Markt Roßtal

Landkreis Fürth

Mittelfranken

Bayern

Deutschland
Markt Roßtal
Marktplatz 1

90574 Roßtal
Deutschland

Informationen aus dem Rathaus

Breitbandinitiative Bayern – DSL

Schnelle Zugangsmöglichkeiten zum Internet sind von grundlegender Bedeutung für die Kommunikation und die wirtschaftliche Entwicklung einer Kommune. Die Versorgung mit Breitbandanschlüssen (z. B. DSL) ist somit zu einem Faktor geworden, an dem sich Standort- und Investitionsentscheidungen orientieren.

Im Markt Roßtal sind vor allem die südlichen Ortsteile schlecht oder überhaupt nicht mit schnellen Datenleitungen versorgt. Durch die Breitbandinitiative des Landes Bayern soll in den nächsten 3 Jahren flächendeckend eine Versorgung mit 1–3 Mbit/s erreicht werden. Dazu sind Fördermittel in Höhe von 19 Mio. € bereitgestellt.

Bevor eine Förderung möglich ist, hat jede Kommune eine Ist- und Bedarfsanalyse zu erstellen. Aus diesem Grund liegt dem heutigen Amtsblatt ein Fragebogen bei, mit dem Sie Ihren Bedarf melden können. Bitte füllen Sie die jeweils zutreffende Seite aus und senden Sie die Fragebögen bis zum 15.12.2008 an den Markt Roßtal zurück.

Je mehr Bedarfsmeldungen eingehen um so eher ist ein Betreiber bereit, in die notwendigen Leitungen zu investieren.

Anton Engelhard, Zweiter Bürgermeister

Bolzplatz Buttendorf

Mit dem Amtsblatt vom 04.10.2008 wurden die Buttendorfer Mitbürger um ihre Meinung zum bestehenden Basketballkorb am Bolzplatz gebeten. Auf dem Fragebogen waren drei mögliche Vorgehensweisen im Zusammenhang mit dem Basketballkorb vorgegeben. Es wurden 26 Fragebögen an das Rathaus zurückgegeben. Der Möglichkeit den Korb zu entfernen und im Rahmen der Dorferneuerung eine Neugestaltung durchzuführen, stimmten 13 oder 50 % der Antwortenden zu. Für einen Verbleib am jetzigen Standort stimmten neun, für ein Versetzen parallel zum Kirchenweg 4 der antwortenden Buttendorfer. Der Bauhof wird somit den Basketballkorb abbauen und zur bald möglichen Wiederverwendung in Buttendorf einlagern. Wir bedanken uns bei allen, die von dieser Möglichkeit der direkten Beteiligung bei Angelegenheiten ihres Dorfes Gebrauch gemacht haben.

Glückwunsch

Unser Buchschwabacher Mitbürger Richard Bartsch wurde erneut zum Bezirkstagspräsidenten gewählt. Im Namen des Marktes möchte ich ihm zu diesem Erfolg herzlich gratulieren und gleichzeitig den Wunsch äußern, dass er sich auch weiterhin, wo es ihm möglich ist, für unseren Markt engagiert.

Johann Völkl, Erster Bürgermeister

50 Jahre Niederbronner Schwestern in Roßtal

Am 26.10.2008 feierte die Pfarrgemeinde Christkönig den 50. Jahrestag der Gründung einer Ordensniederlassung der Niederbronner Schwestern in Roßtal.

Auf den Tag genau nach 50 Jahren wurde diesem für die katholische Pfarrgemeinde Roßtals wichtigen Jubiläum in würdiger und freudiger Weise gedacht.

Nach dem Zelebrieren einer heiligen Messe mit Herrn Domkapitular Josef Blomenhofer wurde in Grußworten von den Vertretern aus Politik und der evangelischen Kirche an die Arbeit der verschiedenen Ordenschwestern für das Roßtaler Gemeinwesen und die katholische Pfarrgemeinde erinnert. Ohne die Leistungen dieser Frauen gäbe es heute keinen katholischen Kindergarten und keine Caritas Sozialstation, denn am 26.10.1958 wurde mit der Einführung der ersten drei Ordensschwestern das neu erbaute Schwesternhaus mit dem angebauten Kindergarten eingeweiht.

Eine große Zahl von älteren und jüngeren Mitbürgern nutzte dann den sonnigen Tag und besichtigte die Ausstellungen im Kindergarten und Pfarrheim über das bisherige Wirken der Schwestern in Roßtal.

In seinem Grußwort bedankte sich Bürgermeister Völkl im Namen des Marktes Roßtal herzlichst bei allen in den letzten 50 Jahren in unserem Heimatort tätigen Ordensschwestern für ihren Dienst an den Kindern und Pflegebedürftigen und ihrem leuchtenden Vorbild für gelebte Nächstenliebe.

Martinimarkt 2008

Nachdem letztes Jahr Wind und Regen den Martinimarkt fast verweht hatten, konnten die Besucherinnen und Besucher dieses Jahr bei angenehmen Temperaturen und viel Sonnenschein das Angebot nutzen. Davon machten auch viele tausend Gäste am Samstag und Sonntag rege Gebrauch.

Bereits nach der Eröffnung der Sozialmesse im Rathaus und des Gewerbemarktes in der Grundschule und Schulstraße am Samstag haben vor allem die Roßtaler die Angebote auf ihrem Martinimarkt genossen.

In den Grußworten des Landrates Matthias Dießl, des Ersten Bürgermeisters Johann Völkl, des Gewerbeverbandsvorsitzenden Albert Bachmann und des Vorsitzenden des Landesverbandes der Selbständigen Professor Dr. Wickenhäuser anlässlich der Eröffnung wurde das Besondere unseres Martinimarktes hervorgehoben. Unser Markt ist eben nicht eine Gewerbeschau irgendwo auf einer Festwiese, sondern mitten im historischen Zentrum eines Ortes. Und er lebt vom Miteinander. Ehrenamtliche aus Vereinen und Organisationen präsentieren neben den Gewerbetreibenden und den Fieranten rund um die Laurentiuskirche ihr Angebot. Im Rathaus stellen die Wohlfahrtsverbände, Pflegeeinrichtungen, der Hort und die Mittagsbetreuung an der Grundschule sowie Initiativen unserer nachhaltigen Bürgerkommune ihre Leistungen und Themen vor, bereichert durch eine Bilderausstellung des Heimatvereins.

Diese gemeinsame Gestaltung und die Örtlichkeit des Marktes locken die große Zahl von Besuchern an. Ergänzt werden diese eher wirtschaftlichen Angebote immer durch kulturelle Veranstaltungen. Sei es mit den Lichterzügen der Kindergärten und Grundschule, das Kabarett des Kulturzeltes oder dem Martinimarktkonzert. Nach dem satirischen Auftritt des Duos Göttler & Raith am Donnerstag wurde am Samstag ein musikalischer Hochgenuss geboten. Die vom Markt veranstaltete und vom ehemaligen Rektor Roland Winkler organisierte Aufführung von Georg Friedrich Händels »Der Messias« war überwältigend. Allen Mitwirkenden und Beteiligten, vor allem Herrn Markus Simon, der die Gesamtleitung hatte, sei an dieser Stelle nochmals gedankt.

Bei der Ankunft des Pulzermärtels am Sonntag war der Marktplatz, ob des großen Interesses, für den Andrang fast zu klein. In gewohnt bester Manier hat aber unser „Pulzer“ Erwin Hemmeter, unterstützt von den „Neuen“, dem Ersten Bürgermeister Johann Völkl und dem Zweiten Bürgermeister Anton Engelhard, nach seinem Prolog die Versorgung der Kinder und Jugendliche mit Martinerli gemeistert.

Durch die Erweiterung der Standflächen in die Rathausgasse wurden viele Besucher zu einem kompletten Rundgang um den Oberen Markt animiert, so dass trotz ihrer Vielzahl kein Gefühl der Enge entstand.

Der herzlichste Dank des Marktes Roßtal gilt auch heuer wieder den Mitgliedern des Gewerbeverbandes, dem Musikzug Roßtal, der BRK Bereitschaft Roßtal, der Freiwilligen Feuerwehr Roßtal mit den First Respondern, den Mitwirkenden der Laternenzüge, den Verantwortlichen in der Grundschule, dem Pulzermärtel, dem Ponyhof Meyer, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Verwaltung und Bauhof, den Ausstellern sowie den vielen Helferinnen und Helfern aus den Roßtaler Vereinen und Organisationen. Ohne deren alljährliche Hilfe und Unterstützung könnte unsere größte und publikumswirksamste Gemeinschaftsveranstaltung nicht stattfinden.

Aus dem Bau- und Umweltausschuss vom 04.11.2008

Im Frühjahr 2009 soll der Allwetterplatz an der Hauptschule Roßtal (zur Gundekarsiedlung hin) punktuell repariert werden.

Das Gremium befasste sich mit den Vorentwürfen zur Änderung des Flächennutzungsplans für den Ortsteil Defersdorf und Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 44 a »Defersdorf-Nordost«, um den Ortsrand von Defersdorf mit einer Bebauungsmöglichkeit für ein bisher ausgespartes Grundstück zu schließen. Mit geringen Änderungen wurde die Planung, die auf ein zusätzliches Einzelgebäude hinausläuft, für die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung sowie die Beteiligung der Behörden und Träger öffentlicher Belange gebilligt.

Das in der Sitzung am 30. September angekündigte Gutachten des Ingenieurbüros für Tiefbau Wagner GmbH hat eine durchschnittliche aktuelle Belastung der Kläranlage Roßtal mit 7.200 so genannten „Einwohnerwerten“ (EW) ermittelt. Darin ist der geringe gewerbliche Abwasseranteil enthalten. Mit diesem Ergebnis beschäftigte sich nun das Gremium. Zusätzlich müssen noch 300 EW für die in Roßtal und Weitersdorf vorhandenen Baulücken hinzugerechnet werden. Daraufhin wurden die demographische Bevölkerungsentwicklung auf der einen Seite und ein mögliches Wachstum – bedingt durch die künftige S-Bahn, Nachverdichtung und Flächennutzungsplanreserven – auf der anderen Seite abgewogen.

Keinesfalls will man eine Kläranlage, die über viele Jahre unwirtschaftlich unter ihrer Kapazitätsauslastung arbeitet.

So wurde dann auch beschlossen, dass die Planung auf eine Größenordnung von 8.000 EW auszulegen ist und die Mischwasserbehandlung auf den neuesten Stand gebracht werden muss. D. h., dass eine ausreichend groß dimensionierte Regenrückhaltung am Ende des Kanalnetzes vor der Kläranlage möglich wird. Damit soll eine Überlastung der Kläranlage und des Mühlbachs zukünftig verhindert werden. Weiter legte der Ausschuss fest, dass in der Planung eine modulare Erweiterung nach „oben“ sowie Anpassung nach „unten“ zu untersuchen ist. Die 6 am Realisierungswettbewerb teilnehmenden Ingenieurbüros sollen Vorschläge aufzeigen, in welchen Schritten und mit welchen Kosten dies technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist. Die Arbeiten im Rahmen des Realisierungswettbewerbs sollen im Frühjahr 2009 vorliegen.

Ein Sachstandsbericht des Marktbauamts lag für die Wasserversorgungsanlage Roßtal/Buttendorf und Buchschwabach vor, ebenso die Wasserverlustzahlen der letzten 5 Jahre. Erstaunt hat das Gremium zur Kenntnis genommen, dass der 2006 noch hinzunehmende Wasserverlust von 13 v. H. des in den beiden Wasserversorgungsanlagen geförderten Wassers im Jahr 2007 auf über 25 v. H. gestiegen ist. Der Ausschuss war sich sehr schnell einig, im nächsten Jahr kein Geld in eine Regenerierung der Tiefbrunnen zu investieren, sondern dafür das gesamte Wasserleitungsnetz überprüfen zu lassen. In einem zweiten Schritt sollen dann lokalisierte Undichtigkeiten behoben werden. Die genauen Zahlen für 2008 werden allerdings noch abgewartet.

Weiter hatte sich der Ausschuss mit dem Antrag Bündnis 90/DIE GRÜNEN auf Erlass einer Werbeanlagensatzung zu beschäftigen. Erster Bürgermeister Völkl räumte der Gruppe die Möglichkeit ein, den Antrag mündlich zu begründen. Das Marktbauamt hatte die rechtlichen Grundlagen und Möglichkeiten für eine solche Satzung in einer Vorlage dargestellt. Die Beratung kam zu folgendem Ergebnis: Eine Werbeanlagensatzung wird wegen der Problematik der Nachverfolgung nicht erlassen. Da auch straßenverkehrsrechtliche Belange grundsätzlich eine Entfernung bei besonders frequentierten Straßenkreuzungen und Kreisverkehren ermöglichen, wird dieser Antrag auch in der nächsten Verkehrsschau – zusammen mit dem Staatlichen Bauamt Nürnberg sowie der Verkehrsbehörde beim Landratsamt Fürth – behandelt.

Eine Bauanfrage zur Errichtung eines Wohn- und Dienstleistungsgebäudes am Ortsrand von Weitersdorf wurde in eine Ortseinsicht verwiesen. Bauplanungsrechtlich wäre auf alle Fälle eine Änderung des Flächennutzungsplans Voraussetzung.

Für den Umbau des Wohn- und Geschäftsgebäudes Fürther Straße 1 lag eine Bauanfrage vor, der man grundsätzlich zustimmen könnte. Allerdings muss die Stellplatzfrage gelöst werden, ohne die eine Baugenehmigung nicht möglich ist. Die Verwaltung wird dazu mit dem Bauherrn weitere Gespräche führen, insbesondere hinsichtlich einer Umgestaltung des Einmündungsbereichs der Stöckacher Straße in die Fürther Straße.

Für eine beantragte Solarthermieanlage auf der südlichen Dachfläche des Anwesens Rathausgasse 12 beschloss der Ausschuss die gemeindliche Zustimmung. Ausdrücklich stellte das Gremium dabei fest, dass es sich nur um eine Einzelfallentscheidung handelt, weil hier keine direkte Sichtbeziehung zur St.-Laurentius-Kirche gegeben ist. Das letzte Wort hat die Denkmalschutzbehörde beim Landratsamt, die dem Antrag allerdings äußerst kritisch gegenübersteht.

Zu einer geplanten Erweiterung des Frisörsalons in der Rathausgasse 1 konnte das gemeindliche Einvernehmen erteilt werden.

Gegen die geplanten Änderungen des Flächennutzungsplans und zweier Bebauungspläne der Stadt Heilsbronn wurden im Rahmen der gemeindlichen Nachbarbeteiligung keine Bedenken erhoben.

Denn es ist uns ein Kind geboren

mit dieser Verszeile aus Handels Messias, in der er den Jubel über die Geburt des Messias zum Ausdruck bringt, möchte ich meinen Dank und meine Freude über das Martinikonzert 2008 beginnen. Es war ein großartiges musikalisches Erlebnis, das uns der Chor, das Orchester, Instrumental- und Gesangssolisten unter Markus Simon boten und uns als Zuhörer teilhaben ließen.

Ein großes Lob darf ich allen Künstlern aus berufenem Mund weitergeben. Frau Gertrud Strüh, geborene Dippold, in Roßtal aufgewachsen und spätere Opernsängerin und Gesangslehrerin in Bielefeld, war als Gast in Roßtal und von der Aufführung begeistert. Als verantwortlicher Organisator des Konzerts, war ich auf die Hilfe und Unterstützung vieler Roßtaler Bürgerinnen und Bürger angewiesen und erfuhr von allen Seiten großes Entgegenkommen. Im Vorfeld des Konzertabends stellten uns die Familien Wiesinger/Dimmling ihren Wirtschaftsgarten für die Parkplätze unserer ausführenden Musiker zur Verfügung. Die 6 Vorverkaufsstellen ermöglichten uns einen reibungslosen und besucherfreundlichen Service. Mein besonderer Dank gilt Frau Riedel und Frau Schuh. Die wunderschönen Blumensträuße, in den Farben unseres Marktes, spendeten »Die Blume« und »Blumen Fröschel«. Frau Christiane Kress und Herr Kai Fröschel konnten ihrem ehemaligen Lehrer die Bitte um die Blumenspenden nicht abschlagen. Frau Petra Pernet, unsere neue Bürgermeistersekretärin, war für mich die wichtigste Ansprechpartnerin im Rathaus. Stets liebenswürdig, zuverlässig und umsichtig erledigte sie die vielfältigen Aufgaben bis hin zum Überreichen der Blumensträuße am Ende des Konzerts mit Bravour.

Mit Frau Agnes Wirth von der Marktkasse klappte die gesamte Abwicklung der 450 Eintrittskarten professionell und reibungslos, auch ihr mein herzlicher Dank.

Wie viel zusätzliche Arbeit vor, während und nach einem Konzert in der Kirche von der Mesnerin Frau Franke zu bewältigen ist, merkt man erst, wenn man selbst mit eingebunden ist. Der Diakonieverein hat ganz ohne mein Zutun die gesamte Bewirtung vor und nach dem Konzert professionell übernommen. Mein besonderer Dank an Frau Irmgard Schläger und Herrn Reinhard Bär und ihren vielen Helferinnen und Helfern. Herr Markus Simon und seine beiden Chöre waren von dem großzügigen Podium über dem Altar sehr angetan. Ein herzliches Dankeschön gebe ich gerne an den Bauhof unseres Marktes dafür weiter. Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ihr großartiger Besuch unseres Konzerts war die beste Anerkennung für meine Arbeit. Mit einer Zeile aus dem großen Halleluja des Messias möchte ich meinen Dank beschließen:

Denn Gott der Herr regieret allmächtig. Halleluja.

Roland Winkler

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