Informationen aus dem Rathaus
Ausstellung im Roßtaler Rathaus
vom
10. Februar bis 10. März 2009
während der Öffnungszeiten des Rathauses
im 1. und 2. Stock.
Babetta (Bärbel) Bauer
Bärbel Bauer wurde 1929 in Roßtal geboren. Nach ihrer langjährigen Tätigkeit als Lehrerin begann sie ihre lebenslange Freude am Zeichnen und Malen in einem intensiven Schaffensprozess zu kanalisieren.
Durch Besuche zahlreicher Volkshochschulkurse setzte sie sich mit den verschiedensten künstlerischen Techniken auseinander, wie Töpfern, Radierungen, Siebdruck, Holzstich und Malen mit Acrylfarben.
Ihre besondere Aufmerksamkeit aber widmet sie der Aquarellmalerei.
Bärbel Bauer lebt und arbeitet in Roßtal.
Barbara Herbeck
Aus dem Bau- und Umweltausschuss vom 27.01.2009
Erster Bürgermeister Völkl beantwortete eine Anfrage aus der letzten Sitzung zu der ursprünglichen Spielplatzkommission. Diese ist seit vielen Jahren nicht mehr tätig; Sicherheitskontrollen werden jährlich durch einen vom Markt beauftragten Sicherheitsingenieur durchgeführt. Die Ergebnisse werden künftig dem Ausschuss vorgestellt.
Das Gremium hat die Anregung aus Buchschwabach aufgegriffen und Landschaftsarchitekt Olesch, der den Friedhof »Am Kirchberg« geplant hatte, um einen Pflanzvorschlag für die straßenseitige Sichtbetonmauer gebeten. Der Bauhof wird den vorgeschlagenen wilden Wein im April fachgerecht einpflanzen und darauf achten, dass nur die straßenseitige Mauer, nicht aber das Eingangsbauwerk bewachsen wird.
Die Untere Denkmalschutzbehörde im Landratsamt Fürth lehnte die Errichtung einer Solarthermieanlage auf dem Dach des Anwesens Rathausgasse 12 ab, obwohl sich der Markt im November 2008 damit einverstanden erklärte. Begründet wurde die Ablehnung mit einer einschneidenden Veränderung des Erscheinungsbildes der Dachlandschaft, die den Denkmalcharakter des Ortsbildes und diverser Einzeldenkmäler nachhaltig beeinträchtigen würde.
Einige verkehrsrechtliche Fragen beschäftigten den Ausschuss. Ausnahmegenehmigungen von der auf zwei Stunden beschränkten Parkerlaubnis in Teilen des verkehrsberuhigten Geschäftsbereichs im Oberen Markt wurden für Lehrkräfte und Mitarbeiter der Grundschule abgelehnt, weil es im Bereich des Oberen Marktes genügend zeitlich nicht begrenzte Parkmöglichkeiten gibt.
Parkregelung durch Nägel am Marktplatz: Durch die im Lauf der Jahre schlechtere Wahrnehmbarkeit der Nägel werden die eingezeichneten Parkstände teilweise nicht eingehalten. Der Ausschuss war sich aber dennoch einig, die Regelung so zu belassen, weil es keine den fließenden und ruhenden Verkehr behindernde Parkverstöße gibt.
Um die Stützmauern an der Nordseite der Ortsstraße An den Sieben Quellen zwischen den beiden Einmündungen der Heinrichstraße nicht weiter zu gefährden, wurde festgelegt, durch zusätzliches Anbringen von Sperrpfosten das dort nicht gewünschte Parken dauerhaft zu verhindern. An der Nordseite der Straße wird das Halteverbot aufgehoben, auch vor dem Anwesen Heinrichstraße 21. An der Südseite wird zwischen den Einmündungen der Ludwig- und Ottostraße ein absolutes Halteverbot angeordnet, um Winterdienst und Müllabfuhr ohne Einschränkungen gewährleisten zu können.
Die von Einwohnern beantragte Verlegung der Schulbushaltestellte von der Brunnenstraße in die Wiesenstraße im Ortsteil Kleinweismannsdorf wurde auf Vorschlag der Verkehrsschau abgelehnt.
Akzeptiert wurde die fachaufsichtliche Beanstandung durch das Landratsamt Fürth der Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h im Bereich der Ortsdurchfahrt Wimpashof. Auch wenn das Gremium die Begründung des Landratsamtes nicht in allen Punkten nachvollziehen konnte, war man sich einig, dass eine verwaltungsgerichtliche Auseinandersetzung dafür nicht lohnt.
Von den vier zu entscheidenden Bauanfragen und Bauanträgen sticht der gemeindliche Bauantrag für die Errichtung eines DFB-Minispielfelds im Gelände Freizeit und Erholung heraus. Ein Gespräch in der Abteilung Technischer Umweltschutz des Landratsamtes mit dem vom Markt beauftragten Lärmschutzgutachter hatte folgendes Ergebnis: Nach einer ergänzenden Erklärung durch den Lärmschutzgutachter wird das Landratsamt diesen Bauantrag mit Auflagen genehmigen können.
Der Antrag auf Aufstellung eines Bebauungsplans für ein nördlich der Hohen Straße im Ortsteil Großweismannsdorf liegendes Grundstück musste abgelehnt werden, weil dafür keine Kapazität mehr in der Kläranlage Großweismannsdorf vorhanden ist und die für einen Ausbau oder eine Überleitung von Abwässern ins Ortsnetz Defersdorf notwendigen Finanzmittel derzeit finanziell nicht geschultert werden können.
Der Landkreis Fürth beabsichtigt, ein umfassendes Radwegekonzept zu erstellen. Ziel ist ein sicheres, lückenloses und Baulastträger übergreifendes Radwegenetz innerhalb des Landkreises mit durchgehendem Anschluss an die benachbarten Landkreise. Im Zuge der bestands- und bedarfsorientierten Datenerhebung wurde eine Liste aller wünschenswerten Radwegeverbindungen erarbeitet.
Bedenken wurden weder gegen eine Änderung des Flächennutzungsplans der Stadt Zirndorf noch gegen die Änderung eines Bebauungsplans der Stadt Stein (Bereich ALDI und Bauhaus an der B 14) erhoben.
Anfragen beschäftigten sich mit Verkehrsproblemen, Großbäumen im Friedhof Großweismannsdorf, dem Mietenspiegel und der Gemeindeverbindungsstraße Roßtal–Oedenreuth, deren schadhafte Asphaltdecke im letzten Herbst abgefräst wurde; der Bau- und Umweltausschuss wird dazu voraussichtlich Ende März eine Ortseinsicht vornehmen.
Kurzbericht aus der siebten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses (HFA) vom 26.01.2009
Bürgermeister Völkl begrüßte die Mitglieder des HFA zu ihrer siebten Sitzung in der Wahlperiode 2008/2014.
Zu Beginn der Sitzung informierte der Vorsitzende, dass die Ausschaltzeiten der Straßenbeleuchtung in Raitersaich und Roßtal wegen der Fahrplanumstellung der DB auf nunmehr 02.00 Uhr bis 04.30 abgeändert wurden.
Ebenso stand die Förderung von Kindertageseinrichtungen des Marktes auf der Tagesordnung. Das Gremium sprach sich einstimmig dafür aus, auch für Kinder, die während des Kindergartenjahres das dritte Lebensjahr vollenden, den Förderfaktor 2,0 beizubehalten.
Für das Schuljahr 2009/2010 beschloss das Gremium die Anerkennung von 35 bedarfsnotwendigen Betreuungsplätzen an unserem Hort an der Grundschule. Damit kann bei Bedarf von zusätzlichen Hortplätzen auch seitens des Marktes reagiert werden und mit diesem Beschluss können die tatsächlich vorhandenen räumlichen Kapazitäten unseres Hortes auch genutzt werden. In diesem Zusammenhang wurde auch eine weitere Teilzeitstelle für eine Betreuungskraft in den Stellenplan 2009 mit aufgenommen.
Der Runde Tisch Kultur legte dem Gremium das künftige Nutzungskonzept für die Spitzweed-Scheune vor, welches nach Einarbeitung von wenigen redaktionellen Änderungen beschlossen wurde. Interessierte können das Konzept unter www.rosstal.de einsehen.
Im weiteren Verlauf wurden die Eckpunkte des Vermögenshaushaltes für das Haushaltsjahr 2009 festgemacht. Die vorher in zwei Gruppen (bestehend aus Mitgliedern aller Parteien und Gruppierungen) in ihrem „Haushalts-Workshop“ diskutierten und für notwendig erachteten Investitionen wurden zu einem Gesamtwerk zusammen geführt. Diese Zusammenstellung von Haushaltsansätzen dient als Grundlage für die abschließenden Beratungen in den Fraktionen/der Gruppe, dem Haupt- und Finanzausschuss und dem Marktgemeinderat zur Beschlussfassung über die Haushaltssatzung, den Stellen- und den Haushaltsplan 2009.
Bericht aus der Marktgemeinderatssitzung vom 03.02.2009
Aufgrund der bevorstehenden Anordnung des Verfahrens zur Flurneuordnung und Dorferneuerung in Buttendorf, Neuses und Stöckach und der damit verbundenen Bildung der Teilnehmergemeinschaft benannte der Marktgemeinderat Ersten Bürgermeister Völkl als Vertreter des Marktes im Vorstand dieser Teilnehmergemeinschaft. Als dessen Stellvertreter wurde der Zweite Bürgermeister Engelhard bestimmt.
Bürgermeister Völkl wies auf die anstehende und bereits angekündigte Erhöhung der Wasserverbrauchs- und Abwassergebühren hin. Grundlage für diese Diskussion war die Neukalkulation der Gebühren durch den Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband. Während im Wasserbereich weitgehend Einigkeit über die Erhöhung bestand, diskutierten die Fraktionen und die Gruppe im Marktgemeinderat über die von der Finanzverwaltung aufgezeigten Alternativen einer Erhöhung mit und ohne Grundgebühr im Abwasserbereich. Auch hinsichtlich der Einführung einer Trennung der bisherigen Abwassergebühr in eine Schmutzwasser- und eine Niederschlagswassergebühr (gesplittete Abwassergebühr) bestanden im Marktgemeinderat unterschiedliche Auffassungen. Die weiteren Beratungen und der Austausch der Argumente Für und Wider einer solchen Trennung sollten dann jedoch der nächsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 17.02.2009 vorbehalten bleiben. Die endgültige Entscheidung über die Höhe der Verbrauchsgebühren sowie über die Einführung der „gesplitteten“ Abwassergebühr wird dann der Marktgemeinderat treffen.
Zur Information aller Marktgemeinderäte stellte Bürgermeister Völkl die bisherigen Ergebnisse der Beratungen zur Aufstellung des Haushaltes 2009 vor. Kämmerer Richard Witt wies abschließend daraufhin, dass es trotz immer schwieriger werdender finanzieller Zeiten gelingen werde, eine ansehnliche Zuführung vom Vermögens- in den Verwaltungshaushalt einzuplanen.
Den Tagesordnungspunkt „Anfragen und Anträge“ nutzte Zweiter Bürgermeister Engelhard als „Breitbandpate“, um den Marktgemeinderat über die ausgewerteten Ergebnisse der Umfrage zur Erfassung der bestehenden Versorgung mit einem Internetzugang im Gemeindegebiet zu informieren. Danach besteht neben zahlreichen Haushalten insbesondere auch bei vielen gewerblichen Betrieben ein Bedarf an leistungsfähigeren Datenleitungen.
Der in der Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Groß- und Kleinweismannsdorf am 10.01.2009 zum stellvertretenden Kommandanten gewählte Klaus Croner sowie die in der Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Weitersdorf am 24.01.2009 zum Kommandanten bzw. zum Kommandanten-Stellvertreter gewählten Helmut Sust und Helmut Franz bestätigte der Marktgemeinderat mit dem Einvernehmen des Kreisbrandrates einstimmig.
Fürther Tafel e.V. - Ausgabestelle in Roßtal
Auf Initiative der Seniorenreferentin Margit Pohr wurden interessierte Bürger/innen am 29.01.2009 in den Sitzungssaal des Rathauses zur Vorstellung der Tafel Fürth eingeladen. Im vollbesetzten Saal informierte die Vorstandschaft der Fürther Tafel über ihre Einrichtung.
Der Verein Fürther Tafel e.V. versorgt in seinen 9 Ausgabestellen im Stadtgebiet Fürth und im Landkreis derzeit monatlich 7500 Bedürftige.
Täglich werden ca. 2 t Lebensmittel gesammelt, sortiert und ausgegeben.
Am Freitag, 20. März 2009, öffnet nun die 10. Ausgabestelle in Roßtal ihre Pforten.
Wie die Versorgung mit Lebensmitteln funktioniert, wer berechtigt ist und wo Sie Ihren Berechtigungsausweis beantragen können, entnehmen Sie bitte der Informationsseite.
