Markt Roßtal

Landkreis Fürth

Mittelfranken

Bayern

Deutschland
Markt Roßtal
Marktplatz 1

90574 Roßtal
Deutschland

Informationen des Ersten Bürgermeisters

Vizepräsidentin des Bayerischen Landtags bei Sozialmesse und Gewerbemarkt

Eine so hochrangige Volksvertreterin hatte noch nie in Roßtal den Martinimarkt eröffnet: Barbara Stamm, die Vizepräsidentin des Bayerischen Landtags und ehemalige Sozialministerin, eröffnete am Martinimarkt-Samstag die Sozialmesse im Rathaus und hielt die Eröffnungsrede beim Gewerbemarkt in der Grundschule. Minister, Staatsekretäre und Parlamentarische Staatssekretäre waren bereits in den letzten Jahren bei der Eröffnung anwesend. Heuer kam zum ersten Male mit Barbara Stamm eine der höchsten Repräsentanten der Bayerischen Volksvertretung zu uns nach Roßtal. Allerdings war Stamm nun schon zum dritten Male bei uns: Sie besuchte als Sozialministerin das Alten- und Pflegeheim der AWO, kam zur Roßtaler Kärwa zu den Kärwaboum des Weißen Lamms und nun zum Martinimarkt 2007. In ihrer Rede erinnerte sie an die schönen Erlebnisse bei der Roßtaler Kärwa und im Altenheim. Auch Thalheims Bürgermeister René Kühn ließ es sich nicht nehmen, beim Jahresempfang am Freitag trotz seines Geburtstages und an der Eröffnung des Gewerbemarktes teilzunehmen.

Barbara Stamm, auch eine der profiliertesten Sozialpolitikerinnen Bayerns, zeigte sich beeindruckt vom Konzept des Roßtaler Martinimarktes: Die Sozialmesse im Rathaus nannte sie ein Vorbild für viele andere Kommunen.

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Barbara Stamm als Ehrengast in Roßtal
bei der Rede des Gewerbeverbandsvorsitzenden Bachmann

Vizepräsidentin Stamm hob ebenso wie Prof. Dr. Fritz Wickenhäuser, Präsident des Bundes der Selbständigen in Bayern, Roßtal als Modellkommune der aktiven Bürgergesellschaft hervor. Ausdrücklich bezog sich Stamm auf den Forschungsbericht der TU München »21 Gemeinden – Gute Beispiele für eine nachhaltige Kommunalentwicklung«, der von Prof. Dr. Holger Magel im Auftrag des Staatsministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz an den Bayerischen Landtag ging. Sie zitierte aus diesem Bericht die positiven Beispiele unserer Kommune als Modelle für Bayern.

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Landtagsvizepräsidentin Stamm und
Präsident Prof. Dr. Wickenhäuser
vom Bund der Selbständigen in Bayern

Die Sozialmesse wurde durch den Besuch der ehemaligen Sozialministerin Barbara Stamm heuer besonders aufgewertet. Viele Freiwillige und Ehrenamtliche haben wieder bei dieser Sozial- und Kulturmesse im Rathaus wichtige Dienste geleistet. Dafür sei allen herzlich gedankt!

Stamm würdigte das hohe Engagement Roßtals und die Bemühungen von Bürgermeister, Rat und Verwaltung für eine nachhaltige Kommunalentwicklung. In ihrer Rede zeigte sie sich erfreut über die ideale Verbindung zwischen Wirtschaft und Schule, die sich hier in Roßtal findet. Im Anschluss an die Eröffnung durch den Verbandvorsitzenden Albert Bachmann nahm sich Stamm noch Zeit, um vor allem die Stände des heuer erweiterten Gewerbemarkts zusammen mit dem heimischen Landtagsabgeordneten Günter Gabsteiger, Prof. Dr. Fritz Wickenhäuser und Bürgermeister Maximilian Gaul mit den Markträtinnen und Markträten zu besuchen.

Sehr interessiert zeigte sich die Sozial- und Familienpolitikerin Stamm an den Ergebnissen unserer 1. Familienkonferenz, die am Agenda-Stand ausgehängt wurden. Leider konnte sie wegen der kurzen Zeit zwischen der Eröffnung der Sozialmesse und der Gewerbeschau nicht alle Aussteller besuchen.

Nicht vom Winde verweht und nicht ins Wasser gefallen:
der Martinimarkt 2007

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Recht viel schlechter hätte es das Wetter beim Martinimarkt 2007 nicht meinen können und dennoch: der Martinimarkt 2007 ist weder ins Wasser gefallen noch konnte das stürmische Wetter die ganz treuen Besucher fernhalten. Die Roßtalerinnen und Roßtaler gehen bei jedem Wetter auf ihren Markt. Und so nützten sie denn die kurzen Regen- und Sturmböenpausen zum Bummeln auf dem Markt und zum Plaudern in den Cafestuben und auf den Gängen des Rathauses sowie im Gewerbemarkt.

Für unsere Fieranten war es allerdings kein gutes Geschäft und auch die Vereine machten längst nicht den Umsatz der vergangenen Jahre. Schätzungen gehen von einem Viertel des Umsatzes der Vorjahre aus. Natürlich litt auch der Gewerbeverband in der Grundschule an dem doch deutlich geringeren Besucherstrom.

Der Pulzermärtel kam in die Kirche

Zehn Minuten vor 14.00 Uhr, dem offiziellen Auftrittstermin des Pulzermärtels auf dem Marktplatz am Marktsonntag, saßen Bürgermeister und Marktleiter Reeh sowie Feuerwehrkommandant Wiesinger noch im Büro des Bürgermeisters. Der Computer war offen und die Unwetterzentrale meldete für die Zeit zwischen 14.00 Uhr und 14.30 Uhr Unwetter über unserem Gemeindegebiet. Es hieß schnell handeln, denn schließlich sollte auch heuer der Pulzermärtel seine Martinerli an die Kinder verteilen, wie er dies vorher schon 33 Mal tat – und immer auf dem Marktplatz. Da hatte der Bürgermeister die Idee, die Veranstaltung in die Kirche zu verlegen. Nachdem Pfarrer Künne verständigt werden konnte, sagte er genauso wie sein Amtskollege Pfarrer Seidel spontan zu, dass die Veranstaltung in der Laurentiuskirche stattfinden konnte. Mit Durchsagen auf dem Marktplatz, in der Grundschule und durch Mundpropaganda wurde der Ortswechsel bekannt gegeben. Der Erfolg war großartig: die Laurentiuskirche füllte sich und auch der Musikzug konnte auf dem Podium, auf dem noch am Abend zuvor die h-moll-Messe Bachs zur Aufführung kam, sein Konzert geben.

Eine ruhige und gelöste Atmosphäre in der Kirche
Der Bürgermeister fand in der Kirche eine so schöne, ruhige Stimmung bei Kindern und Eltern vor, dass er dem Pulzermärtel sagen konnte: „Heute, Pulzermärtel, kannst du Deine Rute gleich stecken lassen, die Roßtaler Kinder und ihre Eltern sind alle ganz brav gewesen.“. Und so ging auch die Verteilung des beliebten Schmalzgebäcks problemlos vonstatten.

Zum ersten Male in der Geschichte des Martinimarktes wich man in die Kirche aus. Dank gilt der evangelischen Kirchengemeinde für die großartige Geste. Sie liegt in der Tradition der Kirche begründet, so der Bürgermeister bei seiner Martinirede: Schon von altersher wurde an die Armen an Hochfesten wie St. Martin Martinslaibe verteilt. Auch die Tradition des Martinmarktes geht auf das kirchliche Hochfest St. Martin zurück.

Selbst der Pulzermärtel, der in Roßtal ja mehr eine Perchtgestalt denn ein St. Martin sein soll und will, freute sich, dass die Kirche nun so voll ist, nachdem am Sonntagmorgen der Festgottesdienst leider nur mäßig besucht war. Er erinnerte auch daran, dass Gestalt und vor allem der Name des Pulzermärtels letztlich auf den Bischof Martin von Tours zurückgeht.

Woher kommt der Name »Martini-Markt«?
Ob dies alle Besucherinnen und Besucher des Martinimarktes wissen, woher der Name »Martini-Markt« kommt, das stellte auch Pfarrer Christoph Wölfle in seiner Predigt in Zweifel und regte an, ähnlich wie beim Agenda-Stand im Rathaus ein Quiz mit Kirchweihbäumen, einmal ein solches Quiz zum Namen und zur Gestalt von St. Martin abzuhalten. Die katholische Gemeinde Christkönig feierte den Martinimarkt mit einer Messe »Missa Buccinata« von Christian Heiss unter Leitung von Peter Hutter mit dem katholischen Kirchenchor und evangelischen Posaunenchor Roßtal. Die Eucharistiefeier konzelebrierten Pfarrer Wölfle und der ehemalige Roßtaler Pfarrer und Bürgermedaillenträger Zottmann.

Pfarrer Wölfle freute sich über das große Lob, das die Roßtaler Gesellschaft von Barbara Stamm am Vortag erfahren hatte. Er zeigte sich in seiner Predigt überzeugt, dass das Zusammenspiel aller Kräfte, die im Martinimarktkonzept Roßtals sichtbar werden, Sozialmesse, bürgerschaftliches Engagement der Vereine und Freiwilligen, Kunst und Kultur, aber auch der Gewerbemarkt, getragen werden von der Überzeugung eines Martin von Tours: Christsein im Sinne des Frankenheiligen Martin heißt den Mitmenschen wie Christus zu behandeln und mit Christus zu handeln.

Danke für die gute Zusammenarbeit
Hätte unser Roßtaler Martinimarkt nicht seit vielen Jahren dieses hohe Niveau, dann wäre er heuer garantiert „vom Winde verweht“ und „ins Wasser gefallen“. Aber bei uns arbeiten mit viel Enthusiasmus viele Menschen treu am Konzept mit.

Hier möchte ich einmal sehr herzlich dem Roßtaler Bauhof danken, der in der Vorbereitung und Durchführung über ein normales Maß hinaus geholfen hat, wo und wie es nur ging. Dank gilt dem Roschtler Pulzermärtel Erwin Hemmeter, dem Ponyhof Meyer in Raitersaich für das Gespann, das zuverlässig wie alle vorangegangenen Jahre bereit stand, aber leider heuer nicht zum Einsatz auf dem Marktplatz kam, dem Musikzug unter Norbert Straub, den Rettungskräften von BRK, First Responder und unserer Feuerwehr für die Bereitschaft und ständige Hilfe. Nur wenige bedenken nicht, dass alle ja „nur“ Freiwillige sind, deren Einsatz von allen, von denen sie gebraucht werden, mit Respekt und Anerkennung belohnt werden sollte. Sie sind deshalb keine Befehlsempfänger. Ich danke Matthias Hofmann, dem Schulhausmeister der Grundschule und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Grundschule, im Bauhof und Rathaus. Für das Verständnis gegenüber unseren Ausstellern danke ich der Schulleitung und dem Kollegium der Grundschule. Für das schöne Konzert von Sirba in der Aula danke ich dem Roschtler Kulturzelt und Schulhausmeister Helmut Prenzel. Der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde gebührt Dank für die Durchführung des Martinikonzerts 2007. Mit der Messe in h-moll von Joh. Seb. Bach. Es war eine nicht nur künstlerisch, sondern auch physisch herausragende und gelungene Leistung, was wir unter Leitung von Horst Frohn von der Chorphilharmonie Regensburg, den Ensembles »con spirito« und »Trompetissimo« und den vier Solistinnen und Solisten Anja Frank, Carolin Masur, Markus Roberts und Markus Simon geboten bekommen haben.

30 Jahre Volkshochschule Markt Roßtal

Gabriele Olesch, die Leiterin der VHS Roßtal, begrüßte am 10. November im Rahmen des Martinimarktes Ehrengäste, Hörervertreter und Kursleiter zum 30-jährigen Bestehen der Bildungseinrichtung. Bürgermeister Maximilian Gaul freute sich über die Anwesenheit von Christine Stahl, MdL (Bündnis 90/Grüne), die sich bereits im Jahre 2001 anlässlich des Martinimarktes ins Gästebuch des Marktes eingetragen hat. Christine Stahl zeigte sich im Gespräch mit dem Bürgermeister erfreut über das hohe kulturelle Niveau in Roßtal.

Landrätin Dr. Gabriele Pauli schrieb der VHS: „Für den Landkreis ist die VHS Roßtal eine der ersten Adressen, wenn es um optimale Bildungsarbeit geht.“

Unter Karl Schubert 1977 gegründet
Als vor 30 Jahren unsere VHS unter meinem Vorgänger Karl Schubert begründet wurde, stieg der Markt Roßtal ganz offiziell noch vor der Gemeindegebietsreform und Neugliederung in die partei- und weltanschaulich unabhängige Erwachsenbildung ein.

Am 14. März 1977 unterrichtete Karl Schubert den Marktgemeinderat, „dass heute die Entscheidung zu treffen sei, eine eigene Volkshochschule ins Leben zu rufen und der Bezirksarbeitsgemeinschaft beizutreten.“

Im Gespräch war auch vorher ein Anschluss an die VHS Zirndorf. Den wollte man aber aus Gründen der Eigenständigkeit und aus finanziellen Gründen nicht. Einstimmig fasste dann der Marktgemeinderat des alten Roßtals diesen wichtigen Beschluss.

Seit die VHS Roßtal zum Arbeiten begann, konnte und durfte ich ihre Arbeit als Mitglied des Marktgemeinderates und Beiratsmitglied begleiten.

Nach 30 Jahren können wir feststellen, dass unser Markt Roßtal ohne diese Einrichtung in Eigenständigkeit bildungspolitisch ärmer wäre. Wir hatten tüchtige Mitarbeiterinnen in dieser Aufgabe, wenn ich an Frau Mertens und an Markträtin Eichinger denke.

Leiterinnen setzten jeweils neue Schwerpunkte
Jede der Leiterinnen setzte nicht nur einen jeweils anderen Schwerpunkt, der ja schon durch die Antwort einer VHS auf die Fragen und Bildungsansprüche der jeweiligen Zeit begründet ist, sondern auch in ihren Vorbildungen und persönlichen Voraussetzungen gründet.

Das was unseren Gründern damals wichtig war, wurde in ganz besonderer Weise durch Inge Eichinger auch umgesetzt: Bildung muss sich zwar jeder leisten können, aber was nichts kostet ist auch nichts wert und deshalb ist auch hier Kostenbewusstsein gefordert. Wir schaffen es seither, dass sich die einzelnen Angebote untereinander so tragen, dass daraus kein Defizit entsteht. Die Kosten für Personal und Räume sind darin natürlich nicht enthalten und sind sozusagen die Morgengabe der Kommune für unsere gute Bildungsarbeit.

Mit unserer VHS-Leiterin Gabriele Olesch haben wir einen neuen Typus im Reigen der bisherigen Leiterinnen: sie setzt neue Akzente mit der Kunst ohne die bisherigen Angebote der VHS, die sich bewährt haben, zu vernachlässigen. Das beweist ja auch die Ausstellung »100 Tage im Amt«.

Waren am Anfang vielfach die Sprachen, später die EDV und der Computer, die berufliche Zusatzqualifikation wichtig, so merken wir, dass unsere Hörerinnen und Hörer heute gerne auch die Angebote zur Bereicherung ihrer Freizeit, aber auch die Gesundheitsprogramme in Anspruch nehmen.

Wir reagieren mit unserem Programm auch auf die Herausforderungen der Demografie und machen Angebote für alle Lebensalter.

Auf die VHS kann ein Unterzentrum Roßtal nicht verzichten. Der Martinimarkt ist ein guter Zeitpunkt, um darauf aufmerksam zu machen, denn in diesem Konzept wird ein Zusammenspiel deutlich, das Gemeinde konstituiert: in einer lebendigen und offenen Gemeinde braucht es Vitalität, Bildung, Kultur, Sozialkultur und auch die Ökonomie wie Ökologie. Wir versuchen dies deutlich zu machen an den verschiedenen Standorten des Martinimarktes.

Ich wünsche unserer VHS und ihrer Leiterin Gabriele Olesch viel Erfolg, zufriedene Teilnehmerinnen und Teilnehmer und für die nächsten Jahre bis zum 50. Jubiläum immer wieder gute Ideen und Angebote für eine Roßtaler Bevölkerung, die Roßtal nicht nur als Schlafgemeinde begreift, sondern als ein offenes und lebendiges Gemeinwesen.

Kunstwerk am Kreisverkehr aufgestellt

Die Welt dreht sich um das Wappen von Roßtal, das sich einmal dreht und einmal nicht. So wie im wirklichen Leben. Obwohl der Roßtaler Bauhof mit dem Martinimarkt in Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung sehr viel zu tun hat, schafften es die Männer noch rechtzeitig zum Martinimarkt 2007, das Kunstwerk am Kreisverkehr zu installieren. Im Beisein der Künstlerin Cornelia Raum, von Bürgermeister und Marktgemeinderat und den beiden Vorsitzenden des Gewerbeverbands Albert Bachmann und Elke Lavieri und weiteren Gewerbeverbandsmitgliedern wurde die Edelstahlskulptur in Betrieb genommen.

Anlass zur Neugestaltung des Kreisels war eine Aktion des Gewerbeverbandes zum Martinimarkt 2006. Die Skulptur am Kreisel ist ein weiteres positives Beispiel, wie Anregungen aus der Bürgerschaft in Roßtal aufgenommen und gemeinsam umgesetzt werden.

So griff die Marktverwaltung die Ideen aus einem Wettbewerb der Roßtaler Bevölkerung auf, suchte hierfür Sponsoren (Gewerbeverband Roßtal und N-Ergie) und arbeitete intensiv an der Verwirklichung. Dem Steuerzahler Roßtals hat dieses neue Kunstwerk keinen Euro gekostet.

Kommunale Allianz Biberttal-Dillenberg?

Im nächsten Jahr 2008 wird der Roßtaler Bürgermeister Maximilian Gaul den Vorsitz des Allianzrates der Kommunalen Allianz übernehmen und damit auch die Geschäftsstelle mit der Allianzmitarbeiterin Frau Anne Straube im Roßtaler Rathaus leiten.

Was macht die Allianz? Kommunale Allianzen sind notwendig, um bei Programmen der EU Fördermittel zu erhalten. Unsere kommunale Allianz hat dazu geführt, dass z. B. Roßtal und Weitersdorf bei der Flurneuordnung und Dorferneuerung schneller zum Zuge kommen können.

Freifinanziert wird eine neue periodische Zeitschrift demnächst mit dem Titel »Mein Biberttal« erscheinen, die im Allianzgebiet über alle Aktivitäten der Vereine, der Verwaltungen und Wirtschafts- sowie Kulturangebote informiert.

Die Gewerbeverbände arbeiten in der Allianz intensiv zusammen und führen gemeinsame Gewerbemessen (Wolfgangshof) durch.

Gemeinsame Beschaffungen sparen dem Steuerzahler Geld. Neuestes Beispiel ist die Anschaffung von Defribrillatoren, die gemeinsam eingekauft und gewartet werden. Diese Geräte, die z. B. künftig bei großen Veranstaltungen zugänglich sind, können bei plötzlichem Herzstillstand Leben retten.

Die Kommunale Allianz Biberttal-Dillenberg mit dem Slogan „natürlich-fränkisch-herzlich“ ist eine wichtige Plattform der Zusammenarbeit der sechs Kommunen, ihrer Verwaltungen und Verbände in Ammerndorf, Cadolzburg, Großhaberasdorf, Oberasbach, Zirndorf und Roßtal.

Runder Tisch »Älter werden in Roßtal«

Herzliche Einladung ergeht schon jetzt an alle interessierten Seniorinnen und Senioren sowie Seniorenclubs, AWO, VdK, Kirchen und Pflegedienste zum nächsten Runden Tisch »Älter werden in Roßtal« am Mittwoch, 16. Januar 2008 um 19.00 Uhr im Rathaus Roßtal.

Thema: „Chancen und Grenzen der Behandlung von seelischen Erkrankungen im Alter“ mit dem Chefarzt der Klinken für Psychiatrie, Sucht, Psychotherapie und Psychosomatik im Klinikum am Europakanal in Erlangen, Dr. med. Richard Mahlberg.

Bezirkstagspräsident Richard Bartsch wird ebenfalls an diesem Abend sich für den Runden Tisch Zeit nehmen.

Anregungen und Ideen für die Seniorenarbeit in Roßtal sind erwünscht. Wir bitten die interessierten Teilnehmer, sich auf diesen Tagesordnungspunkt vorzubreiten.

Wie arbeitet der Runde Tisch?
Der Runde Tisch nimmt sich immer eines neuen und gesundheitspolitisch wichtigen Themas an. Außerdem können die Beteiligten aus den Verbänden und Einrichtungen Anregungen von allgemeinem Interesse in den Runden Tisch einbringen. Beschlüsse des Runden Tisches werden den Beschlussgremien oder der Verwaltung direkt vorgetragen.

Arbeit für Senioren hat in Roßtal seit vielen Jahren einen hohen Stellenwert. In den Seniorenbürgerversammlungen (so genannte Bürgerversammlung auf Rädern), bei denen die älteren Mitbürger Neues aus dem Gemeindegebiet erfahren, werden Informationen direkt gesammelt. Im Runden Tisch, der auf Anregung von Seniorenclubs oder Verbänden tagt bzw. durch die Seniorenreferentin eingeladen wird, werden immer wieder wichtige Informationen transportiert und Anregungen aufgenommen.

Der Runde Tisch für unsere Senioren ist in den 90er Jahren auf Anregung unseres ehemaligen Marktrats und heutigen Bezirkstagspräsidenten Richard Bartsch als Seniorenrat im Rahmen unserer nachhaltigen Kommunalentwicklung installiert worden.

Ausstellung »100 Tage im Amt«

Der Titel der Ausstellung im Alten Rathaus bedeutet, dass Kleinkunstwerke internationaler Künstler aus Privatbesitz nun 100 Tage lang „im Amt“, also in den Räumen des Alten Rathauses zu sehen sind. Gabriele Olesch, die künstlerische Leiterin dieser Ausstellung und VHS-Leiterin führte die Teilnehmer an der 30-Jahr-Feier, darunter die Landtagsabgeordnete Christine Stahl, Pfarrer Christoph Wölfle, der SPD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag Michael Bischof, und zahlreiche Marktgemeinderätinnen und -räte. In den Umgang mit Konzeptionskunst und moderner Kunst führte Dr. Ralf Frisch ein, Gabriele Olesch stellte dann die kleine Ausstellung von Konzeptionskunst vor und interpretierte einige Arbeiten.

Darunter auch »Dürers Hase«. Ottmar Hörl, seit 2002 Präsident der Akademie der Bildenden Künste / Nürnberg, setzte seine Installation unter dem Titel »Das große Hasenstück« 2003 zeitlich begrenzt auf den Hauptmarkt (7000 nach dem Aquarell modellierte Kunststoffhasen in verschiedenen Grüntönen). Im Anschluss daran wurden die Figuren verkauft. Eines der (übertragenen) Ziele war es, den Hasen temporär nach Nürnberg zurückzubringen.

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Nein das ist nicht der Osterhase, der zum Martinmarkt gekommen ist,
sondern ein Exemplar von Dürers Hase aus »das große Hasenstück«,
welches nun auch 100 Tage im Amt zu sehen sein wird.

Markt Roßtal ist nun Unterzentrum

Im Gespräch war es ja schon lange und der Beschluss ist auch schon im Frühjahr gefallen. Nun aber ist es offiziell: im Regierungsamtsblatt vom 2. November 2007 machte die Regierung von Mittelfranken die Aufstufung unseres Marktes Roßtal vom Kleinzentrum zum Unterzentrum bekannt, wie der Bürgermeister dem Bau- und Umweltausschuss am 13. November 2007 mitteilte.

Damit wurde Roßtal zusammen mit Cadolzburg und Langenzenn zum „Unterzentrum“ bestimmt.

Die Regierung stellt uns die Aufgabe, die Einzelhandelszentralität zu sichern und damit die Versorgungszentralität durch Ausstattung zentralörtlicher Einrichtungen des qualifizierten Grundbedarfs weiter zu entwickeln. Außerdem soll die Arbeitsplatzzentralität gesichert und weiter entwickelt werden.

Als Kleinzentrum war Roßtal bereits mit der Gemeindegebietsreform 1978 eingestuft.

Großes Interesse für »Roßtal 1945/46«

Das vom Markt Roßtal herausgegebene Buch »Roßtal 1945/46« von Ulrich Grimm stößt auf ein großes Interesse.

Das Buch ist beim Markt Roßtal sowie in der Bücherei Riedel im Unteren Markt und bei Claudia Schuh im Oberen Markt käuflich zum Preis von 9,95 € erhältlich. Es beschreibt nicht nur die unmittelbaren Nachkriegsereignisse in Roßtal, sondern bindet diese ein in den gesamtgeschichtlichen Zusammenhang der Nachkriegszeit. Außerdem würdigt dieses Buch auch die Arbeit des Vorkriegsbürgermeisters Eckstein, der in den letzten Kriegsmonaten 1945 zu Tode gekommen ist.

Gaul, 1. Bürgermeister

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