürnberger Straße stark ausgewaschen, die Wasserrinnen bis zu 20 cm tief. Altrektor Roland Winkler machte sich Sorgen um die Grundschüler, die mit ihren Cityrollern zur Schule fahren. Er verständigte deshalb noch am Sonntag den Bauhofeinsatzleiter mit der Bitte, den Weg zu Beginn der Woche wieder gefahrlos begehbar und befahrbar zu machen. Bereits am Montag, kurz nach 7 Uhr rückte ein Bautrupp des Bauhofes an und brachte den Fuß-Schulweg wieder in Ordnung. Über das herzliche Lob haben wir uns in Bauhof und Rathaus gefreut.

Bürgermeister verkostet Rohwasser aus neu gebohrten Brunnen

Wasser ist ein kostbares Gut. Derzeit laufen immer wieder gute 10 Liter pro Sekunde in den Buttendorfer Wald, denn unser neuer Brunnen ist fertig gebohrt und nun laufen die Wasserproben, bevor der Brunnen ausgebaut wird. Hierzu benötigt es verschiedene Pumpversuche. Eigentlich schade um das viele, glasklare Wasser.

Bürgermeister Max Gaul kostete als Erster das neu gewonnene Tiefenbrunnenwasser und überzeugte sich von seiner geschmacklichen Qualität.

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Noch ist dieses Wasser nicht Trinkwasser nach der Trinkwasserverordnung und auch nicht in unserer Buttendorfer Aufbereitungsanlage aufbereitet, aber dieses aus dem neuen Tiefbrunnen fließende Wasser schmeckt sehr gut und kommt mit einer angenehmen Frische aus der großen Tiefe des Buttendorfer Waldes. In wenigen Wochen soll der Brunnen dann seine neue Verrohrung bekommen.

Zurzeit wird geprüft, welche Schichten abgesperrt werden müssen und wie tief der Brunnen bestehen bleiben soll, der bis 150 m Tiefe niedergebracht wurde.

Grünanlage am Feldkreuz verwüstet

Wie uns Frau Bauer (Pfarrei Christkönig) berichtet, machten sich zum wiederholten Male Vandalen an der Grünanlage des Feldkreuzes bei Trettendorf zu schaffen und haben Schäden hinterlassen. Das Feldkreuz wird seit Jahren von Simon Höck aus Großweismannsdorf in Eigenregie gepflegt, er hat es auch wieder hergerichtet und komplett neu gestrichen. Was ein aktiver Bürger gut über einen langen Zeitraum pflegt, wird oft in wenigen Minuten zunichte. Wer hat Beobachtungen gemacht?

Prävention »fünf von zwölf«

Ein Roßtaler Markenartikel ist inzwischen die Präventionsaktion »5 von 12« des Runden Tisches Jugendhilfeplanung. Wer beim Markt Roßtal eine Schankerlaubnis für ein Fest beantragt, verpflichtet sich mindestens fünf von zwölf konkreten Maßnahmen zum Schutz der Jugend umzusetzen.

Die Roßtaler Aktion wird zwischenzeitlich von mehreren Kommunen in Bayern importiert, nachdem der Roßtaler Bürgermeister bei einer Anhörung der Spitzenverbände und der KPV im Bayerischen Landtag von dieser Aktion berichtet hatte. Interesse zeigte nicht nur der Ausschussvorsitzende des Kommunalausschusses, sondern auch die Präsidenten des Bayerischen Städte-, Gemeinde- und Landkreistages.

Solche Maßnahmen sind:

  1. Umsetzen und Vorkehrungen treffen für die Jugendschutzbestimmungen.
  2. Bei der Ankündigung der Veranstaltung auf den Jugendschutz verweisen.
  3. Sichtbare Hinweise bereits am Eingang auf den Jugendschutz.
  4. Es wird darauf geachtet, dass keine alkoholischen Getränke eingeschmuggelt werden.
  5. Hinter der Bar stehen Erwachsene, die verantwortungsbewusst handeln.
  6. Ausschankpersonal lässt sich Ausweise zeigen.
  7. Billigere Alternativen zum Alkohol stehen zur Verfügung.
  8. Alkoholische Mixgetränke werden gar nicht oder sehr teuer verkauft.
  9. Durchsagen weisen auf den Jugendschutz hin.
  10. Betrunkene Jugendliche werden nach Hause geschickt und die Eltern werden verständigt.
  11. Ein Jugendschutzbeauftragter wird namentlich genannt und achtet während der Veranstaltung auf die Einhaltung des Jugendschutzes.
  12. Erfahrungen werden rückgemeldet.

Gaul, 1. Bürgermeister

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