Markt Roßtal

Landkreis Fürth

Mittelfranken

Bayern

Deutschland
Markt Roßtal
Marktplatz 1

90574 Roßtal
Deutschland

Informationen des Ersten Bürgermeisters

Herzlichen Glückwunsch: Roßtaler Grundschule ist Umweltschule

Die Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung e.V. hat die Roßtaler Grundschule mit dem Titel »Umweltschule in Europa/Internationale Agenda-21-Schule 2006/2007« ausgezeichnet.

Die Verleihung wird im späten Herbst stattfinden.

Als Modellkommune der Agenda-21-Arbeit in Bayern freuen wir uns über diese hohe Auszeichnung für unsere Grundschule. Sie ist ein weiterer Beweis, dass hier in Roßtal alle Einrichtungen und Organisationen zusammen mit dem Markt Roßtal an der Agenda-21 aktiv und erfolgreich mitwirken und zusammenarbeiten. Namens des Marktes Roßtal gratuliere ich dem Kollegium der Grundschule für die innovative Arbeit herzlich.

Landrätin besucht Interimskindergarten

Drei Monate nachdem das Gebäude des Kindergartens »Sonnenblume« in Roßtal durch einen Brand komplett zerstört wurde, sind die Pläne für den Wiederaufbau schon weit gediehen. Davon konnte sich Landrätin Dr. Gabriele Pauli bei einem Besuch im Ausweichquartier des Kindergartens zusammen mit Frau Elisabeth Helmreich (Ev. Kirchengemeinde Roßtal), dem 2. Vorsitzenden des Diakonievereins Roßtal, Herrn Reinhard Bär und Roßtals 1. Bürgermeister Maximilian Gaul überzeugen.

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Landrätin und Bürgermeister spielen mit den Kindern „Einkaufen“

Die Landrätin, die für den Landkreis die Kindergartenaufsicht hat, zeigt sich erfreut über die Initiative der Kirchengemeinde und des Diakonievereins, aber auch über die hohe Spendenbereitschaft der Roßtaler Bürgerschaft. Unterstützung erfährt auch der Diakonieverein als Eigentümer des alten und zukünftigen Kindergartens durch die Bauabteilung des Landratsamtes.

Reinhard Bär und Elisabeth Helmreich bedankten sich namens des Diakonievereins und des Kindergartenträgers auch für die Unterstützung aus dem Rathaus und dem Landratsamt. So transportierten z. B. Mitarbeiter des Marktes Roßtal das von Zirndorfer Kindergärten ausgeliehene Mobiliar nach Roßtal und sicherten mit einem Bauzaun den Garten des zerstörten Kindergartens, so dass dieser weiter genutzt werden kann.

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Landrätin Dr. Pauli übergab an Reinhard Bär (Diakonieverein)
eine Spende für den neuen Kindergarten

Mittlerweile sind die Planungen für einen Neubau fast abgeschlossen. Der Diakonieverein Roßtal als Bauträger hatte mehrere Architekten damit beauftragt, Pläne für den Wiederaufbau zu erstellen. Das Spektrum dieser Pläne reichte von konventionellen Bauvorschlägen bis hin zu futuristischen Konzepten und Ideen. Die Vorschläge von renommierten Architekten der Region, aber auch zum Teil von jungen, unbekannteren Mitbewerbern wurden von einer Jury und den Mitarbeiterinnen des Kindergartens eingehend begutachtet und beurteilt. Wichtig war dem Bauträger vor allem ein zukunftsfähiges Energiekonzept, geringe Unterhaltskosten und natürlich eine kindgerechte, flexible Raumplanung. Noch in diesem Monat sollen Markt Roßtal und Landratsamt über die Baugenehmigung entscheiden.

Der Diakonieverein rechnet mit Baukosten incl. Neugestaltung der Außenanlagen in Höhe von 1,3 Mio. €. Die Finanzierung ist lt. Reinhard Bär gesichert: Neben der Entschädigung der Versicherung für den abgebrannten Kindergarten erhält der Diakonieverein Zuschüsse des Marktes Roßtal, der seinerseits einen Zuschuss des Freistaats beantragen kann. Bereits erhaltene und hoffentlich noch eingehende Spenden helfen ebenfalls bei der Realisierung des Vorhabens.

Wer das Bauvorhaben unterstützen will, kann Spenden auf folgende Spendenkonten, die vom Diakonieverein Roßtal eingerichtet wurden, überweisen: Sparkasse Fürth, BLZ 762 500 00, Konto Nr. 249 103 789 und Raiffeisenbank Roßtal, BLZ 760 695 98, Konto Nr. 54 798 (bei beiden Konten als Zweck „Kindergarten Sonnenblume“ angeben).

Die Landrätin sicherte dem Diakonieverein weiterhin die Unterstützung der Mitarbeiter der Baubehörde als auch der Kindergartenaufsicht zu, damit der Wunsch des Diakonievereins, zu seinem 100jährigen Jubiläum am 19. Juli 2008 den Kindergarten einzuweihen, in Erfüllung gehen kann.

Zuckermandelweg mit neuer Decke

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Bürgermeister und der Leiter des Technischen Bauamtes Janda
informieren sich vor Ort: Nach Reinigung der Straße
wird ein Gitternetz aufgebracht und angewalzt.
Darauf kommt dann die neue Asphaltdecke

Mit einem neuen Verfahren eines Gitternetzes wurde die Statik des Zuckermandelwegs, einer Gemeindeverbindungsstraße zwischen Clarsbach–Sportplatz Raitersaich und Rapsmühle verbessert. Der Unterbau dieser Ausweichstrecke war in einem so schlechten Zustand, dass Ausbesserungen nicht mehr wirtschaftlich und sinnvoll waren. Nun beschritt der Markt Roßtal einen neuen Weg, zunächst im Versuch. Sollte sich das Verfahren als wirtschaftlich bewähren, könnte man auch weitere und größere Streckenabschnitte relativ kostengünstig sanieren.

Älter werden in Roßtal – die demografische Entwicklung

Dass immer mehr Menschen gesünder älter werden ist kein Problem, sondern ein lang ersehnter Traum der Menschen. Das Problem ist, dass immer weniger Menschen geboren werden. Ein immer wieder aufgegriffenes Thema auf der größten kommunalen Fachmesse in Deutschland »Kommunale« des Bayerischen Gemeindetages am 10. und 11. Oktober in Nürnberg war auf verschiedenen Fachforen die demografische Entwicklung im ländlichen Raum:

Auch wenn unser Raum um Nürnberg in den nächsten 20 Jahren kaum einen Schwund an Bevölkerung nachweisen wird, wird die Tendenz zur Veränderung der Bevölkerungsstruktur dennoch deutlich. Geburtenzahlen gehen massiv zurück und die Zahl der älteren Mitbürger steigt. Darauf muss sich der Markt Roßtal in den nächsten Jahren einstellen und auseinandersetzen. Roßtal ist ein attraktiver Standort nicht nur für ältere Mitbürger: während in Bayern der Wanderungsgewinn zu Beginn der 2. Lebenshälfte der Faktor 1, im Landkreis sogar ein leichtes Minus zu verzeichnen ist, hat Roßtal den stolzen Faktor 5,2, bei der Alterswanderung haben wir den zehnfachen Wert Bayerns und übertreffen den Landkreis (0,9) mit dem Faktor 6,1 erheblich. Das Roßtaler Durchschnittsalter ist mit 41,9 Jahren knapp über den Landesdurchschnitt (41,7) aber deutlich unter dem Landkreisdurchschnitt.

Damit zeichnet sich Roßtal als beliebter Wohnort für Menschen aus, die sich auch im Alter hier wohlfühlen.

Quelle: Statistische Landesämter, eigene Berechnungen der Bertelsmann Stiftung

Im Zeitraum 1999 bis 2007 sind die Kinder von 0 bis 10 Jahre um 13 % und von 11 bis 20 Jahren um 2 % zurückgegangen.

In Roßtal ist der Anteil der 55- bis 75-jährigen Mitbürger im Zeitraum 1999 bis heute um fast 8 % gestiegen, die Gruppe der 65- bis 75-jährigen stieg allein um 36 % , in der Gruppe der 75- bis 84-jährigen um 31 %, nur bei der Gruppe der über 85-jährigen findet sich eine Abnahme um 11 %.

Ist Roßtal für diese Entwicklung gerüstet? Was bedeutet sie für die Lebensqualität in unserer Gemeinde?

In einem »Runden Tisch: Älter werden in Roßtal« werden wir – in Übereinstimmung mit der Zielsetzung der lokalen Agenda-Arbeit – die demografische Entwicklung und die Auswirkungen sowie kommunalen Planungen zum Thema machen.

Der »Runde Tisch: Älter werden in Roßtal« besteht aus allen Vertretern der Seniorengruppen, AWO, VdK, Kirchen und Parteien sowie aus geladenen Fachleuten Roßtals. Er wird von der Seniorenreferentin und dem Bürgermeister einberufen und geleitet.

Mit dem »Runden Tisch: Älter werden in Roßtal« haben wir eine kompetente Vertretung der Roßtaler Senioren. Anregungen und Empfehlungen des Runden Tisches »Älter werden in Roßtal« werden in den Ausschüssen des Marktes beraten.

Die Idee unserer Seniorenvertretung im Rahmen eines solchen Runden Tisches hat die Fachzeitung der bayerischen kommunalen Spitzenverbände »Der Bayerische Bürgermeister« als vorbildlich für die bayerischen Kommunen aufgegriffen und publiziert. Im Endbericht „21 Gemeinden – Gute Beispiele für eine nachhaltige Kommunalentwicklung“ der Technischen Universität München im Auftrag des Staatsministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz wurde sowohl der »Runde Tisch: Älter werden in Roßtal« als auch die beliebte »Seniorenbürgerversammlung auf Rädern« eigens aufgeführt.

Am 29. November ist der Markt Roßtal Gastgeber einer Konferenz der Seniorenvertretungen/Seniorenbeiräte aus unserem Raum.

– W I R T S C H A F T –
Beratungstag für Unternehmer und Existenzgründer

der Aktivsenioren in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung des Landkreises
Dienstag, 20.11.2007 von 14.00–17.00 Uhr im Landratsamt Fürth in Zirndorf, Im Pinderpark 2, Zimmer 3.35
Die Aktivsenioren arbeiten freiwillig, ehrenamtlich und honorarfrei bei
  • Existenzgründung und -erhaltung
  • Unternehmensnachfolge
  • Außenhandelsangelegenheiten
  • Planungs- und Finanzierungsfragen
  • Fragen im Rechnungswesen und Organisation
  • und auf den Gebieten Produktion und Vertrieb, Absatz, Marketing, Design.
Mehr Informationen und Anmeldung unter Tel. 0911/ 97 73-16 16

Künstler aus dem Limousin in Roßtal

Eine gemeinsame Ausstellung französischer und deutscher Künstler findet vom 20.10.2007 bis 03.11.2007 im Rathaus zu den Öffnungszeiten und in der Spitzweedscheune an Samstagen und Sonntagen statt. Gemälde und Skulpturen von Künstlern aus unserer französischen Partnerregion Limousin und aus Mittelfranken können bewundert werden.

Wir freuen uns über diese Ausstellung des Bezirks Mittelfranken und laden Sie alle herzlich dazu ein.

Gut versorgt: unsere Hauptschule

Im Elternbrief 2007 berichtet die neue Rektorin der Hauptschule über aktuelle Entwicklungen: „Im Moment werden an der Hauptschule 6 Klassen mit 127 Schülerinnen und Schülern unterrichtet, wobei die fünfte Jahrgangsstufe zweizügig ist. Die Klassenstärken liegen zwischen 15 und 28 Schülerinnen und Schülern. Da die räumlichen Voraussetzungen an unserer Schule optimal sind, ist es auch möglich, jederzeit Differenzierungsmaßnahmen durchführen zu können.“

Das Unterrichtsangebot bewertet die neue Rektorin ebenfalls positiv: „Dank einer guten Stundenzuweisung konnte in diesem Jahr einiges Zusätzliche organisiert und angeboten werden. So kann im Bereich der Fächer Mathematik und Englisch der 9. Klasse jetzt in arbeitsteiligen Gruppen unterrichtet werden. Maßnahmen zur individuellen Förderung im Bereich Deutsch und Mathematik finden in allen Jahrgangsstufen statt. An Arbeitsgemeinschaften werden in diesem Schuljahr angeboten: Schulspiel, Chor, Praxiskurs, Soziale Betreuung im AWO-Heim, Schulsanitäter und AG Handwerk.“

Auch in diesem Jahr besteht für unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, in der Mittagspause eine warme Mahlzeit zu erhalten.

Für Naturkatastrophen Vorsorge treffen

Nach jeder Naturkatastrophe rufen die betroffenen Bürgerinnen und Bürger unter lebhafter Medienbegleitung nach staatlichen und kommunalen Hilfen. Hat sich die Wetterlage wieder beruhigt, sehen sich die Betroffenen oftmals mit ihren Schäden alleingelassen. Einerseits hat sich der Staat grundsätzlich auf den finanziellen Ausgleich nicht versicherbarer Schäden zu beschränken, andererseits verfügen nur die wenigsten Bürgerinnen und Bürger über eine Elementarschaden-Versicherung. Wetterextreme durch den Klimawandel aber nehmen zu.

Auch das Gebiet um Baiersdorf galt bis in diesen Sommer als sicheres Terrain.

Weniger als 3 % der versicherbaren Gebäude im Markt Roßtal sind bei einer Elementarschadensversicherung versichert. Die Katastrophe ist immer dann perfekt, wie z. B. im Raum Baiersdorf, wenn ein völlig unvorhergesehener Schadensfall eintritt, das Vermögen vernichtet ist und kein Versicherer dafür aufkommt.

Viele Versicherte verfügen nicht einmal über eine Sturm/Hagelversicherung.

Nur eine verstärkte private Eigenvorsorge reduziert bei künftigen Ereignissen – die angesichts der Klimaveränderung auch im Bereich der Niederschläge oder der Stürme häufiger werden sollen – die immer wiederkehrenden Rufe nach staatlichen finanziellen Hilfen. Eine verstärkte Eigenvorsorge vergrößert auch die Solidargemeinschaft der Versicherten, verringert die Beiträge für den einzelnen Versicherten und vergrößert die Tragfähigkeit und Leistungsfähigkeit der Versicherung.

Grundschüler besuchen Bürgermeister

Schülerinnen und Schüler der Grundschule Klasse 4b mit Lehrerin Henger besuchten im Rahmen des Sachunterrichts »Kind und Gemeinde« den Bürgermeister. Für ihr Interview hatten sie sich intensiv vorbereitet und so interessierten sie sich für alle Aufgabenbereiche der Kommune. So besorgten sich die diszipliniert und konzentriert mitarbeitenden Viertklässer einen Überblick über die kommunalen Aufgaben und lernten auch die übertragenen Aufgaben von den eigenen zu unterscheiden. Sie trauten sich aber auch, ganz persönliche Fragen zu stellen: „Wie lange ist Ihr Arbeitstag und wie sieht er aus?“ „Welchen Beruf hatten Sie vor der Amtsübernahme… usw.“ „Welche Hobbys haben Sie und welche Noten braucht man, um Bürgermeister zu werden?“ Sie waren erstaunt, als der Bürgermeister antwortete, dass Bürgermeisterkandidaten keine Zeugnisse vorlegen müssen.

Allerdings ließ der Bürgermeister dann die Kinder freiwillig in seinem Büro Einblick nehmen in seine Schulzeugnisse.

Jede Schulklasse darf sich im Anschluss an einen Rathausbesuch auch in das Gästebuch des Marktes Roßtal eintragen, in dem natürlich auch alle „Prominentenbesuche“ wie die bayerischen Ministerpräsidenten, Bischöfe und Minister, Abgeordnete und ausländischen Besuchergruppen zu finden sind. Darüber freuten sich die Kinder sehr.

Klimaschutz: Ja zur Energieversorgung

Die Änderung des Regionalplans der Industrieregion 7 ist durch den Antrag des Marktes Roßtals veranlasst: Nachdem der Marktgemeinderat diese Änderung angestoßen hat und wir beim Planungsverband sowie bei der Regierung ein offenes Ohr fanden, hat auch der Bau- und Umweltausschuss am 16. Oktober 2007 einstimmig beschlossen, gegen diese Änderung keine Einwände zu erheben.

Vorranggebiet neu abgegrenzt
Das Vorranggebiet für den Bau und die Nutzung raumbedeutsamer Windkraftanlagen des Marktes Roßtals bei der Rapsmühle wird aufgrund gewandelter Nutzungsansprüche neu abgegrenzt. Durch die flächengleiche Neuabgrenzung des Vorranggebiets soll die bereits in Planung befindliche Entstehung des Sondergebietes für erneuerbare Energien ermöglicht werden, das neben der angrenzenden Windkraftnutzung u. a. die Nutzung von Photovoltaik und Biomasse enthalten soll. Wieder aufgenommen wird außerdem ein Vorbehaltgebiet für Windkraftanlagen zwischen Defersdorf und Kleinweismannsdorf.

Auf den Weg zum Selbstversorger
Konkret lag dem Bau- und Umweltausschuss außerdem ein Antrag auf Änderung des Flächennutzungsplans und Aufstellung eines Bebauungsplans im zukünftigen Gebiet »Energiegewinnung« vor. Der Antrag sieht den Bau von Photovoltaikanlagen vor, die mit ihrer Stromerzeugung die Hälfte der Roßtaler Haushalte versorgen könnte. Der Antrag entspricht in der gewünschten Fläche dem künftigen Regionalplan im Wesentlichen. Damit kommt Roßtal seinem Ziel näher im Sinne des Klimaschutzes, energiemäßig (theoretisch) zum Selbstversorger zu werden. Dieser Antrag fand ebenfalls eine Mehrheit im Bau- und Umweltausschuss.

Im Aufstellungsverfahren noch viele Fragen
Im Rahmen des Aufstellungsverfahrens sind allerdings noch viele Fragen zu klären. So muss der Antragsteller in einem städtebaulichen Vertrag die Kosten des Planungsverfahrens übernehmen und ein Konzept für die Anordnung der Module vorlegen. Über das Schicksal eines gewidmeten Weges in der Gesamtfläche ist gesondert zu entscheiden. Der Bürgermeister sprach sich gegen eine Entwidmung aus und schlägt vor, wenn rechtlich möglich, einen anderen Weg z. B. in Form einer Sondernutzung zu gehen. Die Ausschussminderheit (3 Mitglieder) wollten diese Fragen außerhalb des förmlichen Verfahrens klären. Die Ausschussmehrheit (6 Mitglieder) sprach sich für den Beginn des Verfahrens aus, weil die Träger öffentlicher Belange und auch die Bevölkerung gerade im förmlichen Verfahren ihre Einwände und Anregungen einbringen können und beteiligt werden, andererseits aber zeitlich nichts aufgehalten wird.

Hauptgewinner der Rathausrallye

Jeder Teilnehmer an der Rathausrallye konnte noch am Tag der offenen Tür um 16.00 Uhr und 18.00 Uhr einen „Trostpreis“ gewinnen, allerdings nur derjenige, der auch noch vor Ort war.

Nun haben die Bürgermeisterstellvertreter Friedrich Wagner und Anton Engelhard in der Sitzung des BAU-Ausschusses die sieben Hauptgewinner gezogen:

Denn nur sieben haben die oft schwierigen Fragen der Hausrallye richtig beantwortet:

Ein Kofferset gewann Elisabeth Helmreich. Einen Zimmerbrunnen Christina Friedrich. Sabine Demaj einen Geschenkkorb. Eine Funkuhr und einen Einkaufsgutschein der Kernmühle Christian Schneider. Ein Brown Bear Basic Set und einen Gutschein zum Einkaufen in der Kernmühle Margit und Ernst Dimmling. Jana Lochner sowie Monika Zink gewannen einen Essensgutschein im »Weißen Lamm« und einen Einkaufsgutschein der Kernmühle.

Den Sponsoren der Hauptpreise und schönen Trostpreise danken wir herzlich:

Wasserleitungsverbindung Sichersdorfer Straße und Vogelherdstraße

Die Auswechslung der Wasserleitung zur Schaffung der Verbindung Vogelherdstraße mit der Sichersdorfer Straße steht bevor. Hierzu hat der Bau- und Umweltausschuss die Vergabe beschlossen. Eine Fertigstellung soll, wenn es die Witterung erlaubt, noch vor Weihnachten erfolgen.

Fertig: Kunstwerk für den Kreisel

Zum Martinimarkt 2007 soll das von Sponsoren gestiftete Kunstwerk für den Roßtaler Kreisverkehr aufgestellt werden. Es wurde in Nürnberg von der Roßtaler Familie Raum und Mitarbeitern hergestellt und Mitte Oktober dem Bürgermeister in der Halle der Firma Michel vorgestellt.

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Am Martinimarkt 2006 lobte der Gewerbeverband einen Wettbewerb zur Gestaltung des Kreisverkehrs aus. Eine fachkundige Jury beurteilte die Vorschläge und erstellte aus diesen einen Plan zur Gestaltung des Roßtaler Kreisverkehrs.

In der Mitte des Kreisels wird ein Kunstwerk aus Edelstahl stehen. Zwei die Weltkugel symbolisierende Kreisschalen, die durch den Wind bewegt werden können, haben in ihrer Mitte das transparente Roßtaler Wappen, das sich ebenfalls im Wind bewegt. Das Kunstwerk wird von Bodenstrahlern in der Nacht beleuchtet.

Da dieses Kunstwerk fest installiert wird, kann in der Adventszeit im Kreisel kein Weihnachtsbaum mehr aufgestellt werden. Stattdessen wird ein Adventskranz angebracht.

Gute Praxis des Gewässerschutzes

Am 18. Oktober fand im Rathaus Roßtal der zweite Nachbarschaftstag der Gewässernachbarschaften Bayern statt. Thema dieses Nachbarschaftstages, der von der Bayerischen Verwaltungsschule unter Flussmeister und Umweltschutztechniker Günther Haas vom Wasserwirtschaftsamt Nürnberg organisiert wurde, war die »Unterhaltung von Gräben«.

Die Gewässernachbarschaften bieten Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer rund um die Gewässerunterhaltung. Gräben bedürfen einer fachgerechten Unterhaltung, um ihre Funktion für die Landwirtschaft, Fischerei, Wasserwirtschaft, den Naturschutz und die Landschaftspflege zu erhalten.

„Weniger ist oft mehr“, das war eine der Hauptbotschaften dieser Fortbildung, an der Bürgermeister und Mitarbeiter in der Wasserwirtschaft, Verwaltung und Bauhöfen teilgenommen haben.

Raimund Schoberer von der Regierung der Oberpfalz zeigte Finanzierungsmöglichkeiten der Gewässerentwicklung in Bayern, rechtliche und fachliche Vorgaben der Grabenunterhaltung und das Thema Gräben und Wasserecht sowie Wasserwirtschaft auf.

Naturschutz und Landschaftspflege in Zusammenhang mit Gräben und Gewässern der 3. Ordnung war auch Mittelpunkt eines Referats mit Ortsbesichtigung von Andreas Lessmann (LRA Fürth). Er verdeutlichte die ökologischen Verbesserungen, die der Markt auf Antrag des Bundes Naturschutz Roßtal mit geringstem Aufwand und Geldeinsatz am Stöckacher Bach vorbildlich bewerkstelligt hat.

Roßtal war aber deshalb nicht nur der Tagungsort, an dem theoretisch die Grabenunterhaltung besprochen und diskutiert wurde, sondern konnte auch mit einer Reihe von guten praktischen ökologischen Beispielen am Programm mitwirken.

Landschaftsarchitekt Scheuber verdeutlichte am Gewässerentwicklungsplan Mühlbach in der Unteren Bahnhofstraße vor Ort, wie nun die im Jahre 1999 begonnenen Planungen des Marktes Roßtal umgesetzt sind und positiv zu wirken beginnen. Auch die Untere Naturschutzbehörde lobte die gewässerökologische Arbeit des Marktes Roßtal. Hervorgehoben wurde wieder einmal, dass der Markt Roßtal die erste Kommune war, die ein Ökokonto eingerichtet hat und daran kontinuierlich arbeitet.

Markt Roßtal im bayerischen Netzwerk

Das Umweltministerium hat am 18. Oktober 2007 den Markt Roßtal über die Bewilligung der Mittel informiert, mit denen in enger Zusammenarbeit mit den »21-Guten Beispiel-Kommunen« nun ein Netzwerk mit weiteren Gemeinden aufgebaut werden kann. Ziel ist die Weiterentwicklung nachhaltiger Strukturen in der Kommunalentwicklung. Das Leitmotiv in dieser Vernetzungsplattform der freiwilligen Umweltpolitik für Kommunen lautet: »Vom Leuchtturm zum Standard«.

Das Netzwerk wird von der Schule für Dorf- und Landentwicklung Plankstetten begleitet. Die Auftaktveranstaltung hierzu wird bereits am 28. November 2007 stattfinden. Die Bürgermeister von Hassfurt (Ofr.), Roßhaupten (Schwaben), Roßtal und Weyarn (Oberbayern) wurden zu einem Vorbereitungsgespräch und Meinungsaustausch ins Ministerium eingeladen.

Glaskugeln: ein voller Erfolg

Die Kamerabefahrung des Brunnens IV im Buttendorfer Wald hat ergeben, dass die eingebrachten Glaskugeln keinerlei Beschädigungen aufwiesen. Die Glaskugeln weisen optisch einen sehr kompakten Einbau auf. Der Filterwiderstand gegenüber dem herkömmlichen Material (Kies) zeigte sich bei einem Pumpversuch als wesentlich reduziert. Ein geringerer Filterwiderstand ist deshalb wichtig, weil bei gleichem energetischem Aufwand mehr Wasser gefördert werden kann. Ingenieur Jürgen Wagner prognostizierte deshalb in der letzten Bau- und Umweltausschusssitzung eine Fördermenge von 8 l/sek im gemeinsamen Betrieb mit den Nachbarbrunnen. Wird der Brunnen alleine betrieben, können noch höhere Fördermengen erreicht werden.

Gaul, 1. Bürgermeister

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