Markt Roßtal

Landkreis Fürth

Mittelfranken

Bayern

Deutschland
Markt Roßtal
Marktplatz 1

90574 Roßtal
Deutschland

Informationen des Ersten Bürgermeisters

Neuerungen beim Reisepass

Ab dem 1. November 2007 werden im Reisepass neben dem Passfoto auch zwei Fingerabdrücke als biometrische Daten im ePass-Chip gespeichert.

Hintergrund für die Einführung der Speicherung der Fingerabdrücke ist die dadurch erzielbare Verbesserung der Identitätsüberprüfung und damit der Sicherheit im internationalen Reiseverkehr. Der Chip im ePass ist zudem eine zusätzliche Hürde für Fälscher.

Für die Beantragung von Reisepässen werden auch weiterhin die in der gängigen Fototechnologie hergestellten Passbilder benötigt.

Außerdem werden für den neuen ePass zwei Fingerabdrücke benötigt. Die Abdrücke werden bei der Passbeantragung in der Passbehörde mithilfe von Scannern aufgenommen. Dazu wird der Finger auf die Glasscheibe des Scanners gelegt und der Fingerabdruck wird sekundenschnell - ganz ohne Stempelfarbe oder anderer Hilfsmittel - elektronisch erfasst. Von Kindern unter sechs Jahren werden keine Fingerabdrücke genommen.

Die für den Reisepass abgegebenen Fingerabdrücke werden ausschließlich im Chip des ePasses gespeichert.

Es erfolgt keine zentrale Speicherung der Fingerabdrücke!

Ab dem 1. November 2007 können nur noch die neuen EU-Biometrie-Pässe mit Fingerabdrücken beantragt werden. Alle vor dem 1. November 2007 ausgegebenen Pässe behalten ihre vorgesehene Gültigkeit. Den Inhaberinnen und Inhabern alter, aber noch gültiger Pässe entstehen im Reiseverkehr keine Nachteile. Ein vorzeitiger Umtausch von Reisepässen ist also nicht erforderlich.

Die Gebühr für den neuen EU-Biometrie-Pass beträgt für Personen, die älter als 24 Jahre sind, weiterhin 59,00 €. Für Erwachsene unter 24 Jahre kostet der neue EU-Biometrie-Pass unverändert 37,50 €.

Starke Frauen bei der FF Oedenreuth

Heidi Adel und Luise Bettschnitt sind die ersten Damen im Landkreis Fürth, die das Leistungsabzeichen der Stufe VI (Rot/Gold) abgelegt haben. Am 20.09.07 war es wieder einmal soweit bei der FF Oedenreuth. Zwei Gruppen bemühten sich um die Ablegung der Leistungsprüfung. Sie ist nicht nur ein sportlicher Wettkampf innerhalb der Feuerwehr. Jeder Griff muss ja im Ernstfall sitzen und deshalb unterziehen sich die aktiven Mitglieder unserer Wehren regelmäßig einer strengen Leistungsprüfung. Die Oedenreuther gehören dabei zu den ganz besonders fleißigen Wehren mit einem hohen Ausbildungsstand.

Von Bronze bis zur höchsten Stufe, nämlich Rot/Gold war diesmal alles dabei und diese Höchststufe erreichten nun auch die beiden Oedenreuther Damen als erste in Roßtal und im ganzen Landkreis.

Kommandant Herbert Bettschnitt war zu Recht stolz auf die Leistung seiner beiden Gruppen und seiner Feuerwehrkameradinnen. Er bekam großes Lob von Kreisbrandinspektor Rudi Höfler, der zusammen mit den Kreisbrandmeistern Schaller und Kress als Schiedsrichter fungierte.

Federführender Kommandant Reiner Wiesinger und in Vertretung des Bürgermeisters Feuerwehrreferent Anton Engelhard sowie Kämmerer Richard Witt freuten sich am Erfolg der Wehr und an der bestandenen Leistungsprüfung von Heidi Adel und Luise Bettschnitt.

In Roßtal: Vorbildliche Solidarität

Der Erntedanklauf der Krebsselbsthilfegruppe unter Leitung von Elisabeth Östreicher war nicht nur dank einer noch höheren Beteiligung als im Vorjahr und eines Traumwetters sowie der perfekten Vorbereitung des ganzen Teams und Unterstützung durch den Bürgerverein im Markt Roßtal e. V. ein voller Erfolg, sondern auch durch die solidarische Geste der Selbsthilfegruppe an den Diakonieverein, der derzeit viel Geld benötigt, um einen neuen Kindergarten in der Richtersgasse zu errichten. Auch wenn unser „Rathausteam“ nicht die stärkste teilnehmende Gruppe war und nur bedingt durch Lauf-Höchstleistungen glänzen konnte, so freuen wir uns alle mit über den großen Erfolg.

Die »Dreamkids« aus Rohr präsentierten dann am selben Tag in der Aula mit ihrer Benefizaufführung zugunsten des Kindergartenneubaus das Musical »Die Brücke der Zukunft« in einer aufwändigen Produktion. Alles war „live“, nichts kam vom Band. Hervorragend die Leistung der kleinen und großen Sänger und die der Band. Putzig die Kostüme und eindrucksvoll das Bühnenbild.

Wer dieses Theatererlebnis verpasst hat, ist selbst dran schuld. Für die kleinen Kinder, die Schulkinder wie die Erwachsenen war dieser frühe Sonntagabend ein echter Kulturgenuss. Danke, liebe Nachbarn aus Rohr, für Eure Solidarität!

Amt für Ländliche Entwicklung verkürzt Wartezeit

Baudirektor Kempe vom ALE hat am 18. September folgendes Schreiben an den Bürgermeister im Hinblick auf ein Verfahren in Dorf und Flur Roßtal und Weitersdorf gerichtet: „Ein Verfahren haben wir inzwischen in unserem Arbeitsprogramm vorgemerkt. Wie bei der Infoversammlung am 10.09.2007 dargelegt, ist die Verfahrenseinleitung mit einer mehrjährigen Wartezeit verbunden. Nachdem es sich um ein Erstverfahren noch zudem innerhalb einer Kommunalen Allianz handelt, streben wir an, die Wartezeit gegenüber dem bei der Infoversammlung genannten üblichen Mindestzeitraum von vier bis fünf Jahren im Bereich des Möglichen zu verkürzen. Wir beabsichtigen daher, mit der Vorbereitungsphase bereits im Jahre 2009/10 zu beginnen, so dass die Verfahrenseinleitung voraussichtlich bereits im Jahre 2010/11 erfolgen kann.“

Die Mitarbeit in der kommunalen Allianz lohnt sich also für uns in Roßtal. Das ALE wird wegen einer Terminvereinbarung mit uns rechtzeitig Verbindung aufnehmen.

Aus unserer Partnerstadt Thalheim

Feuerwehrdepot in Thalheim eingeweiht
Mit kirchlichem Fürbitten und Segen wurde am "Tag der deutschen Einheit" das generalsanierte Feuerwehrdepot der FF Thalheim im Beisein einer großen Anzahl von Ehrengästen aus Bundestag, Kreis und Kommunen sowie der Feuerwehren aus der Nachbarschaft und einer Abordnung unserer FF Roßtal eingeweiht. In einer dreijährigen Umbauphase ist schließlich ein sehr funktioneller Feuerwehrhof entstanden, der modernsten Anforderungen genügt. In meinem Grußwort habe ich betont, dass es in unserer freiheitlich demokratischen Gesellschaft Menschen braucht, die freiwillig Pflichten für sich und die Mitmenschen übernehmen und in diesem Engagement für sich Sinn im Leben finden. Dem Wehrleiter (Kommandant) Frank Nittmann und dem Bürgermeister sowie Stadtrat unserer Partnergemeinde habe ich zum gelungenem Werk im Namen unserer Bevölkerung herzlich gratuliert, aber auch dazu, dass sich in Thalheim Frauen und Männer finden, die mehr tun als ihre Bürgerpflicht.

Abschlussfest in »Rentners Ruh«
Aus einer einstigen Müllhalde heraus entstand mit der Anlage Heimateck »Rentners Ruh« ein echter Erzgebirgsknüller am Naturlehrpfad Pionierweg. Das inzwischen bei Gästen aus nah und fern beliebte Waldidyll ist Garant für Freizeitgestaltung, Erholung und Lebensfreude. Zeitzeugen der Vergangenheit und Gegenwart, en Miniature, sind am munter plätschernden Waldbächlein im Zeitraum Mai bis September zu besichtigen. Eine gastronomische Betreuung sowie kulturelle Veranstaltungen erhöhen den Wert dieser Anlage. Die Gesamtgestaltung und Pflege liegt in den Händen des Erzgebirgischen Heimatverein Thalheim/Erzg. e. V.

Am Nachmittag des 3. Oktobers fand der Saisonabschluss von »Rentners Ruh« in Thalheim statt. Das idyllisch gelegene Freizeitgelände am Waldrand zeichnet sich vor allem durch eine „Miniaturanlage“ der Stadt Thalheim aus. Viele Details sind dort aus dem Stadtbild en miniature zu sehen. Von Wasserkraft werden die mechanischen Teile der Anlage betrieben.

Leider haben heuer am 27. Juni Vandalen die ganze Anlage verwüstet, so dass der Erzgebirgische Heimatverein Thalheim e.V. unter Leitung von Joachim Hensel diese Anlage wieder neu errichten musste. Dies löste eine Welle der Spendenbereitschaft im Erzgebirge aus.

»Rentners Ruh« ist im Sommerhalbjahr täglich wochentags nachmittags geöffnet und man kann dort auf rustikalen Bänken und Tischen sich vom Verein verwöhnen lassen. An den Wochenenden ist Rentners Ruh von morgens bis abends geöffnet. Beim Saisonabschluss mit Musik der witzigen Kapelle »Schluckauf« aus Thalheim mit eigenen Liedern in „arzgebirgischer Mundart“ nahmen auch die beiden Bürgermeister René Kühn und Maximilian Gaul teil. Der Zuspruch war so groß, dass zeitweilig kein Sitzplatz zu bekommen war. Für alle, die Thalheim im Sommerhalbjahr besuchen, ist »Rentners Ruh« ein wichtiger touristischer Tipp.

Bürgernähe pur

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Der Tag der offenen Tür anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Rathausumbaus wurde gut angenommen.

Regen Zuspruch fand am Tag der offenen Tür auch die Rathausrallye, bei der es neben vielen Kleinpreisen auch interessante Hauptpreise zu gewinnen gab. Rathaus, Bauhof und Wasserwerk Buchschwabach standen im Mittelpunkt des Info-Tages. Die Mühe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ihre Freizeit für diesen Termin opferten, hat sich gelohnt. Die Besucher lobten nicht nur die gute Organisation und die vielen Ideen, sondern auch die Bürgernähe der Roßtaler Verwaltung.

Um 14 Uhr begrüßten die Hortkinder die Besucherinnen und Besucher mit demselben Lied, mit dem ihre „Vorgänger“, die heute schon längst erwachsen sind, die Ehrengäste zur Einweihung empfangen haben. „Nachhaltigkeit“ war das Thema dieses Liedes. Und so freute es auch Bürgermeister Gaul, dass wahr geworden ist, was er sich vor zehn Jahren wünschte: Das Roßtaler Rathaus soll zu einem Mittelpunkt der aktiven Bürgergesellschaft werden. Die Dienstleistungskommune sich zu einer nachhaltigen Bürgerkommune weiter entwickeln.

Viele Besucher sagten: „Wir kennen das Rathaus ja nur vom Martinimarkt. Da aber hat es ein völlig anderes Gesicht, es ist Ausstellungsraum für die Sozialmesse, heute können wir in alle Räume und sie in ihrer Funktion als Rathaus erleben.“

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Das Rathaus wird von vielen nur dann aufgesucht, wenn es im Einwohnermeldeamt um Pässe oder Ausweise geht. Das aber ist eine vom Staat übertragene Aufgabe unserer Verwaltung. Wer aber kennt schon die eigentlichen kommunalen Aufgaben in der Hauptverwaltung, Finanzverwaltung und Bauverwaltung. Eine Kommune mit 10.000 Einwohnern hat viele Aufgaben: Straßenbau, Unterhalt der Schulen, Hort, Mittagsbetreuung, Kanal, Wasser, Hoch- und Tiefbau, Kultur, Sport, Agenda-Arbeit, Naturschutz, Bauleitplanung (Bebauungspläne, Flächennutzungsplan), Bauanträge u.v.m.

Mit viel Liebe wurden unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger auch mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen in der Rathauscafeteria bewirtet.

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Ein vielfältiges Angebot gab es auch für die Kinder, so dass vor allem viele Familien den Tag der offenen Tür annahmen und nutzten.

Im Hof des Rathauses war nicht nur die Hüpfburg aufgebaut, Basteln und Kinderschminken wurden gut angenommen. In der Gemeindebücherei fanden mehrere Veranstaltungen statt.

Auch dadurch zeigte sich die Vielfalt der Aufgaben einer Kommune, die keine Hoheitsverwaltung sein will und ist, sondern viele Dienstleistungen im wirtschaftlichen, kulturellen, sozialen und ökologischen Bereich erbringt.

Die Mitarbeiter des Bauhofs präsentierten ihren Arbeitsplatz, der in Eigenregie eine Sanierung erfuhr, und somit der Kommune viel Geld erspart wurde. Das Thema eines neuen Bauhofs, der fast 2 Millionen Euro kosten würde, ist jedenfalls durch das Engagement der Bauhofmitarbeiter vom Tisch. Hochmotivierte Mitarbeiter präsentierten auch dort auf Schautafeln, wie vielfältig ihr Einsatz in der Gemeinde ist: Straßenunterhalt, Waldarbeiten, Installationen, Rohrbrüche, Bühnenaufbau, gärtnerische Aufgaben in den Grünanlagen und auf Spielplätzen, Winterdienst u.v.m. Im Bauhof konnte man auch mal erleben, wie es den Winterdienstmitarbeitern auf ihrem Fahrzeug bei zugeparkten Straßen ergeht.

Schließlich konnten die Kinder sich im Baggern erproben. Und sie stellten sich sehr geschickt dabei an, wie man am folgenden Foto erkennen kann:

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In einem kleinen Biergarten bewirteten die Mitarbeiter, die alle einheitlich mit »Bauhof Roßtal«-T-Shirts gekleidet waren, die zahlreichen großen und kleinen Gäste. Im Wasserwerk schließlich wurde gezeigt, woher unser gutes Trinkwasser kommt und wie naturbelassen und schonend unsere „Aufbereitung“ funktioniert.

Viele eigene Ideen brachten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesen Tag der offenen Tür ein und freuten sich, dass dieser Tag von den Roßtalern gut angenommen wurde.

Gaul, 1. Bürgermeister

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