Informationen des Ersten Bürgermeisters
Benefizveranstaltung der Hauptschule brachte über 500 Euro ein
Gemeinsam arbeiten, gemeinsam feiern, gemeinsam spenden – so lässt sich die Durchführung und das Ergebnis der Weihnachtsfeier an der Hauptschule Roßtal zusammenfassen. Die Schüler hatten nicht nur zusammen mit ihren Lehrkräften ein unterhaltsames Programm mit Theaterspiel und Musik vorbereitet, sondern auch Waren produziert, die sie zum Verkauf anboten. Eine besondere Leckerei und einen Augenschmaus dazu boten die Plätzchen, die von einer Schülergruppe in einer ortsansässigen Konditorei unter fachmännischer Anleitung hergestellt und verkaufsfertig verpackt worden waren. Nicht nur die Jugendlichen hatten dafür ihre Freizeit geopfert, sondern auch die Konditoren-Familie Gruber, die zudem ihr gesamtes Equipment und Know-how zur Verfügung stellte.

In dem Theaterstück »Keine Panik, Mama!« zeigten die jungen Schauspieler den „ganz normalen alljährliche Weihnachtswahnsinn“ in der Familie. Es durfte gelacht werden – wenn auch der (Spielzeug-)Hamster einen jämmerlichen Tod in der Bowle erleiden musste.
Das Ergebnis war eine stimmungsvolle Feier mit gut gelaunten Gästen, welche schließlich rund 550 Euro Einnahmen und Spenden einbrachte, die, entsprechend dem Wunsch der Schüler, im Rahmen der Aktion »Freude für alle« vor allem bedürftigen Kindern in der Region zugute kommen sollen.
Anzumerken bleibt, dass dies nicht die erste Hilfsaktion der Hauptschule Roßtal in diesem Schuljahr war. Der Verkaufserlös für die im November am Martinimarkt angebotenen Produkte diente als Grundstock für die Übernahme einer Patenschaft für ein Kind aus Mali. Die gesamte Schülerschaft freut sich darüber, in den nächsten Jahren ein Kind aus diesem Entwicklungsland auf seinem Lebensweg zu begleiten und zu unterstützen. Auch an der Aktion »Weihnachtsfreude« beteiligten sich die Hauptschüler im November dieses Jahres mit Erfolg, indem sie gut gefüllte Pakete für Rumänien zusammenstellten.
Minister trug sich ins Goldene Buch ein
Günther Sippel und Heinz Behringer zum Ehrenzeichen und Jubiläum.
Foto: Claudia Bidner-Wunder
Bei seinem Besuch in Roßtal trug sich der Bayerische Staatsminister des Innern, Joachim Herrmann in das Goldene Buch des Marktes Roßtal mit den Worten ein:
„Alles Gute im neuen Jahr 2008 für alle Bürgerinnen und Bürger in Roßtal! Joachim Herrmann.“
Bei dieser Gelegenheit empfing er auch drei Feuerwehrkameraden, denen am Tag zuvor Roßtals Bürgermeister Maximilian Gaul namens und im Auftrag des Bayerischen Innenministers die Urkunden und Orden für 40 Jahre Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr anlässlich der Jahreshauptversammlung der FF Clarsbach-Raitersaich in Clarsbach überreichte hatte.
Wohnhausbrand im Herboldshof
Die Feuerwehren aus Roßtal, Buttendorf und Stein wurden von der Leitstelle Nürnberg am 24. Januar 2008 gegen 8:10 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Feuer“ nach Herboldshof alarmiert. Auch beim First Responder Roßtal ging der Alarm ein. Schon auf der Anfahrt war starke Rauchentwicklung aus einem Wohngebäude im Aussiedlerhof Herboldshof sichtbar. Kurz nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle ließ der Einsatzleiter die Feuerwehren Buchschwabach, Neuses-Stöckach und Ammerndorf alarmieren.
Die Rauchsäule war vom Rathaus aus deutlich zu sehen. Bürgermeister Gaul und Hauptamtsleiter Reeh begaben sich vor Ort. Zum Einsatz kam auch die Drehleiter der FF Stein. Mehrere Atemschutzgeräteträger bekämpften das Feuer, welches wahrscheinlich im 1. OG des Wohngebäudes ausbrach und sich in den Dachboden ausbreitete. Glücklicherweise war sichergestellt, dass keine Personen im Gebäude waren. Gegen 10 Uhr konnte vom Einsatzleiter „Feuer unter Kontrolle“ gemeldet werden. Dank zweier Wärmebildkameras konnten Glutnester rasch von den Atemschutztrupps gefunden werden. Die Feuerwehr Roßtal übernahm bis zum Nachmittag die Brandwache. Die Brandursache ist noch unbekannt, die Kripo hat Ermittlungen aufgenommen.
Ich danke den beteiligten Wehren und den Feuerwehrkameraden für den Einsatz.
Sportlerehrung 2007
Der Marktgemeinderat beschließt alljährlich, welche Sportlerin und welcher Sportler vom Markt Roßtal für seine herausragenden Leistungen im Sport mit einer Urkunde geehrt wird.
Sportreferent Marktrat Prof. Dr. Peter Volgnandt führte durch das Programm der Sportlerehrung und die beiden Bürgermeister überreichten die Urkunden des Marktes Roßtal an 133 Sportlerinnen und Sportler sowie vier Ehrenbriefe des Bürgermeisters an die jeweils zwei besten Sportler der Grund- und Hauptschule.
Auszug aus der Rede des Bürgermeisters zur Sportlerehrung 2007:
Ganz egal, wo der Mensch Leistung erbringt, ob im Beruf oder in der Freizeit, hier zeigt er sich eigentlich erst als Mensch, erweist er sich als ein Individuum, als eine Persönlichkeit. Er lässt sich eben nicht treiben. Er lebt nicht einfach in den Tag hinein. Er hängt nicht einfach nur herum und wartet, bis irgendjemand seine Langeweile unterbricht. Er macht aus seinen Talenten und Fähigkeiten, aus seiner Lage etwas, entwickelt seine Talente und Fähigkeiten weiter. Er kämpft manchmal sicherlich auch gegen sich selbst, gegen den so genannten inneren Schweinhund und schont sich selbst nicht. Im Gegensatz zu unseren Mitgeschöpfen werden wir zu solchen Leistungen nicht konditioniert, sondern wir müssen selbst genug Motivation aufbringen und Willen zur Leistung sowie Vorstellungsvermögen über ein von uns mit gestecktes Ziel.

die Turnerinnen. Sie sorgt auch für die
Showeinlagen bei der Sportlerehrung.
Der Begründer der Logotheorie, Prof. Dr. Viktor E. Frankl, spricht hier von der Trotzmacht des Geistes. Also von unserer Möglichkeit, mit Hilfe unseres Geistes „trotzdem“ zu sagen und danach zu handeln.
Viktor E. Frankls Trotzmacht des Geistes meint. „Muss ich mir denn alles von mir gefallen lassen?“ Muss ich mir meine schlechte Laune und meinen Grant von mir gefallen lassen? Nur weil mir das Leben keine guten Karten gibt, spiele ich nicht mehr mit? Mit guten Karten gewinnen ist nicht schwierig - manche können nicht einmal das. Doch mit schlechten Karten nicht aufgeben, dazu braucht es das Trotzdem!
Wie geht das eigentlich „Trotzmacht des Geistes“?
Sich für sich Zeit nehmen und der Wahrheit ins Auge schauen (Nicht Augen zu und durch – sondern Augen auf und durch) Zuwendung und Auseinandersetzung mit dem, was mir am Herzen liegt Der Oberflächlichkeit eine Absage erteilen! Wertschätzung – indem ich dem, was mir wertvoll ist Zeit gebe (z. B. eben Sport). Vor Abstumpfung schützen – etwas Außerordentliches tun.
Natürlich brauchen wir dabei auch oft die Anreize von außen. Trainerinnen und Trainer, die uns die Ziele vor Augen halten, die die Fähigkeiten des einzelnen einzuschätzen wissen, Stärken und Schwächen analysieren, kennen und richtig einzusetzen wissen. Aber letztlich kann sich ein jeder Sportler nur selbst motivieren.
Die Erfahrung, die sie liebe Sportlerinnen und Sportler dabei machen ist unersetzlich.
Sicherlich ist dies ein wesentlicher Grund, dass man auf angelsächsischen Internaten und Universitäten dem Sport einen hohen Rang einräumt. Und so konnte zu meiner Zeit zumindest keiner in den Lehrerberuf kommen, der nicht auch Sport, nicht nur in Theorie sondern auch in Praxis, belegt hatte.
Nein, es ist schon so: wer erkennt, was er durch Leistung in einem Bereich erreichen kann und wer sich hier Ziele zu setzen weiß, der hat für sein ganzes Leben etwas gelernt.
Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nämlich nicht das, was wir dafür bekommen, sondern das, was wir dadurch werden. John Ruskin (1819–1900)
Ein kaltes Buffet ist alljährlich ein kleines Dankeschön an die Sportlerinnen und Sportler und die Vereine für ihre sportlichen Erfolge.
Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2007

und Sportler am reichhaltigen kalten Buffet
Doriana Albamonte, Vanessa Albamonte, Laura Albert, Tobias Altmann, Uwe Baier, Christian Baierlein, Christian Barth, Andreas Bartl, Herbert Bauer, Robin Bauer, Dominik Bernsdorf, Sebastian Blümlein, Regina Böhm, Kevin Böhme, Horst Burmeister, Dennis Conn, Michael Dinger, Mario Dümmler, Jürgen Dürsch, Stefan Dürsch, Marco Dürschinger, Rebecca Ehrenberg, Christian Eicher, Manuel Erben, Roman Erben, Tim Feilner, Bernd Fliegel, Jürgen Fliegel, Lukas Franke, Kathrin Friebel, Bernd Fröhlich, Vera Fröschel, Nicole Fuchs, Anja Galsterer, Simon Galsterer, Lars Gawer, Peter Gegner, René Gerbing, Karlheinz Göbel, Benjamin Gold, Fabian Görtler, Kathinka Goß, Paulina Goß, Johannes Groos, Sarah Gruber, Alessa Hahn, Fiona Hahn, Marcel Hermann, Jürgen Heßberger, Sören Hirschsteiner, Annika Höfer, David Höfer, Gerald Höfer, Jonas Höfer, Konrad Höfer, Michael Huber, Hartmut Igel, Frank Jungnickel, Saskia Kandl, Denis Klein, Martin Klemm, Sonja Klemm, Lukas Koehn, Silke Kreß, Hans Krug, Jörg Krusche, Heinz Kuhn, Jennifer Kundinger, Sarah Kupfer, Klaus Lämmermann, Patrick Lang, Vanessa Lang, Steven Lange, Robert Mastrangelo, Michael Maurer, Frank Meyer, Marion Mühleiß, Horst Mutzke, Sven Ohlendorf, Sieglinde Papp, Alexander Patzina, Jochen Pelz, Walter Pesak, Florian Petratscheck, Klaus Petsch, Nico Pfaller, Peter Pfundt, Wolfgang Popp, Stefan Pöppl, Matthias Prenzel, Tobias Radlinger, Dominik Rank, Stefanie Rietzke, Matthias Röck, Björn Röder, Alexander Roesges, Michael Rosenbauer, Norbert Röttinger, Kathrin Rupp, Sascha Russ, Angelika Schaa, Christine Schiffermüller, Stefan Schipke, Christian Schmidt, Wolfgang Schmidt, Marco Schmieg, Andreas Schoberth, Matthias Schuh, Sebastian Schuh, Günter Schwarz, Leopold Seelmann, Erik Spitzer, Christian Steiner, Florian Steiner, Patrick Stieber, Werner Stieber, Paul Stinzendörfer, Denis Stühler, Patrick Stühler, Nina Stumpe, Thorsten Teichmann, Florian Tiefel, Tamara Ulrich, Stefanie Walther, Stephanie Warnick, Oliver Wick, Christina Wiesinger, Katrin Wiesinger, Andreas Winkler, Gernot Winkler, Stefan Wirth, Rainer Witt, Stefan Zahn, Thomas Zehnder, Alexander Zimmermann, Kim Zwanziger.
Dorferneuerung und Flurneuordnung – Ausstellung im Rathaus
Bereits im vorangegangenen Amtsblatt durfte ich Sie zur Zwischenpräsentation der bisherigen Ergebnisse der Arbeitskreise zur Dorferneuerung und Flurneuordnung Buttendorf, Neuses und Stöckach am Sonntag, 17. Februar 2008, um 13.00 Uhr im Gemeinschaftshaus Buttendorf einladen.
Für alle interessierte Bürgerinnen und Bürgern, die vielleicht keine Gelegenheit haben, bei der Zwischenpräsentation dabei zu sein, stellen die Arbeitskreise ihre Ergebnisse im Rahmen einer Ausstellung im Rathaus Roßtal nochmals vor. Diese Ausstellung können Sie in der Zeit von Montag, 18.02.2008, bis Freitag, 22.02.2008, jeweils während der Öffnungszeiten des Rathauses besuchen.

Unsinniger Donnerstag der Senioren
Unterstützt von AWO, VdK und den beiden Kirchen hielt der Markt Roßtal am Weiberfasching, (auch »Unsinniger Donnerstag« genannt) im TUSPO-Sportheim die diesjährige Veranstaltung ab. Seine Verbundenheit mit Roßtals Senioren zeigte auch der Bürgermeister unserer Partnerstadt Thalheim durch seinen überraschenden Besuch.
Ehrengäste waren die beiden evangelischen Pfarrer Jörn Künne und Peter Seidel sowie Pfarrer Christoph Wölfle von der katholischen Gemeinde. Außerdem nahm wie an den Vorjahren auch Altbürgermeister Hans Bogendörfer am Seniorenfasching teil.
Durch das vielfältige Programm führte die Seniorenreferentin des Marktgemeinderates Gisela Sommerschuh.
Clemens Schellenberger mit seinem Akkordeon sorgte zwischendurch für „Stimmungsmusik“

Die Lenkersdorfer Frauengruppe aus Zwönitz, der Nachbarstadt unserer Partnerstadt Thalheim im Zwönitztal, brachte mit ihren „Showtänzen aus dem Erzgebirge“ die Halle zum Toben. Mit einer Tarantella erfreuten die Roßtaler Hauptschülerinnen das Publikum.

Dann traten zwei Freundinnen an: die Klofrau vom Rathaus (Marga Winter) traf auf ihre „alte Schulfreundin“, die Glock´s Kuni (Maximilian Gaul).
Der Leiter der Musikschule, Rainer Grasser, der im Vorjahr noch für das Musical Magdalena warb, brachte mit Erika Engelhardt zusammen Opern-, Operetten- und Musicalmelodien zum Klingen. Auch die »Klofrau vom Rathaus« ließ wieder tief in die Abgründe des Jahresablaufs von Roßtal blicken.
Mit dabei diesmal der Mundartdichter und Autor des Musicals Magdalena Fritz Stiegler, der sein Publikum mit seinem hintersinnigen Humor begeisterte.
Die Steiner Schlossgeister schlossen die bunte Revue eines gelungenen Programms für unsere Roßtaler Seniorinnen und Senioren. Es traten das Kinderprinzenpaar, Kinder- und Juniorentanzmariechen und die Wilden Ameisen vo Staa auf.
Einen Faschingsorden erhielten Bürgermeister René Kühn und Heidi Meier, die Leiterin der Lenkersdorfer Frauengruppe.
Benefizkonzert ein voller Erfolg
Das Benefizkonzert von Musikzug Roßtal, Wiesengrundmusikanten und Musikantentraum Bühl in der Roßtaler Hauptschule zugunsten des Kindergartens »Sonnenblume« war ein voller Erfolg.
Anneliese Sokoll, die Vorsitzende des Musikzuges, bedankte sich beim begeisterten Publikum für die hohe Spendenbereitschaft und den beiden mitwirkenden Musikkapellen in einer Mail: „Gemeinsam waren wir stark und konnten einiges bewegen.“
Die Summe wird anlässlich der offiziellen Übergabe des Schecks beim Frühjahrskonzert des Musikzuges am Sonntag, 20. April 2008, um 15.00 Uhr in der Aula der Hauptschule genannt.
Maximilian Gaul, 1. Bürgermeister
