Markt Roßtal

Landkreis Fürth

Mittelfranken

Bayern

Deutschland
Markt Roßtal
Marktplatz 1

90574 Roßtal
Deutschland

Informationen des Ersten Bürgermeisters

Grundschule: „Wir lesen vor“

Die »Stiftung Lesen« und die Wochenzeitung »Die ZEIT« haben am Freitag, 23. November 2007 zu einem bundesweiten Vorlesetag aufgerufen. Die Idee ist, dass auch Persönlichkeiten der Öffentlichkeit und aus der Elternschaft in die Schulen und Kindertagesstätten gehen, um den Schülern vorzulesen. Unsere Roßtaler Grundschule hat sich dieser Aktion angeschlossen.

Der Hintergrund: Nur noch in einem Drittel aller Haushalte mit Kindern von 0–10 Jahren spielt das Vorlesen eine Rolle. Ein Viertel aller 15-Jährigen in Deutschland kann nicht richtig lesen, fast die Hälfte nimmt nie ein Buch zum Vergnügen in die Hand. DIE ZEIT und die Stiftung Lesen möchten mit ihrer gemeinsamen Initiative »Wir lesen vor« das Vorlesen und Erzählen in Deutschland wieder populär machen sowie den frühzeitigen Kontakt mit Büchern und die Lust am Lesen fördern. Nur wer schon als Kind die Liebe zum Buch entdeckt, wird sich auch als Jugendlicher und Erwachsener in der Welt der Buchstaben zu Hause fühlen. Vorlesen macht nicht nur den Kindern Spaß, sondern auch dem Vorleser. Wenn Eltern ihren Schulkindern, auch dann wenn sie selbst schon lesen können, vorlesen, wird nicht nur das Interesse für Literatur geweckt, auch das emotionale Band zwischen den Kindern und den Eltern wird enger.

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Gern nahm sich Bürgermeister Maximilian Gaul eine Schulstunde Zeit, um der Bitte der Schulleitung nachzukommen, zwei Geschichten von Astrid Lindgren einer dritten Jahrgangsstufe vorzulesen.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3f waren mit ganzer Konzentration dabei und hatten viel Spaß.

In allen Klassen gab es an diesem Vormittag Vorleseprojekte: Einige Klassen beschäftigen sich mit Astrid Lindgren, in anderen Klassen lasen Mütter, Großmütter und engagierte Bürger aus ihren Kinder-Lieblingsbüchern vor. Eine Klasse ging zum Vorlesen in den katholischen Kindergarten. Zwei erste Klassen machten mit zwei dritten ein Gemeinschaftsprojekt. Am Ende führten die Klassen 4b und 4c noch einen »Pippi Langstrumpf«-Tanz in der Turnhalle auf, Kinder aus der Klasse 4d lasen Teile aus dem Buch vor.

In Roßtal ist Advent

Alles hat seine Zeit. Weihnachten hat seine Zeit und Ostern hat seine Zeit. Advent hat seine Zeit…???

Mit dem Adventskranz im Unteren Markt im Kreisverkehr machen wir dies deutlich: Jetzt ist erst einmal Advent, die Zeit, in der man sich innerlich auf das Hochfest Weihnachten vorbereitet.

Unser Bauhof hat die Idee des Adventskranzes im Kreisverkehr aufgenommen und umgesetzt. Die Kerzen auf dem Kranz drechselte unser Mitarbeiter Michael Dimmling. Christiane Kress von der »Blume« übernahm kostenlos für den Markt Roßtal den herrlichen Schmuck am Adventskranz. Herzlichen Dank für dieses Schmuckstück im Kreisverkehr.

Tüchtiger Handwerker

Armin Schiffermüller aus Buttendorf von der Konditorei Streicher belegte den 1. Platz in der Region Mittelfranken bei seiner Gesellenprüfung zum Konditor. Der Markt Roßtal gratuliert dem tüchtigen Gesellen sehr herzlich und wünscht für die weitere berufliche Karriere alles Gute.

Familienkonferenz des Landkreises

Unter Leitung des Vorsitzenden des Runden Tisches Familie im Landkreis Fürth, Maximilian Gaul, hielt der Landkreis in Wilhermsdorf die 1. Familienkonferenz am 22. November 2007 ab. Vorbild für die Art der Durchführung dieser Konferenz war Roßtals Familienkonferenz vom April.

Roßtal gehört mit den anderen 13 Kommunen und dem Landkreis Fürth zum »Bündnis für Familien«. In diesem Bündnis arbeiten die Gebietskörperschaften eng zusammen, um den Landkreis insgesamt zu einer familienfreundlichen Region auszubauen.

Je vier Repräsentanten der örtlichen Familienvertretungen (Runde Tische) arbeiteten bis in den späten Abend an den Handlungsfeldern des familienpolitischen Leitbildes.

In seinem Grußwort, das er anstelle der verhinderten Landrätin hielt, sagte der Roßtaler Bürgermeister: Ohne Kinder würde der Landkreis und seine Städte, Märkte und Gemeinden in absehbarer Zukunft im wahrsten Sinne des Wortes alt aussehen.

Kommunale Familienpolitik ist schon allein deshalb zu einer der wichtigsten Herausforderungen der gesellschaftlichen Zukunft geworden. Vor allem Eltern und die Familie prägen die Entwicklung des Kindes zum Erwachsenen. Eltern sind die wichtigsten Bezugspersonen, die ihren Kindern das Rüstzeug für die Entfaltung sozialer Kompetenzen mit auf den Weg geben.

Die Familienpolitik unserer 14 Gemeinden und des Landkreises leistet somit einen entscheidenden Beitrag zur nachhaltigen sozialen Entwicklung im Landkreis Fürth. Wir wollen ein familienfreundlicher Landkreis sein und auch als solcher wahrgenommen werden.

Die Firma Prognos hat uns in ihrem 2005 erschienen Familienatlas bereits ein Spitzenprädikat verliehen. Stolz waren wir im Jahre 2005 über das Spitzenprädikat, „… dass es sich als Familie im Landkreis Fürth gut wohnen und leben lässt“.

Der Landkreis Fürth ist und will aber auch weiterhin ein Landkreis sein, in dem das Miteinander von Jung und Alt gelingt, damit es sich als Familie gut wohnen und leben lässt.

Tag des Ehrenamtes 2007

Im Jahre 2000 haben wir mit dieser Art der Anerkennungskultur angefangen. Mehr als 2400 Jahre Arbeit in einem gewählten Ehrenamt in Roßtal durften wir seither ehren. Am 5. Dezember 2007 kamen noch einmal mehr als 200 Jahre Ehrenamt dazu.

Die Ehrennadel für die mehr als zehn Jahre andauernde Tätigkeit in einem Ehrenamt wurde zuerkannt:

Lotte Hohenberg, Reiner Bauer, Norbert Brüning, Elke Lavieri, Werner Zeitinger, Hans Drach, Hildegard Schopper, Eva-Maria Best, Heidi Krug, Anja Schipke, Jürgen Schmidt, Erika Bartl, Inge Eichinger, Richard Röger, Georg-Hans Miederer, Monika Melzig, Otto Pummer, Reiner Bettschnitt, Erika Fuchs und Liesel Kraus.

Jedes Jahr wird zudem am Tag des Ehrenamtes Persönlichkeiten gedankt, die oftmals völlig unbemerkt von der Öffentlichkeit im kirchlichen, sozialen, familiären, kulturellen, sportlichen oder privat-nachbarschaftlichen Bereich sich betätigen und wertvolle Dienste in der Freiwilligenkultur leisten. Das können Sammlerinnen und Sammler von Wohltätigkeitsorganisationen und Kirchen sein, Nachbarschaftshelfer, Grünanlagenpflegerinnen oder Spielplatzbetreuer, Ferienprogrammhelferinnen oder Verantwortliche in der Jugendarbeit, Platzwarte oder Schulweghelfer, Besuchdienste usw.

Der Tag des Ehrenamtes 2007 sollte genutzt werden, um auch über die Kraftquellen unserer leistungsfähigen Bürgergesellschaft nachzudenken.

Heuer haben wir deshalb den Vorschlag aus der Bevölkerung aufgegriffen, Partnerinnen und Partnern von langjährig im Ehrenamt tätigen Personen ein Dankeschön zu sagen. Wir können hier natürlich nur auf Vorschläge zurückgreifen, die uns gemeldet wurden.

Es ist eine eigenständige und gesellschaftlich wertvolle Leistung, wenn es eine Familie schafft, ihren Mitgliedern Raum und Zeit zu geben, um sich zu engagieren und dabei Mitte und Halt gibt.

Wer keinen Weggefährten und keine Weggefährtin hat, wo keine Mutter oder Vater die Familie zusammenhält, wo man kein Zusammenspiel von Beruf, Freizeit und Haushalt erleben und erfahren kann, wer seinen Alltag alleine managen muss, der hat in der Regel keine Zeit und nimmt sich keine Zeit, um Tage und Stunden im Ehrenamt zu verbringen. Ausnahmen gibt es, aber sie sind selten.

Die Mitte unserer Bürgergesellschaft ist die Erkenntnis der Liebe zu einer Aufgabe und diese wiederum speist sich aus der Kraft, von einem lieben Menschen getragen zu wissen und umsorgt zu sein. Wer kein Urvertrauen kennt, kann auch kein Vertrauen in sich und andere aufbauen. Man wird nicht wirklich frei, Aufgaben zu übernehmen, die über das normale Pflichtmaß hinausgehen.

Das aber haben alle, die eingeladen wurden, getan.

Wo stünden die Partner ohne den Rückhalt im Gespräch, im Trost, in der Pflege und Fürsorge, im Mitdenken und Mithandeln sowohl im Beruf als auch und vor allem beim Ehrenamt?

Die Stärke dieser Partnerinnen und Partner ist es doch, dass sie mittragen und mitsorgen und die Leistungen also gemeinsam erst ermöglichen, für die in der Regel ihre Partner öffentlich geehrt und gelobt wurden.

So gilt der Dank allen, die sich von diesen Zeilen angesprochen fühlen. Wir in Roßtal können über jeden Einzelnen dankbar sein.

Diskussionsfreudige, aber auch zufriedene Bürger bei Bürgerversammlung

41 Bürgerinnen und Bürger besuchten die Bürgerversammlung für den ganzen Markt Roßtal. Das sind 0,4 Prozent der Roßtaler Bürgerschaft.

Um das Interesse der Bürgerinnen und Bürger an der Bürgerversammlung zu wecken, haben wir auch heuer die Themen im Amtsblatt bekannt gegeben.

Die Bürgerversammlung 2007 war diesmal zweigeteilt. Zunächst die Informationen des Bürgermeisters über Haushalt, Bevölkerungsentwicklung, Innovationen bei Wasserversorgung und Straßenbau, Flurneuordnung und Dorferneuerung. Hierzu ergaben sich keine Wortmeldungen oder Kritik.

Dann kam Prof. Johannes Geisenhof zu Wort, der seine Vorstellungen zur »Altortsanierung Unterer Markt« vorstellte. Die „vorbereitenden Untersuchungen“ hatte der Marktgemeinderat in Auftrag gegeben. Sie sind Voraussetzung, dass nun auch der Untere Markt Zuschüsse aus Mitteln der Städtebauförderung erhält.

Prof. Geisenhof fand viel Zustimmung
Die Ausführungen von Prof. Geisenhof fanden jedenfalls von allen, die sich öffentlich geäußert haben, nur volle Zustimmung.

Dabei waren sich die Bürgerinnen und Bürger bewusst, dass man im Unteren Markt, anders als im Oberen Markt, überwiegend Vorschläge für den privaten Bereich und für den Straßenrückbau im Bereich der Staats- und Kreisstraße macht. Auf diese Bereiche aber hat der Markt keinen unmittelbaren Zugriff. Geisenhof machte den Zuhörerinnen und Zuhörern klar, wie wertvoll ihre Grundstücke im Unteren Markt sind, zu wertvoll für die Innenentwicklung Roßtals, als dass man Gebäude und Freiflächen verkommen lassen könne. Schließlich stellt der Untere Markt für Durchreisende »Roßtal« dar.

Der „revolutionäre“ Vorschlag für eine älter werdende Bevölkerung, den Unteren Markt mit dem Oberen durch einen Aufzug zu verbinden, um eine bessere Verknüpfung der beiden Quartiere zu erreichen, fand bei den Teilnehmern der Bürgerversammlung volle Zustimmung.

Die Bürgerinnen und Bürger begrüßten auch die Vorschläge Geisenhofs, den Fußgängern auch im Unteren Markt mehr Sicherheit zu gewähren. Auch die Gestaltung mit mehr Grün durch Baumalleen fand die Zustimmung der beteiligten Bürgerinnen und Bürger.

Frühzeitig Bürger eingebunden
Bürgermeister Gaul machte deutlich, dass man stets volle Transparenz bei den Planungen und Vorschlägen zur Ortsentwicklung hergestellt habe und mit der Bürgerversammlung wiederum herstellte. Bürgerinnen und Bürger können sich in Roßtal frühzeitig informieren und ihre Meinung in die Planung einbringen. Sie müssen die Angebote natürlich auch nutzen. So war es das Anliegen der Rathausverwaltung, dass das Geisenhof-Konzept so früh wie nur möglich mit der Bürgerschaft diskutiert wird.

Sanierung für die Zukunft Roßtals
Welche Maßnahmen letztlich die Zustimmung des Rates und der Regierung finden, die ja mit Städtebauförderungsmitteln Roßtal bei der Verwirklichung der Maßnahmen unterstützen muss, das ist Aufgabe der Diskussion in den nächsten Monaten. Die Konkretisierung hängt dann aber auch vor allem vom Mitdenken und Mitziehen der Bürgerinnen und Bürger des Unteren Marktes ab. Ein Bürger meinte zum Schluss seiner Ausführungen sinngemäß: Als wir vor 20 Jahren die Untersuchungen zum Oberen Markt zur Kenntnis nahmen, waren wir alle entsetzt und kritisch. Heute freuen wir uns über die Ergebnisse der Altortsanierung im Oberen Markt.

In der Kritik: das Verkehrsverhalten
Kritisch setzten sich die Teilnehmer mit dem Wilden Parken und der Raserei in Roßtal auseinander. Die Polizei wurde von den Bürgerinnen und Bürgern dringend gebeten, insbesondere auch Verstöße gegen den ruhenden Verkehr zu ahnden. Dies erfolgte auch prompt bereits am folgenden Wochentag.

Erster Polizeihauptkommissar Roland Hegendörfer von der Polizeiinspektion Stein machte allerdings deutlich, dass die Polizei weder Personal noch Zeit habe, um sich um den ruhenden Verkehr in dem Maße zu kümmern, wie dies von der Versammlung gewünscht wurde. Er zeigte auch auf, dass die Roßtaler, anders als die Bürger in Oberasbach und Stein, schnell mit Widersprüchen seien und die langen Diskussionen vor Ort oder am Telefon soviel Zeit binden, dass für wichtigere Maßnahmen dann diese Zeit fehle.

Heinz Raab stellte schließlich nach langer Diskussion den Antrag, der Marktgemeinderat möge sich positiv mit dem Beitritt zum Zweckverband Verkehrsüberwachung Mittelfranken befassen. Dieser Antrag fand eine knappe Mehrheit von einer Stimme.

Weitere Themen
Weitere Themen, die in der Bürgerversammlung zur Sprache kamen, waren: die Verschandelung des Ortes mit Plakaten an Zäunen, Scheunen und Türen. Angeregt wurde, eine Werbeanlagensatzung dem Marktgemeinderat zu empfehlen.

Der „Grand Canyon Mühlbach“ wurde wiederum kritisiert. Der Markt wurde aufgefordert, trotz der geplanten Flurneuordnung in Grundstücksverhandlungen zu treten.

Außerdem wurde die Gestaltung des Grundschulpausenhofs angesprochen, nachdem dort Spielgeräte entfernt wurden.

Nach fast drei Stunden schloss der Bürgermeister die Bürgerversammlung, nicht ohne den Anwesenden für die angeregte Diskussion und Aufmerksamkeit zu danken.

Seniorenbeiräte aus Stadt und Land zu Gast im Roßtaler Rathaus

Unter Vorsitz von Seniorenreferentin Gisela Sommerschuh trafen sich die Seniorenbeirätinnen und Beiräte aus Fürth Stadt und Land im Roßtaler Rathaus zu einem Erfahrungsaustausch und zur Fortbildung. Bürgermeister Maximilian Gaul stellte in seinem Grußwort die Arbeit der Roßtaler Seniorenvertretung »Runder Tisch Älter werden in Roßtal« vor. Das Referat des Bürgermeisters stieß auf großes Interesse. Über die Pressearbeit informierte Volker Dittmar von den Fürther Nachrichten. Frau Sabine Zimmermann von der SEBIS Beratungsstelle in Nürnberg sprach zum Thema „Wie erfolgt die Einstufung in die verschiedenen Pflegestufen“. Mit der Finanzierung einer Pflegeheimunterbringung befasste sich Norbert Hahn vom Bezirk Mittelfranken.

Maximilian Gaul, 1. Bürgermeister

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