Markt Roßtal

Landkreis Fürth

Mittelfranken

Bayern

Deutschland
Markt Roßtal
Marktplatz 1

90574 Roßtal
Deutschland

Informationen aus dem Rathaus

Bericht aus der Marktgemeinderatssitzung vom 22.07.2008

Bei einer Rundfahrt besichtigten die Mitglieder des Marktgemeinderates einige der Ver- und Entsorgungsanlagen des Marktes Roßtal. Vor Ort erläuterte der technische Leiter der Ver- und Entsorgungsanlagen, Dipl.-Ing. Jürgen Janda, in allgemein verständlicher Weise die Funktionsweisen der verschiedenen Abwasseranlagen. Dabei machte er die Marktgemeinderatsmitglieder auch auf bestehende bzw. absehbare Probleme bei der Abwasserklärung vor allem bei den älteren Anlagen wie der Kläranlage Roßtal aufmerksam.

In der anschließenden öffentlichen Sitzung informierte der Erste Bürgermeister über die Bildung vom Landratsamt Fürth initiierten Arbeitskreise, die sich mit der Anpassung des Busliniennetzes an die S-Bahn Nürnberg–Ansbach ab dem Jahresfahrplan 2011 befassen sollen. Der Arbeitskreis 1 soll aus den betroffenen Gemeinden Ammerndorf, Großhabersdorf und Roßtal gebildet werden. Als Vertreter des Marktes benannte das Gremium die Marktgemeinderätin Birgit Höfling und die Marktgemeinderäte Maximilian Gaul und Friedrich Wagner. Aus der Verwaltung werden der Erste Bürgermeister Johann Völkl und der geschäftsleitende Beamte Werner Reeh dem Arbeitskreis angehören.

Hinsichtlich der durchgeführten Maßnahme an der Oedenreuther Hauptstraße bis zur Wohnbebauung waren sich die Mitglieder des Marktgemeinderates einig, jedenfalls zum jetzigen Zeitpunkt den hergestellten Zustand zu belassen.

Auch im Hinblick auf den künftigen Erhalt des Hauptschulstandortes Roßtal beschloss der Marktgemeinderat, auf die Erhebung von Gastschulbeiträgen für die Schüler/innen aus Großhabersdorf, die voraussichtlich die 5. Jahrgangsstufe in der Hauptschule Roßtal besuchen werden, für das kommende Schuljahr zu verzichten. Um diese Zuweisung der Schüler/innen zu ermöglichen, wird sich der Markt vorerst begrenzt auf das Schuljahr 2008/2009 an den Schülerbeförderungskosten für die Großhabersdorfer Kinder beteiligen.

Arbeitskreis »Jugend & Familie«

Am 15.07.2008 fand der erste Arbeitskreis unter der Leitung der neuen Referentin für Jugend & Familie statt.

An diesem Treffen nahmen erfreuliche 14 Interessierte teil. Nach einer anfänglichen Vorstellungsrunde wurde über das „Verbot des Mitbringens alkoholischer Getränke auf die jeweiligen Kirchweihfestgelände“ diskutiert. Alle waren sich schnell einig, dass die Verordnung in einen Jugendjargon übersetzt werden muss, damit die Betroffenen auch verstehen, um was es geht. Die Realisierung wurde bereits im letzten Amtsblatt und auf Plakaten unter dem Slogan: „Come in without alc!“ abgedruckt.

Im Mittelpunkt der weiteren Diskussion stand das Thema „Jugendkonferenz“, die voraussichtlich im Frühjahr 2009 stattfinden soll. Die ersten Ideen zu Inhalten und Durchführung zeigten, dass es noch viel zu tun gibt und eine Konferenz für unsere Jugend sehr gut vorbereitet werden muss. Zu diesem Anlass erklärten sich einige Beteiligte bereit, sowohl an dem Konzept als auch an der Durchführung mitzuarbeiten.

Während den Diskussionen kam vor allem der Wunsch auf, dass alle an der Jugendarbeit Beteiligten an einem Strang ziehen sollten, um die Jugendarbeit in Roßtal und Umgebung zu vernetzen.

Die vielen Ideen und Vorschläge bei unserem ersten Treffen zeigten mir, dass hier etwas für unsere Jugend bewegt werden kann und wird.

Der nächste Arbeitskreis »Jugend & Familie« ist für Oktober 2008 geplant. Im Mittelpunkt der Diskussion soll hier weiterhin die Jugendkonferenz stehen.

Sabine Krug - Referentin für Jugend & Familie

Unterausschuss Agenda 21

Am 24. Juli 2008 fand die erste öffentliche Sitzung des Unterausschusses Agenda 21 im Rathaus Roßtal statt.

Auf der Tagesordnung standen u. a. die Möglichkeiten zur Neugestaltung der Ortsbilder im Markt Roßtal und die künftige Nutzung des Geländes »Freizeit und Erholung«.

Neben den Mitgliedern des Unterausschusses Agenda 21 konnte der Vorsitzende, Marktgemeinderat Berthold Östreicher, zahlreiche interessierte Bürger im Konferenzraum des Rathauses begrüßen.

Unter den Teilnehmern aus der Bürgerschaft befanden sich viele Jugendliche, die sich besonders für die künftige Nutzung des Geländes »Freizeit und Erholung« an der Hochstraße interessierten. Aus ihrer Mitte wurden dann auch viele praxisnahe Vorschläge für die Umgestaltung des Freizeitgeländes und für die eventuelle Umsetzung der Skateranlage von ihrem jetzigen Standort auf das Gelände »Freizeit und Erholung« in die Sitzung eingebracht.

Um sich ein besseres Bild vom bestehenden Zustand des Geländes »Freizeit und Erholung« machen zu können und um konkrete Vorschläge für die künftige Nutzung ausarbeiten zu können, beschloss der Unterausschuss, in seiner nächsten Sitzung im September einen Ortstermin auf dem Gelände »Freizeit und Erholung« abzuhalten, zu dem auch alle interessierten Bürger herzlich eingeladen sind.

100 Tage im Amt

Am 09.08.2008 sind die ersten 100 Tage meiner Amtszeit als neu gewählter Erster Bürgermeister des Marktes Roßtal vorbei. Nachfolgend möchte ich Ihnen, den Roßtalerinnen und Roßtalern, einen kurzen Erfahrungsbericht über diese 100 Tage geben.

Schon vor dem ersten Arbeitstag hatte mich Altbürgermeister Maximilian Gaul durch das Rathaus geführt und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern persönlich vorgestellt. Offizieller Dienstbeginn war der 1. Mai 2008.

Da ein Bürgermeister im Grunde nie außer Dienst ist, durfte ich an diesem Feiertag sofort bei zwei Veranstaltungen - dem Maibaumaufstellen und der Eröffnung einer Sporthalle - die Grüße des Marktes überbringen. Am Freitag, 2. Mai, war dann mein erster „richtiger“ Arbeitstag im Rathaus und den Einrichtungen des Marktes. Von Anfang an wurde ich von meinen neuen Kolleginnen und Kollegen offen aufgenommen. Doch nicht nur die Mitarbeiter, sondern ganz besonders Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, haben mich, sei es z. B. bei Jubiläen, Vereinsfesten oder Geburtstagen, immer mit offenen Armen empfangen. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken.

Mit dem Amt als Bürgermeister übernimmt man die schöne Pflicht, für jeden ein offenes Ohr zu haben. Diese Tatsache hat aber auch zur Folge, dass der Tagesablauf am wenigsten von ihm selbst, sondern von Dritten gestaltet wird.

Die Tage sind gefüllt mit Besprechungen, Vorbereitungen und Teilnahme an Sitzungen oder Besuchen. Meine Zeit für reine Sacharbeit ist damit begrenzt, jedoch wurden und werden die notwendigen Informationen immer prompt von den jeweiligen Sachbearbeitern geliefert.

Zur Verdeutlichung dieses Arbeitsablaufes möchte ich nochmals an einige Ereignisse erinnern.

In den bisherigen drei Monaten meiner Amtszeit wurden, neben den jährlich vonstattengehenden Veranstaltungen wie Sonnwendfeiern oder Kärwas, zusätzlich eine große Zahl von Vereinsjubiläen abgehalten, für die ich mit großer Freude die Schirmherrschaft übernahm oder die Wünsche und den Dank des Marktes überbrachte. Über die einzelnen Jubiläen wurden in vorherigen Amtsblättern bereits berichtet.

Darüber hinaus durfte ich mittlerweile mehrere Trauungen vornehmen und einer Vielzahl von Mitbürgerinnen und Mitbürgern zu runden Geburtstagen oder Jubelhochzeiten gratulieren.

Im Gegensatz zu diesen für alle Beteiligten sehr erfreulichen Anlässen mussten von mir zusammen mit dem Bauamtsleiter Herrn Kurtok auch schon drei Anliegerversammlungen zur Ausbaubeitragsatzung und eine zur Straßenerschließung geleitet werden. Ich hoffe, dass wir den betroffenen Grundstückseigentümern den Sachverhalt und die sich daraus ergebenden Notwendigkeiten verständlich vermitteln konnten.

Neben diesen eher privaten bzw. die Verwaltung betreffenden Angelegenheiten wurden zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen des Marktrates zwei wichtige, ganz Roßtal betreffende Vorhaben auf den Weg gebracht.

Zum einen wurde das weitere Vorgehen für die Erneuerung bzw. Sanierung der Kläranlage Roßtal am alten Standort beschlossen. Zum anderen konnte mit dem einstimmigen Beschluss des Marktrates, die Großhabersdorfer Schüler der 5. Klasse im Schuljahr 2008/2009 an unsere Hauptschule aufzunehmen, das Fortbestehen dieser für den gesamten Markt Roßtal wichtigen Bildungseinrichtung langfristig gesichert werden.

Die schnelle Erledigung dieser Aufgaben wurde nur durch die sachliche und faire Zusammenarbeit aller Mitglieder des Marktrates in den Marktrats- und Ausschusssitzungen möglich. Bei allen Kolleginnen und Kollegen darf ich mich an dieser Stelle nochmals für die bisherige vertrauensvolle Arbeit im Gremium bedanken.

Sowohl meiner Familie als auch mir war schon vor der Wahl klar, dass dieses Amt eine Fülle von Aufgaben und Verpflichtungen mit sich bringt und sich deshalb das Familienleben verändern wird.

Der tatsächliche Arbeitsumfang hat uns dann doch überrascht, da das Bürgermeisteramt nicht nur Veränderungen wie bei einem Arbeitsplatzwechsel, sondern ein echtes „neues Leben“ mit sich bringt. Auch wenn sich wegen der vielfältigen Aufgaben ein nicht geringer Stress bemerkbar macht, erfüllt mich mein neues Leben durch die unzähligen positiven Zusprüche seitens meiner Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit sehr viel Freude. Deshalb bin ich sicher, dem mir in der Wahl entgegengebrachte Vertrauen gerecht zu werden und mit Ihnen zusammen unseren vielfältigen Markt Roßtal in den nächsten Jahren zukunftssicher weitergestalten zu können.

Ihr Bürgermeister Johann Völkl

Trinkwasserversorgung auf Volks- und Vereinsfesten

Das Landratsamt Fürth -Gesundheitsamt- hat das nachstehend abgedruckte Merkblatt hinsichtlich der Versorgung der Volks- und Vereinsfeste mit Trinkwasser übersandt.

Wir bitten alle Verantwortlichen der Vereine, die Hinweise und Empfehlungen des Merkblattes bei den künftigen Veranstaltungen und Festen zu beachten.

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