Informationen des Ersten Bürgermeisters
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Am Roßtaler Kirchweihsamstag, 11.08.2007, verstarb unser ehemaliger Mitarbeiter in der Hauptverwaltung
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Der Verstorbene gehörte als Beamter des Marktes Roßtal ab August 1980 unserer Marktverwaltung an, leistete am 1. August 1980 unter Bürgermeister Karl Schubert den Diensteid und diente dem Markt Roßtal bis zu seiner Versetzung in den vorzeitigen Ruhestand wegen schwerer Erkrankung bis zum 24. April 1997. Wir haben einen Menschen verloren, der sein Schicksal mit großer Tapferkeit trug, um das Leben, das er liebte, jahrelang rang und indem, wie er seine Erkrankung annahm und um Lebensqualität kämpfte uns allen zum Vorbild wurde. Wir werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seiner lieben Frau, den Kindern und Enkeln. |
Wir feiern 875 Jahre Buttendorf
Im Festzelt am Wasserwerk in Buttendorf feiert der ganze Markt Roßtal das 875-jährige Bestehen seines Gemeindeteils Buttendorf am Samstag, 08. und Sonntag, 09.09.2007 sowie die Jugend mit einer Beach-Party im Kärwastodl am 15. September.
Als Schirmherr lade ich die ganze Bevölkerung recht herzlich dazu ein, mit den Buttendorfer Vereinen dieses Jubiläum zu begehen. Nähere Informationen finden Sie auf den nostalgischen Plakaten und in der Festschrift.
Maximilian Gaul
Schirmherr
Verwaltungsgericht stützt den Markt
Das Verwaltungsgericht Ansbach hat dem Markt Roßtal vollinhaltlich in einem Verfahren wegen des neuen Kindergartenrechts Recht gegeben.
Obwohl ein Kindergartenplatz in Roßtal zur Verfügung stand, machten die klageführenden Eltern deutlich, dass sie ihr Kind in einen anderen Kindergarten geben möchten, weil die Betreuungszeiten dort ihrer beruflichen und persönlichen Situation entsprechen.
Diesen Antrag der Eltern hat der Markt Roßtal befürwortet, er erkannte einen sog. „Härtefall“ an, der der Vereinbarkeit von Beruf und Familie dienen soll, wollte die Eltern nun aber an den Kosten mitbeteiligen. Dies sieht das Gesetz vor. Die Eltern wollten sich aber trotz guten Einkommens nicht an den Kosten beteiligen und klagten nun wegen „fehlender Pluralität des Angebots“ in Roßtal.
Das Urteil stärkt die Position des Marktes Roßtal: Unser Markt Roßtal hält auch nach Auffassung des Gerichts ein plurales Angebot an Kindertageseinrichtungen vor. Sämtliche fünf Kindergärten sind zwar in kirchlicher Trägerschaft (zwei verschiedene Träger) weisen aber in ihren fünf (!) pädagogischen Konzepten wesentliche Unterschiede auf, „nach denen ohne Weiteres von einem pluralen Angebot ausgegangen werden kann. Bei dieser Sachlage ist eine Gemeinde aber nicht verpflichtet, singuläre Einzelinteressen von Eltern mit Steuergeldern zu subventionieren, und sie in ihrer kommunalen Bedarfsplanung zu berücksichtigen“.
Aus diesem Grunde ist auch die Anmerkung der Rechtsanwältin (FN v. 17.08.07) daneben, es wäre „bedenklich, wolle ein muslimisches Kind untergebracht sein“. Abgesehen davon, dass dies in Roßtal bisher problemlos möglich war, auch das muslimische Kind wird später einmal wie das Kind der klagenden Eltern in die Grundschule gehen, die überall in Bayern eine „christliche Gemeinschaftsschule“ ist, soll es nicht auf Kosten der Eltern eine Privatschule besuchen.
Wer in Roßtal leben und seine Kinder auch einmal hier in die Schule schicken will, der kann für sein Kind nichts Besseres tun, als es auch in einen unserer fünf Einrichtungen zu geben. Nur dann ist wirklich gewährleistet, was das neue Gesetz eben auch will: die bestmögliche Verzahnung der Bildungseinrichtungen vor Ort zum Wohle des Kindes. Deshalb ist es sinnvoll, dass wir als Kommune in unsere eigenen Kindergärten vor Ort und in das dortige Personal investieren, um das örtliche Angebot aufrecht zu erhalten.
Ampelinitiative in Buchschwabach
Die Buchschwabacher Bürgerin Tanja Kreutzer überbrachte als Initiatorin am 14. August 2007 im Rathaus eine Unterschriftenliste von 260 Unterzeichnern für eine sichere Überquerung der B 14 in Ortsmitte Buchschwabach mit einer Ampel.
Mit elf Argumenten sprechen sich die Unterzeichner für eine Überquerung mittels Drückampel aus.
In der Vergangenheit wurde dieser Antrag der Bevölkerung mehrfach, zuletzt vorgebracht durch den FF-Vorsitzenden Walter Hartmann in der Bürgerversammlung am 14. März 2005, von der Straßenbehörde abgelehnt.
Der Bürgermeister hält das Anliegen, das er früher als Mitglied des Marktgemeinderates ebenfalls schon als Antrag eingebracht hatte, für berechtigter denn je. Der Schwerlastverkehr hat seit der LKW-Maut eindeutig zugenommen. Gleichwohl machte er deutlich, dass dem Markt Roßtal hier die Hände gebunden sind. Der Straßenbaulastträger entscheidet nach seinen Kriterien über Querungshilfen und Möglichkeiten.
Der Markt Roßtal wird die Unterschriften und die Petition an das zuständige Staatsbauamt voll unterstützend weiterleiten.
Mängelmeldung an den Markt Roßtal
Sind Ihnen Mängel an Straßen, Lampen oder Verkehrsschildern aufgefallen? Haben Sie Verschmutzungen oder verstopfte Kanäle bemerkt?
Helfen Sie uns bei der Beseitigung dieser Mängel, indem Sie uns diese mitteilen.
Wir werden uns bemühen, die Mängel abzustellen oder eine Verbesserung herbeizuführen. Helfen Sie mit, die schönen Ortsbilder unserer Marktgemeinde Roßtal weiter zu verschönern oder Gefahrenquellen zu beseitigen.
Sie finden diese Mängelmeldung im Internet und auch zum Ausschneiden und Kopieren hier im Amtsblatt.
Anonyme Anzeigen können von uns nicht berücksichtigt und bearbeitet werden. Wir bitten um Verständnis.
Silbermedaille bei der Physik-Olympiade
Bastian Hacker hat bei der Physik-Olympiade vom 13. bis 22. Juli 2007 in Isfahan, Iran, für Deutschland die Silbermedaille geholt.
Die 38. Internationale Physikolympiade fand vom 13. bis zum 22. Juli 2007 in Isfahan/Iran statt. Insgesamt nahmen 327 Schüler und 135 Betreuer aus 69 Nationen an dem Wettbewerb teil. Die Aufgaben waren, insbesondere im theoretischen Teil, überaus interessant und an Probleme aus der modernen sowie angewandten Physik angelehnt. Neben den Klausuren gab es sowohl für die Schüler als auch für die Betreuer ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm bei dem sich viele Gelegenheiten fanden, etwas über die Geschichte und die Kultur Irans zu erfahren. Auf dem Programm standen die Besichtigung historischer Bauwerke in und um Isfahan sowie Besuche führender iranischer Forschungseinrichtungen. Jeder der fünf deutschen Schüler kann eine Silbermedaille mit nach Hause nehmen und das deutsche Team landete damit im inoffiziellen Länderranking nach Punkten auf dem 13. Platz. Eine überaus beachtliche Leistung.
Bastian Hacker hat sich bei einem Empfang im Roßtaler Rathaus in das Goldene Buch eingetragen.
Hacker konnte bereits im letzten Jahr einen solchen Erfolg verbuchen. Wir gratulieren unserem Mitbürger Bastian G. Hacker sehr herzlich zur Silbermedaille und freuen uns über diesen großen Erfolg des Gymnasiasten aus dem Gymnasium Stein.
Bastian Hacker gehört auch zu einer 100-köpfigen deutschen Delegation aus dem Bereich Bildung (aus Hochschule, Schulverwaltung, Schulen), die auf Einladung des chinesischen Ministerpräsidenten im Oktober nach China reisen wird.
Chor aus Frankenmuth in Roßtal
Am 13. September 2007 um 16.00 Uhr erwarten wir einen Chor aus Frankenmuth/Michigan auf dem Marktplatz. Nach einer Führung durch den Bürgermeister wird der Chor auch in der Laurentiuskirche singen. Die Bevölkerung ist zum Empfang des Chores eingeladen.
Kirchweih heute und früher
Früher war alles besser, die Kirchweihen waren nicht so laut, die Jugend nicht so aggressiv und alkoholsüchtig und im Wirtshaus war bereits weit vor Mitternacht alles zu Ende, denn man musste ja schließlich wieder raus aus den Federn und schwer arbeiten. Von wegen!
Kärwaliedli sind die interessanteste Botschaft, wie es früher zugegangen ist:
„Ou du schöins Bierla, midd deim weißen Schaum, vur halber Vierer gemma nedd hamm!“ Ja und „Wou ist denn des Gerchla? Es Gerchla, dös is nedd dahamm, dös is aff der Kärwa, frisst die ganzn Broudwerscht zamm. Kummd er nedd am Sundoch, kummd er gwieß am Mondoch, kummd er nedd am Mondoch…!“
Und friedlich scheint es auch nicht immer zugegangen zu sein: „Wenn's Joahr amol die Kärwa is und wird nedd grafft (gerauft) und gschlong (geschlagen), dann sch… ich aff die Kärwa nei, will löiber kanne hom.“
Die Kärwa war außerdem bei uns in Franken das, was im Rheinland der Karneval darstellt: ein ausgelassenes Hochfest aller Sinne und auch ein Fest, wo durchaus Tabus gebrochen wurden. Auch hierüber geben die Kärwaliedli beredt Auskunft. Die Obrigkeit wurde gehörig durch den Kakao gezogen und weder Polizei, Bürgermeister, Räte oder die Pfarrer wurden dabei verschont: „Im Wald dou is finster, dou wachsen die Äst, die Gmaarät sind Lumpen, der Burchermaster der größt!“ (noch heute Lieblingslied des Festwirts und Marktrats H. G. Fischhaber).
Auch früher gab es den „Kärwatourismus“ schon, soweit es lauf- oder fahrtechnisch möglich war, besuchte man die Kärwa in einer anderen Gemeinde und die Burschen und Mädchen lernten sich an der Kärwa kennen, tanzten miteinander, brachten sich in der Nacht über einige Umwege durch den Wald heim, knutschten miteinander und heirateten auch hin und wieder, ob es sein musste oder nicht.
Woher ich das weiß? Das erzählen mir unsere Goldenen Hochzeiter doch immer gerne und ganz genau.
Dann wurden auch noch die andern verspottet, die Musiker, die „weil man sie nimmer hört auf dem Herd spielen“. Das Mädchen aus Kastenreith, bei „dem man sich fast gspeit“ hätte, weil man „drunter gschaut“ hat, was man als anständiger Bursch eh nicht macht. Oder die aus X-Dorf, „wenn die aus X-Dorf kummer, dann kummer zwaa, drei, döi passen ins Scheißheisla nei.“ Kein Wunder, dass dann oft eine Schlägerei anfing, wenn man den Spott nicht mehr ertragen konnte.
Kärwaliedli spiegeln auch den Stand sexueller Praktiken und Einstellungen der letzten 100 Jahre wieder: „Bin scho oft bei ihr gleng, ober dou hob i's nedd.“ Hinzu kamen Tabubrüche im sexuellen Sprachgebrauch: alle Wörter, die „man nicht sagt!“, wurden verwendet, hinzu kamen alle möglichen sexuellen Phantasien: Das sind die Kärwaliedli, bei denen noch heute bei vielen Mädchen und Frauen ein „Pfui-Teufel-Gefühl“ aufkommt oder über die Lippen geht. Alles keine Erfindung unserer Zeit, auch wenn die Ausschließlichkeit solcher Liedli bei einigen Kärwaboum auch mir „auf den Senkel“ geht.
Das sind alles Rituale, die sicher viele von uns weder heute noch früher brauchten, die es aber als Phänomen wirklich gab und nicht nur als Einzelfall.
Wo liegt der Unterschied?
Früher feierten die Menschen die Feste wie sie fielen, dazwischen war Schmalhans Küchenmeister und vor allem „a Rouh“, heute feiert man das ganze Jahr. Früher war Kärwa ein Jahreshöhepunkt, heute ist „Kärwa“ für viele nichts Besonderes und sie unterscheidet sich auch kaum in der Gestaltung von anderen Festen. Ballermann gibt es heute nicht nur auf Mallorca.
Früher ging man miteinander, ob jung oder alt, zur Kärwa, heute atomisiert sich die Gesellschaft und die Kärwavereine haben zu tun, um die Wünsche der unterschiedlichen Generationen zwischen Kärwafreitag und Kärwamontag unter den Hut zu bringen. Ehrlich, ich bewundere immer die Vereine bei uns oder Festwirte, die das noch schaffen.
Früher gab es durch die Eltern und Großeltern, die auch noch mit auf der Kärwa waren, aber auch durch die Nachbarn eine funktionierende soziale Kontrolle: Minderjährige wurden nicht geduldet, weder auf der Tanzfläche noch beim Biertrinken und harte Sachen gab es sowieso kaum auf einer Kärwa, den Verdauungsschnaps einmal ausgenommen. Heute stehen rucksackbewaffnete Herden von Minderjährigen vor den Festzelten und lassen sich mit im Rucksack mitgebrachten Spirituosen bis zum Koma vollaufen.
Früher konnte man einen Rausch nur haben, wenn man beim Wirt das verhältnismäßig teuere Bier trank, heute besorgen sich Kinder und Jugendliche billig Alkohol im Supermarkt. Sie nehmen oft gar nicht am Kärwageschehen teil und hocken draußen auf öffentlichen Plätzen herum.
Seit heuer ist an der Kärwa eher Schluss. Dies hat der Marktgemeinderat nach Beratung durch die Polizei so beschlossen. Damit verfolgen wir in einer gemeinsamen Aktion zwischen Verwaltung, Agenda 21, Vereine, Wirte und Polizei drei Ziele: Alkoholprävention, Gewaltprävention, vor allem Prävention gegen Vandalismus. Denn dieser Vandalismus passiert nachweislich nach drei Uhr früh am häufigsten, dann, wenn die Mehrheit der Bevölkerung sich im Tiefschlaf befindet.
Unsere Festwirte und Kärwavereine haben sich mit unserer (in Roßtal sowieso schon großzügigen) Regelung wenn nicht angefreundet dann gut abgefunden.
Eine offene und ehrliche Diskussion mit dem Weitersdorfer Kärwaverein hat mich zum historischen Rückblick aufgrund von Kärwaliedli gebracht und dazu, diesen Artikel zu schreiben. Und deshalb freue ich mich auch auf die letzte der Roßtaler Kirchweihen: auf die Weitersdorfer Kärwa.
Gewässer-Nachbarschaftstag in Roßtal
Kleine Gewässer stehen für einen bayernweiten Umwelt und Naturschutz, sie bieten Lebensqualität und Erholung vor der Haustüre, bereichern unser Landschafts- und Ortsbild, sind der Schlüssel für Artenreichtum und leisten auch einen wichtigen Beitrag zum Hochwasserrückhalt in der Fläche. Roßtal hat einige gute Beispiele im Gewässerschutz vorzuweisen und wurde deshalb für den Nachbarschaftstag der Gewässernachbarschaften Bayern am 18. Oktober als Tagungs- und Exkursionsort ausgewählt.
Die Gewässer-Nachbarschaften werden vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und den kommunalen Spitzenverbänden getragen und durch die Wasserwirtschaftsämter in ihrer Arbeit unterstützt. Ins Roßtaler Rathaus sind Kommunen, Wasser- und Bodenverbände, Fachbehörden und Fachleute eingeladen.
Was sind „Nachbarn“? Der Begriff „Nachbarn“ fasst jene kommunalen, Fach- und Aufsichtsbehörden zusammen, die mit vergleichbaren Aufgaben an einer Verbesserung des Gewässerschutzes arbeiten.
Der Erfahrungsaustausch mit einer Exkursion zu Roßtaler Gewässermaßnahmen dient diesmal dem Thema „Pflege von Gräben“. Dabei sollen vor allem praxisorientierte und naturverträgliche Pflegemöglichkeiten erörtert werden.
Zahnstation heißt »Markt Roßtal«
Seit einigen Jahren bemühen sich engagierte Zahnärzte aus der Region Mittelfranken um die Zahngesundheit in so genannten Entwicklungsländern.
Nach Nepal, Sri Lanka und Rumänien wurde nun im August 2007 auch in der Mongolei Pionierarbeit geleistet.
Dr. Volker Schmidt aus Nürnberg und der in Roßtal lebende Zahnarzt Dr. Walter Niederalt begleitete den Gründer der Stiftung »Dentists without limits« Dr. Claus Macher, Kieferorthopäde in Nürnberg, um zwei zahnärztliche Behandlungseinheiten einzurichten und in Betrieb zu nehmen.
Bürgerkommune – was hat man davon?
Kommunen stehen heute in einem Wettbewerb untereinander. Es ist für die Zukunft einer Gemeinde nicht egal, ob sie einen guten, gar keinen oder einen schlechten Ruf genießt. Es ist für uns alle wichtig, dass unsere Vereine über Roßtal hinaus Erfolg haben z. B. im Sport oder in der Musik. Es ist nicht egal, ob wir Bürgerinnen und Bürger in unserer Gemeinde wissen, die – wie Bastian Hacker – ausgezeichnet werden und Ehre für unser Land und damit auch für Roßtal einlegen. Und wir alle dürfen deshalb mit Recht auch stolz sein, Anerkennung in Bayern als Modell für eine beispielhafte Kommunalentwicklung in die Zukunft durch unsere aktiven Bürgerinnen und Bürger gefunden zu haben.
Die Mitarbeit Roßtals in einem kommunalen Netzwerk lohnt sich: Für ein neues Modellprojekt hat die Staatsregierung nun Mittel zur Verfügung gestellt, von denen Roßtal in Zukunft profitieren kann.
Bürgerinnen und Bürger, die sich in ihre Kommune einbringen können mit ihren Ideen, und handfester Arbeit, wie bei uns in Roßtal, machen Gemeinden zur Heimat, so dass man gerne sich ansiedelt, hier wohnt und wohnen bleibt, sie verbessern und bereichern das örtliche Angebot für jeden, machen die Gemeinde als Lebensmittelpunkt attraktiv, stärken vor allem die Demokratie und sparen allen Bürgern Geld.
Zu Beginn des Monats August bat das Umweltministerium die Bürgermeister von Hassfurt, Roßhaupten, Roßtal und Weyarn zu einem Vorgespräch über den Aufbau eines Netzwerks von Kommunen über die bisherigen 21 Modellkommunen hinaus.
Demografische Entwicklung, Klimaschutz, nachhaltige Finanzkraft sowie Übertragung von Verantwortung an aktive Bürger sind die Themen des neuen Projektes.
Wie mehrfach berichtet, gehört der Markt Roßtal mit seiner vorbildlichen Arbeit in der Aktiven Bürgergesellschaft zu einem Kreis von 21 bayerischen Kommunen, die in Qualitätszirkeln nachahmenswerte Beispiele für eine zukunftsfähige Kommunalentwicklung vorzuweisen haben. „Aus solchen Leuchttürmen soll Standard werden“, so die übereinstimmende Meinung zwischen CSU, SPD und Grünen im Umweltausschuss des Bayerischen Landtags. Der Ausschuss hat nun auch den Startschuss für ein Folgeprojekt zur Netzwerkbildung gegeben und Fördermittel bewilligt. Mit dem Label »Nachhaltige Bürgerkommune« sollen Vorbildkommunen künftig ausgezeichnet werden.
Gaul, 1. Bürgermeister
