Informationen des Ersten Bürgermeisters
Das Anrufsammeltaxi – das unbekannte Wesen
Das Anrufsammeltaxi, kurz AST genannt, ist ein zusätzliches, attraktives Angebot zu Bus und Bahn.
Wussten Sie schon…
Abends und am ganzen Wochenende werden Sie, ganz nach Wunsch, vom Bahnhof Roßtal abgeholt und bis vor Ihre Haustüre gebracht. Oder Sie lassen sich von einer Haltestelle abholen und zum Bahnhof fahren.
Die Ankunfts- und Abfahrtszeiten sind mit den Fahrplänen der Regionalbahnen verknüpft, so dass Sie keine Wartezeiten haben.
Bei den Fahrten zum Bahnhof holt Sie das Taxi ca. 15 Minuten vor der im Fahrplan angegebenen Abfahrtszeit des Zuges von der vereinbarten Haltestelle in Ihrem Ort ab.
So einfach: anrufen, anmelden, abfahren!
Melden Sie Ihren Fahrtwunsch mindestens 60 Minuten vor der im Fahrplan angegebenen Abfahrtszeit bei der Taxizentrale an. Nennen Sie die Haltestelle, von der Sie zum Bahnhof Roßtal abgeholt werden möchten und Ihr Fahrtziel. Die Rückfahrt können Sie direkt beim Taxifahrer bestellen.
Ihre Anrufe werden unter der Nummer 0911 / 96 98 80 89 rund um die Uhr entgegengenommen.
Alle VGN Fahrkarten mit Gültigkeit für die gewünschte Verbindung werden anerkannt. Sie müssen lediglich den AST-Zuschlag in Form eines Einzelfahrscheins Erwachsener für die Preisstufe K bar bezahlen. Besitzen Sie keinen VGN-Fahrausweis, bekommen Sie beim Fahrer einen Einzelfahrschein mit Zuschlag. Für Anschlusskarten nach Fürth oder Nürnberg lösen Sie am Fahrausweisautomaten eine Verbundfahrkarte.
Bitte quittieren Sie nach Ihrer Fahrt das vom Taxifahrer auszufüllende Formblatt.
Anbindung an den Bahnhof Roßtal:
Mo–Fr zum Bahnhof 19.23, 20.23, 21.23, 22.23;Mo–Fr vom Bahnhof 19.08, 20.08, 21.13, 22.13, 23.13, 0.30 und 1.19;
Sa u. So/feiertags: stdl. von 8.48 - 18.48 u. 20.23 - 0.23 zum Bahnhof Roßtal und vom Bahnhof Roßtal stdl. von 9.08 - 20.08, 21.13, 22.13, 23.13, 0.30 und 1.19.
Glückwunsch dem SPD Ortsverein Roßtal zum 100-jährigen Bestehen
Der Markt Roßtal gratuliert dem Ortsverein der SPD zum 100-jährigen Bestehen. Mit einem großen Festakt feierte die SPD am 16. Februar 2008 dieses Ereignis in unserer Aula der Hauptschule mit einer Vielzahl von Ehrengästen. Die Festrede hielt der Vorsitzende der Metropolregion, OB Dr. Ulrich Maly aus Nürnberg.
Das Grundgesetz sieht vor, dass Parteien zur politischen Willensbildung in unserer Gesellschaft mitwirken. Parteien sind deshalb unverzichtbar für das Funktionieren unserer Demokratie nicht nur im Bund und Land, sondern auch in unserer Kommune.
Bereits ein Jahr nach der Gründung des Ortsvereins im Jahre 1908 gab es schon 62 Mitglieder. Leider liegen aus der Weimarer Zeit kaum verwertbare Daten und Chroniken vor, die die kommunalpolitische Bedeutung der SPD Roßtal verdeutlichen könnten.
In der Nachkriegsgeschichte war der Ortsverein der SPD kommunalpolitisch von Anfang an aktiv. Die SPD stellte mehrere 2. Bürgermeister und mit Christian Wackersreuther (1972 bis 1976) und Karl Schubert (1976 bis 1990) auch Bürgermeister.
Ich selbst erinnere mich gerne und mit Dank an die gute Zusammenarbeit mit 2. Bürgermeister Fritz Stahl (SPD), der von 1994 bis 2002 mein Stellvertreter war.
Zwischenpräsentation zur Flurneuordnung und Dorferneuerung in Buttendorf
Am Sonntag, 17. Februar, war es so weit. Im überfüllten Feuerwehr- und Gemeinschaftshaus Buttendorf präsentierten die Arbeitskreise zur Dorferneuerung und Flurneuordnung von Buttendorf, Neuses, Stöckach, Kernmühle und Herboldshof ihre Ergebnisse der Bevölkerung.
Ausgestellt wurden u. a. Historische Karte von 1834, Hofstellen in Buttendorf, Neuses und Stöckach sowie eine aussagekräftige Gesamtkarte mit Bewirtschaftung der Flächen, Flächennutzung; Wegekarte mit Bilder von Wegen, Hecken, Streuobstwiesen und Weihern, Überschwemmungsgebiet Bibert und Erosion. Ein anderes Plakat zeigte einen Plan mit Wasserspiegel, einen Ortsplan mit eingezeichneten Grünflächen, Gewässer, Altersstruktur, Gewerbe und nicht mehr genützten landwirtschaftlichen Gebäuden. Bilder von Neuses lockern das Ganze auf.
Die Ausstellung der AK Buttendorf, Neuses und Stöckach und der übergreifende AK Flurneuordnung ist professionell gemacht. Eine große Detailarbeit steckt in den Ausstellungstafeln.
In meinem Grußwort dankte ich den vielen Mitwirkenden, dass mein Werben für die Flurneuordnung und Dorferneuerung in unserem Gemeindegebiet endlich auf fruchtbaren Boden fiel, dass sich die Menschen im nördlichen Gemeindegebiet nicht nur anstecken ließen, sondern sich voll einbringen und von diesen Dörfern eine Initialzündung ausging auch für das Interesse eines Verfahrens in den anderen Gemeindeteilen. Das ist unter einer Bürgerkommune gemeint: Bürgerinnen und Bürger beschäftigen sich intensiv mit ihrem Wohnumfeld und der Flur. Sie analysieren sachlich und gemeinsam, sie planen miteinander und beteiligen sich mit ihren Ideen und Vorschlägen an der Zukunft ihrer Dörfer.
Dipl.-Ing. (FH) Maria Hegemann und Ingo Steinbrecher, Bauoberrat des ALE, waren dann auch des Lobes voll: 60 Sitzungen wurden abgehalten und 50 Personen beteiligten sich in den AKs.
Der gemeinsame Leitsatz lautet: „Unsere Dörfer und die Flur neu gestalten – und uns die Heimat erhalten.“ Darin steckt ein hoher Anspruch: Neugestaltung, zukunftsfähig gestalten, fit machen und zwar so, dass man sich mit der Heimat weiter identifizieren kann.
Datenschutz bei Bauanfragen und Bauanträgen nach BayBO 2008
Bisher wurden die Namen der Antragsteller ohne Anschrift bei Bauanträgen und Bauanfragen genannt. Nach der Novellierung der Bayerischen Bauordnung 2008 werden wir – wie von der Obersten Baubehörde und dem Bayerischen Gemeindetag aus datenschutzrechtlichen Gründen empfohlen – keine Namen mehr nennen. Bauort und Art des Bauvorhabens werden selbstverständlich nach wie vor aufgeführt.
Wechsel bei der Arbeitslosenplattform
Rosemarie Loders, die bisherige Leiterin der freiwilligen Arbeitslosenplattform Roßtal wurde von Bürgermeister Maximilian Gaul mit Dank verabschiedet. Diese Freiwilligenarbeit wird nun Uta Hohmann übernehmen. Die Sprechstunden finden – wie bisher – im Alten Rathaus statt. Zweimal monatlich in den geraden Wochen dienstags von 15.00 bis 16.00 Uhr. Erstmals am 4. März 2008. Telefonisch erreichen sie die Plattform unter der Nummer 90 10 75 zu den Sprechzeiten.
Wir bitten die örtlichen Arbeitgeber bei Stellenvakanz die Stellen auch an die Arbeitsplattform zu melden. Ansprechpartner ist hier im Rathaus Frau Drechsel, Tel. 90 10-44.
Hauptschulinitiative Bayern
Unterrichtsminister Siegfried Schneider hat alle Kommunen über die Hauptschulinitiative Bayern angeschrieben. „Die Kinder und Jugendlichen sollen die nötigen Grundlagen in Deutsch, Mathematik und Englisch und die erforderliche Allgemeinbildung erwerben. Darüber hinaus sollen sie praktische Erfahrung sammeln, die ihnen bei der beruflichen Orientierung helfen, schließlich brauchen sie ein solides Fundament an Werten und Tugenden wie Pünktlichkeit, Disziplin, Leistungsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein. Für die Absolventen der Hauptschule gilt der Leitspruch ‘Kein Abschluss ohne Anschluss’.“ Den motivierten und leitungsstarken jungen Leuten stehen alle weiteren schulischen und beruflichen Bildungswege offen. Mit der Hauptschulinitiative haben wir dazu die Weichen gestellt. „… Mit diesem Schreiben möchte ich Sie auch darüber informieren, dass für einzügige Hauptschulen in den Jahrgangsstufen 8 und 9 nunmehr die pädagogischen und organisatorischen Voraussetzungen geschaffen wurden, in den berufsorientierten Profilen die Inhalte so aufeinander abzustimmen, dass die Schülerinnen und Schüler dieser beiden Jahrgangsstufen gemeinsam unterrichtet werden können. … So können – bei entsprechender Organisation – auch an einzügigen Hauptschulen alle drei Profile angeboten werden, ohne dass eine Schülerbeförderung am „Praxistag“ erforderlich wird. In diesem Zusammenhang darf ich betonen, dass ich die Bildung von „Schulverbünden“ weiterhin als eine für die Schulen gewinnbringende Lösung sehe…“
Die drei Profile, von denen Kultusminister Schneider spricht sind Technik, Handwerk und Industrie, dann Wirtschaft, Handel und Dienstleistung und schließlich Gesundheit, Soziales und Hauswirtschaft.
Wollen auch Sie „Partner der Hauptschule“ werden, z. B. als Schülercoach, dann wenden Sie sich bitte an FAiR. Es werden dringend Erwachsene gesucht, denen die Jugend nicht egal ist und die Zeit für junge Menschen gerne investieren wollen. Eine interessante und lohnende Aufgabe für die Zukunft von uns allen.
Aktivitäten von Scientology
Im Landkreis Fürth sind Karten mit dem Titel »Lernen mit Spaß und Verstehen« im Umlauf, mit der die Nachhilfe- und Sprachenschule Grübl und Kroggel aus Zirndorf Werbung für kostenlose Schnupperstunden betreibt.
Auf den Karten befindet sich folgender Vermerk:
„lizenziert die Applied Scholastics
Ausbildungsdienste zu benützen“.
Dieser Vermerk identifiziert dieses Nachhilfeinstitut als ein privates Unternehmen, vor deren Angeboten ein Schreiben des Kulturministeriums zum Thema „Aktivitäten von Scientology im Bereich von Schule und Erziehung“ warnt.
Auf der Internetseite des Kultusministeriums www.km.bayern.de finden Sie über die Links "Rat und Auskunft" / "Schulberatung" / "häufig gestellte Fragen" eine Kriterienliste, die Ihnen als Eltern bei der Auswahl seriöser Nachhilfeanbieter Hilfe geben kann.
Brunnen IV Buttendorf am Netz
Unser neu gebauter Brunnen (mit den Glaskugeln als Hinterfüllung) ist seit 18. Februar 2008 am Netz und liefert uns gutes Trinkwasser.
Maximilian Gaul, 1. Bürgermeister
