Markt Roßtal

Landkreis Fürth

Mittelfranken

Bayern

Deutschland
Markt Roßtal
Marktplatz 1

90574 Roßtal
Deutschland

Informationen des Ersten Bürgermeisters

Marktrat: Kein Büchergeld für 2007

Einstimmig hat der Marktgemeinderat am 23.10.2007 beschlossen, auf die Erhebung des Büchergeldes für das Schuljahr 2007/2008 zu verzichten. Bürgermeister Maximilian Gaul hatte bereits nach Eingang des Antrages im September den Vollzug der Erhebung ausgesetzt. Die Erhebung des Büchergeldes ist allerdings gesetzlich geregelt und nicht in das Belieben des Gemeinderates gestellt. Kommunen müssen sich an Gesetze halten. Weil das bayerische Kabinett unter Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein am selben Tag Rechtssicherheit schuf, konnten die Räte, nun rechtlich abgesichert, den Verzicht erklären. Der Markt Roßtal muss nun allerdings aus allgemeinen Steuermitteln die fehlenden 9.700 € erbringen. Ein Ausgleich des Staates findet in 2007 nicht statt.

Roßtals Wald ist in gutem Zustand

Förster Günter Ernst übergab in der letzten Marktgemeinderatssitzung das Forstbetriebsgutachten des Marktes Roßtal zur Bewirtschaftung des Kommunalwaldes. Es ist alle 20 Jahre anzufertigen. Das Forstamt unterstützt die Kommune in der Pflege, im Aufbau und in der Nutzung des Kommunalwaldes. Der Markt Roßtal besitzt 28 ha Kommunalwald. Mit relativ wenig Mitteln versteht es der Markt, einen ökologisch hochwertigen Waldbestand zu erhalten. Über den Zustand des Waldbesitzes der Kommune zeigte sich Förster Ernst sehr zufrieden. Er lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Förster, Bau- und Liegenschaftsverwaltung und Bauhof. In einer Waldbegehung Anfang Oktober konnte Förster Ernst Bürgermeister, Naturschutzreferent und Liegenschaftsverwalter den ökologischen Um- und Ausbau des Kommunalwaldes vor Ort erklären und zeigen.

Neubürger finden Roßtal lebenswert

Zur Neubürgerversammlung am 25. Oktober 2007 fanden sich 29 Bürgerinnen und Bürger von jung bis alt im Sitzungssaal ein. Bürgermeister Maximilian Gaul gab einen Überblick über die historische Entstehung des Marktes Roßtal und verdeutlichte die Chancen der Kommune, die sich durch die Neugliederung der Gemeinde im Jahre 1978 boten. Seither hat der Markt viele Anstrengungen unternommen, um seinen Anspruch als Dienstleister für die Bürger auszubauen und sich auf den Weg zu einer nachhaltigen Bürgerkommune zu machen. Kommune und Bürgergesellschaft arbeiten Hand in Hand und bieten für ein kleines Unterzentrum ein hohes Angebot für alle Altersstufen. Dies zeigte auch die Referentenriege mit den Amtsleitern, der Volkshochschulleiterin, der Agenturleiterin von FAIR, Pfarrer Wölfle und Elisabeth Helmreich. Mit der Entwicklung ihres neuen Wohnortes zeigten sich die Neubürger sehr zufrieden und lobten ausdrücklich in den Gesprächen mit der Verwaltung auch die bürgerfreundliche Atmosphäre im Roßtaler Rathaus.

Nachdem die drei Amtsleiter Werner Reeh, Richard Witt und Herbert Kurtok ihre Geschäftsbereiche dargelegt haben und aufzeigen konnten, welche Dienste sie für den Bürger bieten, zeigte Gabriele Olesch schließlich an einigen Beispielen der VHS, auf welch hohem Niveau Bildung und Kulturarbeit in Roßtal stehen. Schließlich stellte der Bürgermeister den Markt Roßtal als eine Hochburg von Vereinen und als familienfreundliche Gemeinde vor. Roswitha Ott von der Freiwilligenagentur Roßtal »FAIR« lud zur Bürgerbeteiligung herzlich ein und zeigte auf, wo man sich überall im Markt problemlos engagieren kann. Elisabeth Helmreich gab einen Überblick über die Kindertagesstätten und die Betreuung der Jugend im Markt Roßtal und Pfarrer Christoph Wölfle, der sich selber als Neubürger outete, lobte besonders die gute Zusammenarbeit der Kirchen mit dem Markt, wies aber auch darauf hin, wo die beiden Pfarreien ihre Angebote für die Roßtaler sehen.

Bei einem anschließenden Umtrunk stieß der Bürgermeister mit den Neubürgerinnen und Neubürgern mit Wein aus dem Partnerland Frankreich an und wünschte, dass sie sich in Roßtal wohlfühlen.

Dass es den Teilnehmern an der Neubürgerversammlung gefiel, zeigte ihre rege Gesprächsbereitschaft mit allen Referenten des Infoabends und auch das lange Ausharren an den Bistrotischen im Foyer des Roßtaler Rathauses.

Ausstellung Totentanz in Buchschwabach

Der bekannte Maler Bela Faragó stellt in Zusammenarbeit mit der Kunstgalerie Destillarta (Buchschwabacher Mühle) und der Kirchengemeinde Buchschwabach vom Totensonntag bis zum letzten Adventssamstag in der Kirche und in der Galerie Bilder zum Thema »Totentanz« aus.

Die Eröffnung findet am 25.11.2007 um 9.00 Uhr mit einem Gottesdienst und der anschließenden Vernissage in der Kirche statt. Dr. Uli Wunderlich, die Präsidentin der »Europäischen Totentanz-Vereinigung« führt in die Ausstellung und in das Thema ein. Der Künstler ist anwesend. Die Kirche ist an den Wochenenden geöffnet.

Kirchenkonzert ein Ohrenschmaus

Pfarrer Christoph Wölfle, der Hausherr der Christkönigkirche, fasste zum Schluss des Kirchenkonzertes unseres Roßtaler Musikzuges die Begeisterung und den Dank des Publikums für eine hervorragende Leistung des Orchesters zusammen. Der Roßtaler Musikzug spannte einen Bogen von der Renaissance bis zu den Spirituals und begeisterte das Publikum in der vollbesetzten Christkönigskirche.

Aktion der Dorfjugend in Buttendorf

Buttendorf gehört schon immer zu den aktiven Wohnorten unserer Marktgemeinde. Aber nicht nur die Vereine und die erwachsene Bevölkerung beteiligen sich aktiv am Dorfleben, auch die Dorfjugend fühlt sich wohl und bringt sich ein.

Im Zuge der 875-Jahrfeier in Buttendorf wurde auch das Bushäusle neu herausgeputzt. Allein durch das Engagement der Buttendorfer Jugend kam das sehenswerte Ergebnis zu Stande. Die fünf Jugendlichen Michael Helmreich, Sven Neugebauer, Robert Schöffler, Bastian Schroll und Patrick Schmidt haben viel Kraft, Fleiß und Freizeit investiert um aus dem ehemals abschreckenden und nichts sagenden Häusle ein echtes Schmuckkästchen zu machen. Das mittlerweile schon zum beliebten Treffpunkt gewordene Bushäusle kann mit seinem doppelgotischen Schriftzug Kultstatus im Dorfmittelpunkt erreichen. Nur durch die Eigeninitiative der fünf jungen Burschen ist es gelungen, dass Buttendorf einen echten „Hingucker“ bekommen hat.

Das gute Beispiel wurde mit Bild unter Roßtals aktive Bürgergesellschaft auf unserer Homepage www.rosstal.de bereits veröffentlicht.

Buch von Ulrich Grimm: Roßtal 1945/46

Der Vorsitzende Richter am Oberlandesgericht a. D. Ulrich Grimm, unser Roßtaler Mitbürger, hat die unmittelbare Nachkriegszeit als wertvolle Nachkriegserfahrungen unserer Vorfahren in unserer Heimat Roßtal für die Heimatgeschichte der Nachwelt zur Verfügung gestellt. In seinem Buch »Roßtal 1945/46« wird der Leser spüren, dass ein und dasselbe Ereignis von Zeitzeugen ganz unterschiedlich beobachtet und erinnert wird. Er schreibt vor allem die Geschichte des Alltags aus der Sicht der so genannten kleinen Leute, der von Ereignissen der Geschichte Betroffenen und nicht Geschichte und Geschichtsschreibung der Herrschenden, also einer „Geschichte von oben“.

Ulrich Grimm betrachtet das Geschehen in diesen beiden Jahren in Roßtal nicht losgelöst von größeren geschichtlichen Zusammenhängen, schafft es aber die örtlichen Quellen (auch mündliche) in den Vordergrund seiner Arbeit zu stellen, so dass sich der Leser exemplarisch am Geschehen in Roßtal über die unmittelbare Nachkriegszeit in Deutschland ein profundes Bild machen kann. Ausdrücklich wünscht sich der Autor, dass gerade auch junge Menschen eine Vorstellung gewinnen können von den Lebensbedingungen damals, so dass die nun mehr als 60 Jahre währende Friedenszeit, in der die meisten Roßtalerinnen und Roßtal aufgewachsen sind, nicht als reine Selbstverständlichkeit angesehen werden.

Der vorliegende Band (broschiert, 215 Seiten, zum Preis von 9,95 €) zeugt von hohem historischen Interesse und Engagement. Der Markt Roßtal als Herausgeber kann sich glücklich schätzen, dass nach Bearbeitung der Kriegsjahre im Heimatbuch »Roßtal 1050 Jahre Heimat – offen und lebendig« des Jubeljahres 2004 nun Ulrich Grimm die unmittelbare Nachkriegszeit bearbeitet und damit die beiden Heimatbücher aus den Jahren 1978 und 2004 durch wertvolle Zeitgeschichte ergänzt hat. Denn Heimatforschung darf sich nicht nur auf die alten Geschichtszeiten begrenzen und ängstlich vor der Zeitgeschichte Halt machen. Der Markt Roßtal hat bereits im neuen Heimatbuch 2004 die Zeit des Nationalsozialismus aufgegriffen.

Der Markt Roßtal dankt für die wissenschaftliche Arbeit von Ulrich Grimm, die er, ohne ein Honorar zu verlangen, geleistet hat. So kann der Markt Roßtal ein hoch interessantes Geschichtsbuch herausgeben und einen wichtigen Baustein der heimatgeschichtlichen Forschung einer interessierten Bürgerschaft kostengünstig zur Verfügung stellen.

Autor und Herausgeber stellten das neue Buch am Donnerstag, 8. November 2007, im Rathaus Roßtal der Presse und interessierten Bürgerinnen und Bürgern vor. Das Buch kann auch während des Martinimarkts im Rathaus erworben werden.

Man trifft sich am Martinimarkt

„Alle Jahre wieder“, aber eben nur einmal hält Roßtal Martinimarkt und erinnert mit diesem Markt auch an die alten Stadt-Rechte aus dem Jahre 1328 durch Kaiser Ludwig dem Bayern.

Der Martinimarkt ist nicht nur die Budenstadt am Oberen Markt, nicht nur der sehenswerte Gewerbemarkt unserer heimischen Wirtschaft im Areal der Grundschule, nicht nur die Sozialmesse im Rathaus, sondern auch das vielfältige Brauchtum mit Pulzermärtel und Lichterzügen zu Ehren des Heiligen Martins. Es ist auch das reichhaltige kulturelle Programm.

Dieser Markt als großer Herbstmarkt hebt sich deutlich von den im Advent abgehaltenen Weihnachtsmärkten ab. Die besondere Atmosphäre des Marktes zieht nicht nur viele Gäste an, auch die Roßtaler treffen sich auf dem Martinimarkt gerne zu einem Plausch.

Alle Jahre wieder, aber nicht alle Jahre dasselbe. Denn immer wieder finden sich neue Fieranten mit neuen Angeboten, immer wieder geben sich unsere heimischen Handwerker und Dienstleister große Mühe, ihr reiches Angebot den Roßtalerinnen und Roßtalern interessant zu machen. Kommen Sie alle und freuen Sie sich auf den Martinimarkt 2007.

Mülltonnen rechtzeitig zurückstellen

Tagelang stehen oft die geleerten Mülltonnen auf unseren Straßen herum. Bitte stellen Sie unverzüglich nach der Leerung die Tonnen wieder auf Ihr eigenes Grundstück. Wenn Sie sich im Urlaub befinden, dann beauftragen Sie dazu einen netten Nachbarn. Leere Mülltonnen auf den Straßen laden wie ungeleerte Briefkästen auch Diebe auf Ihr Grundstück und in Ihr Haus ein.

Gaul, 1. Bürgermeister

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