Informationen des Ersten Bürgermeisters
Tag der offenen Tür im Markt Roßtal
Anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Rathausumbaus veranstalten wir einen Tag der offenen Tür im Rathaus, im Bauhof (Gewerbegebiet Roßtal) und im Wasserwerk Buchschwabach.
Auf Ihr Kommen freuen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Marktes Roßtal.
Diesen Sonntag: Erntedanklauf
Sie haben es sich noch einmal überlegt, daran teilzunehmen, sich aber bisher noch nicht angemeldet? Kein Problem, denn am Samstag, 29. September von 11.00 bis 14.00 Uhr können Sie sich im Freizeit- und Erholungsgelände des Marktes noch anmelden. Auch am Sonntagmorgen ist noch eine Anmeldung möglich.
Gönnen Sie sich einen aktiven Sonntagmorgen bei Jogging, Nordic Walking oder als Wandergruppe mit der Familie. Der Parcours ist etwa 8,5 km lang und geht durch einen reizvollen Teil unseres Gemeindegebiets. Es lohnt sich für Ihre Gesundheit und für zwei weitere gute Sachen: Krebshilfe und Wiederaufbau unseres Kindergartens Sonnenblume in der Richtersgasse.
Der Erntedanklauf wird veranstaltet von der Krebshilfegruppe Roßtal (Leitung: Elisabeth Östreicher) und vom Bürgerverein im Markt Roßtal logistisch unterstützt.
| 10.30 Uhr | Begrüßung - gemeinsames Warm up mit Massagepraxis Schwab & Reiter |
| 11.00 Uhr | Start der Läufer 8,5 km, Zeitmessung |
| 11.05 Uhr | Start der Walker (Nordic) - 8,5 km, Zeitmessung |
| 11.10 Uhr | Start der Wanderer - 8,5 km |
| 11.20 Uhr | Newcomer-Programm Nordic Walking: Einführung in die Technik |
| 11.30 Uhr | bis 13.30 Uhr Familien-Staffelrundlauf |
| 14.00 Uhr | Preisverteilung |
Näheres unter: www.erntedanklauf.de
Nachlese: 875 Jahre Buttendorf
Es war ein kleines, aber feines Fest, das die Buttendorfer Ortsvereine anlässlich des 875-jährigen Geburtstages ihres Dorfes mit uns feierten. Am Festzug beteiligten sich viele Vereine aus Roßtal und der unmittelbaren Nachbarschaft. Der Musikzug zeigte am Festabend seine Big-Band-Qualitäten. Im ökumenischen Gottesdienst, der sehr gut besucht war, fand das Jubiläum einen würdigen, geistigen Höhepunkt. Publikumsmagnet am Sonntag war die Traktorenschau mit den Vorführungen einer kompletten Haferernte mittels Maschinen aus der Nachkriegszeit. Eine Beach-Party im Kärwastodl eine Woche später bot auch für die jungen Leute eine Möglichkeit, in jugendgemäßer Form mitzufeiern. Als Schirmherr danke ich den Ortsvereinen und dem Festausschuss für die gelungene Veranstaltung mit der in würdiger Form das Dorfjubiläum gefeiert wurde.

Festausschussvorsitzenden Friedrich Wagner,
Bezirkstagspräsident Richard Bartsch

Besuch aus Frankenmuth
Eine ganze Reihe „Frankenmuth-Fans“ fanden sich am Donnerstag, 13. September 2007, um 16.00 Uhr auf dem Marktplatz ein, um einen Chor aus Frankenmuth/Michigan auf dem Roßtaler Marktplatz willkommen zu heißen. Der Chorleiter und Organist freute sich über die Möglichkeit, die Pfarrer Jörn Künne gab, die Orgel in der Laurentiuskirche zu spielen, und der Männerchor sang einen Choral und nutzte die einmalige Akustik unserer altehrwürdigen Laurentiuskirche. Auch in der Krypta, dem ältesten Kirchenraum unserer Region, sangen die Amerikaner, von denen noch mehrere Roschtler Dialekt können. Beeindruckt zeigten sie sich, dort zu singen, wo seit nunmehr 100 Jahren Roßtaler Christen sich versammeln. Der Bürgermeister informierte die Besuchergruppe über die Roßtaler Geschichte und wurde dabei auch von VHS-Leiterin Gabriele Olesch unterstützt.
Glasperlen in den Brunnen eingebaut
Großer Bahnhof am neu gebohrten Brunnen im Buttendorfer Wald: Gesundheitsamt, Wasserwirtschaftsamt, Planer und Geologen verfolgten gespannt den Einbau von Glasmurmeln als Schüttungsmaterial anstatt Kies in den Zwischenraum zwischen Bohrloch und Filterrohr.
Großes Lob für den Roßtaler Gemeinderat von allen Seiten, dass er sich von diesem innovativen Material in so kurzer Zeit überzeugen ließ und einem Pilotprojekt zustimmte.
Das Material ließ sich problemlos einbauen. Anschaulich zeigte die Firma Ochs, dass bei der Verwendung von Glasmurmeln keine Gefahr besteht, die Filter durch so genannte Unterkörnung (Sand und Kies kleiner als 9 mm/Durchmesser), zu verstopfen. Die Glasmurmeln haben ja einzig und allein die Aufgabe, das Filterrohr im Bohrloch zu justieren.
Wie berichtet erhoffen sich der Markt Roßtal und die Bohrfirma Ochs vom Pilotversuch, dem ersten in Bayern, dass sich die Regenerationszeiten des Brunnens verlängern, so dass bares Geld gespart werden kann und die Schüttleistung des Brunnens lange erhalten bleibt.
Wasserwirtschaftsamt und Gesundheitsamt stimmten dem Projekt begeistert zu und informierten sich ebenso wie die Presse vor Ort.
Jedes Jahr: das ganz normale Chaos
Es ist Schuljahresanfang. Transparente am Ortseingang machen die Kraftfahrer darauf aufmerksam: verkehrsunerfahrene Kinder bewegen sich im Verkehrsraum.
Vor der Grundschule aber scheint manchmal die Unvernunft zu herrschen. Kinder werden mitten auf der Straße aus dem Auto gelassen, es wird ohne Rücksicht auf Parkverbote geparkt und auch der beruhigte Geschäftsbereich am Oberen Markt scheint mit seinen 20 km/h für die Katz zu sein.
Rücksicht gilt für alle. Unsere Kinder brauchen jetzt ganz besonders unsere Umsicht.
Flurneuordnung/Dorferneuerung Roßtal
Die Gemarkung Roßtal benötigt nur die Flurneuordnung, da es bereits über die Städtebauförderung Mittel zur Ortssanierung seit Jahren erhält. Die Dörfer der Gemarkung Weitersdorf können mit der Flurneuordnung auch Mittel zur Dorferneuerung erhalten.
Vorsichtig optimistisch die einen, enttäuscht wegen der nun längeren Wartezeit die anderen, so könnte man die Stimmung nach der Aufklärung zur Flurneuordnung in der Gemarkung Roßtal und Weitersdorf und zur Dorferneuerung in der Gemarkung Weitersdorf kennzeichnen. Baudirektor Richard Kempe vom Amt für Ländliche Entwicklung in Ansbach (früher Flurbereinigungsdirektion), Hermann Schamel vom ALF (Amt für Landwirtschaft und Forsten) und Helmut Wolf, Geschäftsführer vom Bauernverband, zeigten in ihren Beiträgen auf, wie wichtig die Investitionen in die Grundstücke für die Zukunft der Landwirtschaft aber auch für die Nichtlandwirte ist. In wenigen Jahren werden sich diese Investitionen amortisiert haben. Dies gilt auch für Verpächter von landwirtschaftlichen Flächen, deren Flächen für Pächter attraktiv bleiben.
Richard Kempe zeigte allerdings auch auf, dass inzwischen der Zug erst einmal aus dem Bahnhof hier bei uns im Markt Roßtal abgefahren ist. Denn die Mittel sind sehr begehrt. Vier Jahre müsste man mindestens in den beiden Gemarkungen warten, bis man nun an die Reihe käme. Das Verfahren selbst dauert dann bis zu acht Jahren. Wer aber nie anfängt, kommt nie an.
Viele Anläufe haben die politischen Verantwortlichen im Rathaus hierzu schon unternommen. Anders als in früheren Jahren wird aber eine Flurneuordnung heute nicht mehr einfach angeordnet, es findet auch keine Abstimmung unter den Grundstückseigentümern statt. Voraussetzung ist eine aktive Bürgerbeteiligung in der Vorbereitungsphase und die Erarbeitung von Zielen und Maßnahmen durch die betroffenen Bürgerinnen und Bürger selbst. Erst dann entscheidet das Amt für Ländliche Entwicklung, ob ein Verfahren eingeleitet wird oder nicht.
Dieser erste Verfahrensschritt ist in der Gemarkung Weinzierlein voll im Laufen und es sieht nach Erfolg aus.
Kritisiert wurde in diesem Zusammenhang, Roßtaler Grundstückseigentümer in der Gemarkung Weinzierlein, wo die Vorbereitungsphase derzeit im vollen Gange ist, wären hierzu nicht eingeladen worden. Bereits mit Amtsblatt vom 19. März 2005 wurden aber alle Grundstückseigentümer auch dieser Gemarkung zu einer Infoveranstaltung geladen und hatten die Chance, sich sowohl in den Prozess der Vorbereitung einzubringen als sich auch in Klosterlangheim schulen zu lassen.
Unser Roßtaler Raum steht am Rande der Industrieregion in einem großen Wettbewerb im ländlichen Raum. Angesichts der demografischen Entwicklung ist es notwendig, unsere Dörfer durch die Dorferneuerung als Wohngemeinden mit hoher Lebensqualität zu erhalten und zu verbessern, so dass sie für die jungen ortsansässigen Familien und für Zuzügler attraktiv bleiben. Hierzu zählt gerade eine funktionierende Landwirtschaft, die unsere Kulturen um Roßtal herum weiterhin pflegt.
Was nützt es uns allen, wenn sich unsere Großeltern und Eltern und wir selbst krumm gelegt haben, um Wohneigentum zu schaffen und zu erhalten, wenn sich hierfür später keiner findet, der darin wohnen will. Der Trend zur Stadtflucht ist deutlich, der ländliche Raum muss gerade für Familien lebenswert bleiben.
Weil viele Bauern aufgeben, ist es umso dringlicher, dass die verbleibenden Landwirte bei uns so optimale Bedingungen zur Feldbewirtschaftung finden, dass die Flächen land-„wirtschaftlich“ interessant bleiben.
Wer heute nichts in sein Eigentum, in seine Flächen und in sein Dorf investiert, wird morgen mit dem Problem konfrontiert, dass sich niemand mehr dafür interessiert.
Wie eng Ökonomie und Ökologie sowie Klimaschutz zusammenhängen, konnte Richard Kempe ebenfalls aufzeigen. Er machte deutlich, wie viel Diesel und CO2 eingespart werden können durch eine umsichtige Flurneuordnung und Dorferneuerung. Diese Erkenntnis wurde aus dem Infoabend deutlich.
Die Rückmeldung, die wir im Büro des Bürgermeisters erhalten haben, hat mich ermutigt. Inzwischen habe ich das Amt für Ländliche Entwicklung angeschrieben.
Dank für Ferienprogramm
Für die ehrenamtliche Mitwirkung beim Ferienprogramm als Begleitperson danke ich herzlich: Edda Wagner, Cordula Eberl, Brigitte Raika, Sandra Priessnitz, Heidi Müller, Angela Hofmockel, Renate Krach, Renate Kleindl, Heidi Krug, Hildegard Link, Katja Link, Heike Drechsel, Oliver Ehrmann, Gerhard Hacker.
Einen eigenen Programmpunkt gestaltet und organisiert haben: Forstamtsrat Ernst, der Tennisclub Roßtal, die Schützengesellschaft »Deutsche Eiche 1708 e.V. Roßtal«, Frau Ansorge vom TVR, die AsF Roßtal, die Frauen Union Roßtal, Herr und Frau Feulner mit einer Abordnung des Deutsch-Französischen Freundschaftskreises, die Jugendabteilung des THW Fürth, die Landeskirchliche Gemeinschaft Roßtal, Herr Güldner vom Schachbezirk Mittelfranken.
Allen Vereinen und Initiatoren danke ich auch im Namen unserer Kinder.
Die große Anzahl dieser Personen zeigt, wie viel Bereitschaft bei uns in Roßtal vorhanden ist, in der Freiwilligenarbeit tätig zu sein. Ohne unsere Begleitpersonen und die Mitwirkung der Organisationen könnten wir unser Ferienprogramm für die Roßtaler Kinder in dieser Vielfalt nicht durchführen.
Mängelliste hilft uns planen
Unsere Bürgerinnen und Bürger haben die Mängelliste gut angenommen. Dabei werden wir auf Probleme aufmerksam gemacht, von denen wir bisher nicht wussten. Hierfür danken wir herzlich.
Alle Mängel gehen über Schreibtisch und Computer des Bürgermeisters und werden sofort an den Bauhofleiter übermittelt. Wir nehmen Ihre Anregungen nicht nur zur Kenntnis, sondern auch ernst.
Wir gehen also allen Anregungen nach, bitten aber herzlich um Verständnis, dass wir nicht alle Anforderungen in kurzer Zeit abarbeiten können. Die Arbeiten müssen in ein effizientes und effektives Arbeitsmanagement eingepasst und Prioritäten gesetzt werden. Allein in den letzten zehn Tagen sind Vorschläge an uns herangetragen worden, die etwa 390 Mannstunden (bei 192,5 Mannstunden Kapazität pro Woche insgesamt) binden. Wir können Ihnen leider auch bei der Fülle der Anregungen keine Rückmeldung geben.
Nicht alle Anregungen lassen sich auch sofort umsetzen. Einige Beispiele: Der Gehweg an der Pelzleinstraße ist tatsächlich in einem schlechten Zustand. Da wir aber hier Städtebauförderungsmittel erhalten können, müssen wir die Maßnahme zum Ausbau solange aufschieben. Dies gilt auch für Straßenausbaumaßnahmen in den Gemeindeteilen, in denen eine Dorferneuerung ansteht. Schließlich sind wir ja als eine der steuerkraftärmsten Gemeinden des Landkreises auf solche Zuschüsse angewiesen.
Die fußläufige Querverbindung zwischen Sieben-Quellen und Jahnstraße können wir derzeit nicht maßgeblich verbessern, da es sich hierbei um eine Maßnahme handelt, die erhebliche Haushaltsmittel binden würde und leider vordringlichere Maßnahmen im Straßenbau von Gemeindeverbindungsstraßen auf der Tagesordnung stehen. Der Marktgemeinderat hatte seinerzeit den Wunsch, den Fußsteig als „Wandersteig“ zwar aufrecht zu erhalten, ihn aber nicht als Gehweg auszubauen.
Alle verkehrsrechtlichen Ideen geben wir in die einmal jährlich stattfindende Verkehrsschau.
Straßen- und Gehwegschäden können wir, soweit es sich um zu stopfende Löcher und Stolperfallen handelt, im Rahmen einer Asphaltierungskampagne angehen. Sie werden verstehen, dass wir dies mittelfristiger planen müssen, um die Gerätschaften und genügend Asphalt auch vor Ort zu haben.
Viele Wohnstraßen sind ins Alter gekommen oder noch nie nach den anerkannten Regeln hergestellt worden (mehr als 30 Jahre alt). Sie können nur noch notdürftig ausgebessert und müssten von Grund auf erneuert werden. Dies erfordert aber nicht nur erhebliche Mittel aus dem Gemeindehaushalt, sondern löst auch Beiträge der Anwohner aus.
Dort wo Ausbaubeitragsmaßnahmen vom Gemeinderat beschlossen werden, wird vorher ein Gespräch mit den Anwohnern stattfinden.
Viele Anregungen (bei überhängenden Ästen oder Hecken) betreffen manchmal nicht die markteigenen Grundstücke, sondern Privatleute, die in der Sicherungspflicht sind. Hier die dringende Bitte, doch einmal rund ums Grundstück zu sehen, ob in Gehwege Äste oder Hecken hineinragen und gegebenenfalls zur Gartenschere greifen.
Personalnachrichten
Johann Rutsch wurde im Rahmen einer kleinen Feier im Rathaus als Bauhofeinsatzleiter von Bürgermeister Maximilian Gaul in die Altersteilzeit (Freistellungsphase) mit Dank und Anerkennung verabschiedet. Der gelernte Schlosser Rutsch diente dem Markt Roßtal 19 Jahre im Bauhof. Viele, vor allem in den Vereinen, schätzten seine unkomplizierte und unbürokratische Art der Hilfeleistung.
Nachfolger von Johann Rutsch als Einsatzleiter wurde Erwin Röck aus Raitersaich. Er ist dort im Ehrenamt als Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr tätig. Der neue Bauhofeinsatzleiter ist gelernter Maurer und hat sich zum geprüften Polier Fachrichtung Tiefbau weitergebildet.
Bürgerversammlung in Buchschwabach
23 engagierte und interessierte Bürgerinnen und Bürger (von 1044) kamen zur Bürgerversammlung in das Rote Ross im Gemeindeteil Buchschwabach. Hochkarätig war das Podium besetzt: Landschaftsarchitekt Scheuber von Stadt und Land erläuterte das innovative Entwicklungskonzept „Energiegewinnung“ zwischen Buchschwabach und Raitersaich. Sowohl die Regierung als auch der Planungsverband unserer Industrieregion unterstützen dieses Konzept als bisher einmalig in Mittelfranken. Letztlich liegt es an den Bürgerinnen und Bürgern, ob daraus etwas wird.
Die beiden ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen von FAIR (Freiwilligen Agentur in Roßtal) Roswitha Ott und Maria Dotzler-Schmidt erzählten und warben für die Freiwilligenarbeit vor allem im Bereich der Schülerhilfe (Schülercoaches) und für Leihomas und Leihopas. Die beiden Leiterinnen von FAIR wiesen darauf hin, dass Mitmachen für beide Seiten sich lohnt.
Der Leiter des Technischen Bauamtes Jürgen Janda erläuterte die Maßnahmen zum Hochwasserschutz. In Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Buchschwabach sollten Lösungen gefunden werden, die diesen Schutz verbessern helfen. Bürgermeister Gaul machte deutlich, dass durch eine Dorferneuerung, die in Buchschwabach möglich gewesen wäre, hier viel bewegt hätte werden können.
In seinem weiteren Bericht erläuterte der Bürgermeister die Haushaltslage des Marktes. Er berichtete auch über die Wassergewinnung in Buchschwabach und Buttendorf.
Hohe Zufriedenheit drückte sich bei dieser Bürgerversammlung dadurch aus, dass nur wenige Wortmeldungen zu verzeichnen waren. So wollte man wissen, warum der Fahrradweg noch immer nicht bis Buchschwabach fertig gestellt sei. Es wurde moniert, dass in der Einfahrt B 14 nach Wimpashof Löcher eine Gefahr bedeuten und die Parksituation an der Schulbushaltestelle im Mühlbachweg/Brendlesberg wurde als gefährlich eingestuft.
Kinder haben Rechte
Am diesjährigen Weltkindertag, 20. September, empfing Bürgermeister Maximilian Gaul im Rathaus die Gewinner des Malwettbewerbs und des Luftballonwettbewerbs vom Familientag im Juli 2007.
Symbolisch ließ der Bürgermeister die Kinder auf den Stühlen des Gemeinderates Platz nehmen und bat ein Kind, den Vorsitz zu übernehmen.
Formvollendet begrüßte die „Kinderbürgermeisterin“ Stefanie Bauer die Anwesenden, erklärte dann, es kurz machen zu wollen und übergab das Wort an den Bürgermeister.
Der Bürgermeister zeigte in seiner Ansprache an die Kinder und ihre Eltern ein Bild mit der Unterschrift „Jeder Mensch ist erst ein Kind“, das ständig in seiner Amtsstube hängt. Die „Binsenweisheit“, dass jeder von uns einmal ein Kind war, wird heute vielfach vergessen. Es benötigt zur Erziehung eines Kindes ein ganzes Dorf. Die Verantwortung für eine kindergerechte Umwelt liegt in der Hand aller Erwachsener, nicht nur der Eltern.

Die Preisträger des Malwettbewerbs mit dem Thema Familie mit Bürgermeister Gaul und Agenda-Vorsitzende Kleindl:
1. Preis: eine Familienkarte für den Playmobil Fun Park: Stefanie Bauer
2. Preis: ein Gutschein von 20,00 € der Fa. Elektro Mayer: Johannes Meixner
3. Preis: ein Gutschein über 10.00 € von Loisl's Eisdiele: Damaris Dückminor
Die Preisträger des Luftballonwettbewerbs sind:
1. Preis: 154 km: Jonas Borstelmann - eine Fam.-Karte für den Playmobil Fun Park
2. Preis: 141 km: Franka Spengler - eine Fam.-Karte für den Playmobil Fun Park
3. Preis: 140 km: Tanja Fleischmann - ein Gutschein vom süßen Eck im Wert 15,00 €
Kinder haben Recht auf eine heile Erde, auf gesundes Wasser und gesunde Luft, auf Zukunft, Liebe und Geborgenheit, auf Platz zum Spielen und zum Toben und vor allem auf eine fördernde Erziehung.
Der Bürgermeister dankte Renate Kleindl und dem Runden Tisch Jugend und Familie für die Durchführung des Familientages und der Familienkonferenz. Beide Veranstaltungen waren ein voller Erfolg und stellten die Familie in den Mittelpunkt unseres Marktes.
Nach der Preisverleihung durch den Bürgermeister ging es in das Heimatmuseum, wo Markträtin Renate Kleindl eine Geschichte zum Weltkindertag vortrug und Hedwig Helmreich, die Museumsleiterin, den Kindern Spielzeug des letzten Jahrhunderts zeigte.
Gaul, 1. Bürgermeister
