Markt Roßtal

Landkreis Fürth

Mittelfranken

Bayern

Deutschland
Markt Roßtal
Marktplatz 1

90574 Roßtal
Deutschland

Informationen aus dem Rathaus

Aus dem Bau- und Umweltausschuss vom 12.05.2009

Erster Bürgermeister Völkl informierte, dass die Deutsche Telekom im Geh- und Radweg entlang der B 14 von Großweismannsdorf nach Buchschwabach – mit dessen Bau am 11. Mai begonnen wurde – zwei Leerrohre für die Versorgung von Buchschwabach mit Glasfaserkabeln verlegt. Daher nimmt der Markt das Angebot einer am Wegebau beteiligten Tiefbaufirma nicht an und wird kein eigenes drittes Leerrohr verlegen.

Im Rahmen des dankmalschutzrechtlichen Erlaubnisverfahrens erteilte der Markt seine Zustimmung für die Dachumdeckung des Evang.-Luth. Gemeindehauses Buchschwabach, Magdalenenweg 4.

Der in der Spitzweed-Scheune verlegte Holzfußboden hat sich aufgewölbt und der Estrich ist gerissen. Ein Baugutachten wird die Verantwortlichkeiten und Lösungswege aufzeigen. Die Sponsoren, mit deren finanzieller Unterstützung der Holzfußboden bestellt werden konnte, werden in den nächsten Wochen zu einem Gespräch eingeladen. Bis auf weiteres ist die Spitzweed-Scheune leider nicht nutzbar.

Das Verfahren zur 6. Änderung des Flächennutzungsplans für den OT Defersdorf und die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 44 a »Defersdorf Nord-Ost« konnte mit den im Baugesetzbuch vorgeschriebenen Feststellungs- bzw. Satzungsbeschlüssen abgeschlossen werden, da im Rahmen der öffentlichen Auslegung und Beteiligung aller Träger öffentlicher Belange keine Bedenken vorgebracht wurden. Die Änderung des FNP wird nun beim Landratsamt (LRA) Fürth zur Genehmigung vorgelegt. Erst danach kann der Bebauungsplan in Kraft gesetzt werden.

Im Rahmen einer Bauanfrage für die Errichtung mehrerer Gebäude und einer Flutlichtanlage für ein Grundstück östlich der Rohrer Straße an der Gemeindegrenze zu Rohr konnte das gemeindliche Einvernehmen wegen fehlender Außenbereichsverträglichkeit nicht in Aussicht gestellt werden. Sollte der den Antrag stellende Verein sich mit einem Gebäude als Schutzhütte begnügen, wäre eine Zustimmung denkbar. Das letzte Wort hat im Baugenehmigungsverfahren jedoch das LRA Fürth.

Zu einem Doppelcarport im OT Oedenreuth wurde das gemeindliche Einvernehmen deswegen nicht erteilt, weil der in einer Satzung vorgeschriebene Mindestabstand zum benachbarten Wald um einige Meter unterschritten werden soll.

Für den Neubau eines Mastschweinestalls östlich von Kastenreuth für 846 Mastplätze mit Güllegruben und Getreidelagerhalle wurde das gemeindliche Einvernehmen unter der Voraussetzung der gesicherten Erschließung erteilt. Hier gab es im Jahr 2007 bereits eine Bauanfrage für 1.400 Mastplätze. Das LRA wird im weiteren Verfahren den Nachweis der gesicherten Erschließung verlangen und auch eine immissionsschutzrechtliche Prüfung durchführen (u. a. Abstände zu Wohnsiedlungen und Wald). Auch wird nachzuweisen sein, wie mit der Gülle umgegangen wird.

Der Markt Roßtal hat im Rahmen seiner planungsrechtlichen Zuständigkeit keine weitergehenden Befugnisse, da der gemeindliche Flächennutzungsplan dem privilegiert zulässigen Vorhaben nicht entgegensteht.

Im Rahmen der Nachbarbeteiligung wurden keine Bedenken gegen zwei Bebauungspläne der Stadt Heilsbronn erhoben.

Von einem Marktrat wurde u. a. der schlechte Straßenzustand der Dorfstraße im OT Raitersaich nach der Winterperiode angesprochen.

In nichtöffentlicher Sitzung wurde der Auftrag für die Erarbeitung eines gesamtörtlichen Entwicklungskonzepts für den Einzelhandel an ein Nürnberger Planungsbüro vergeben.

Mit den Straßenunterhaltsarbeiten wird die Firma Croner, Dietenhofen, beauftragt, mit den Arbeiten für die Auswechslung von undichten Hydranten die Firma Rotec, Erlangen.

Nach Auswertung und Abschluss des Realisierungswettbewerbs für den Umbau/die Erweiterung der Kläranlage Roßtal ist der Bau- und Umweltausschuss der Empfehlung des Preisgerichts gefolgt und hat die Vergabe der Ingenieurleistungen beschlossen. Im nächsten Amtsblatt wird der Name des beauftragten Ingenieurbüros öffentlich bekannt gegeben.

Zum Schluss informierte Erster Bürgermeister Völkl, dass er den Auftrag für die Kamerabefahrung der Kanalnetze Neuses und Stöckach an die Firma Baierle, Schopflohe, vergeben hat.

Gerhard Rupprecht erhält Bürgermedaille

Wie bei allen bisher mit der Bürgermedaille Geehrten, hat der Marktrat in nichtöffentlicher Sitzung den Beschluss über die Verleihung der Bürgermedaille gefasst. Einstimmig wurde von den anwesenden Markträtinnen und Markträten beschlossen, Herrn Gerhard Rupprecht für seine Verdienste um Roßtal die Bürgermedaille zu verleihen und ihm diese Auszeichnung im Rahmen einer festlichen Veranstaltung zu überreichen. Da der genaue Zeitpunkt der Festveranstaltung noch nicht bekannt ist, möchte ich auf diesem Weg die Ehrung unseres Mitbürgers bekannt geben.

Johann Völkl
Erster Bürgermeister

Gewerbeschau der Kommunalen Allianz Biberttal-Dillenberg

Die Gewerbeschau der Kommunalen Allianz Biberttal-Dillenberg, die in Zusammenarbeit mit den Gewerbeverbänden und -vereinen veranstaltet wurde, war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg.

Am Samstagmorgen wurde die Veranstaltung vom Sprecher der Allianz, Bürgermeister Johann Völkl zusammen mit der Kollegin und den Kollegen aus den Allianzkommunen und den Vorsitzenden der Gewerbeverbände eröffnet. Landrat Dießl überbrachte die Grüße des Kreises und wünschte der Veranstaltung gutes Gelingen.

War der Besucherandrang am Samstag noch etwas verhalten, veranlasste das herrliche Sommerwetter am Sonntag viele Menschen zu einem Ausflug in den Wolfgangshof – die Besucher strömten geradezu auf das Gelände. Daher wurde die Besucherzahl der letzten Gewerbeschau bei weitem übertroffen, es kamen ca. 5.500 bis 6.000 Interessierte zum Wolfgangshof. Viele Besucher aus dem Allianzgebiet nutzten hierbei den kostenlosen Shuttlebus.

Annähernd 90 Aussteller präsentierten bei dieser gemeinsamen Veranstaltung ihre Unternehmen den Besuchern im einzigartigen Ambiente des Wolfgangshofes. Verschiedenste Aussteller aus Handel, Dienstleistung und Handwerk zeigten die Vielfalt und Leistungsfähigkeit des lokalen Gewerbes auf. Die beteiligten Gastronomen boten kulinarische Leckerbissen aller Art.

Großen Anklang fand auch das vielfältige Bühnenprogramm; besonders der Wettbewerb der Bürgermeister, bei dem diese ihre Geschicklich- und Fähigkeiten zeigten, lockte das Publikum an die Aktionsbühne. Moderator Toni Klug führte mit launigen Sprüchen durch das Programm.

Alles in allem war die Gewerbeschau 2009 am Wolfgangshof in Zirndorf/Anwanden eine rundum gelungene Veranstaltung, die im Jahr 2011 ihre Fortsetzung findet.

Im Namen des Allianzrates der Kommunalen Allianz Biberttal-Dillenberg möchte ich mich an dieser Stelle nochmals bei allen Beteiligten für ihre Arbeit und Unterstützung bedanken.

Johann Völkl
Sprecher des Allianzrates

Eröffnung des DFB-Minispielfelds

Rechtzeitig zum Sonnwendfeuer der Pfadfinder wird auch das neue DFB-Minispielfeld fertiggestellt sein. Am 20. Juni um 14.00 Uhr wird das Spielfeld in Anwesenheit eines Vertreters des Deutschen Fußball Bundes (DFB) den Kindern und Jugendlichen zur Nutzung übergeben. Um die Tauglichkeit zu testen wird nach der Eröffnung ein Turnier der F- und E-Jugendmannschaften des SV Großweismannsdorf-Regelsbach, des SV Raitersaich und des Tuspo Roßtal durchgeführt.

Nach dem Turnier steht das Feld dann allen Fußballern zur Verfügung.

Der Bolzplatz wird an diesem Tag zwar bereits angelegt sein, kann aber noch nicht genutzt werden, da erst eine ausreichende Grasnarbe entstehen muss. Ab den Sommerferien ist das Fußballspielen auf dem dann ebenen Bolzplatz aber sicher möglich.

50 Jahre Bereitschaft Roßtal des BRK

Am Samstag 16. und Sonntag 17. Mai feierte die Bereitschaft Roßtal des Bayerischen Roten Kreuzes 50-jähriges Bestehen. Gleichzeitig konnte das Jugendrotkreuz Roßtal auf 35 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit zurückblicken.

In seinem Gusswort zum Festkommers am Samstagabend hat Schirmherr Erster Bürgermeister Johann Völkl die Chronik der Bereitschaft seit ihrer Gründung als Sanitätszug Buchschwabach am 04.11.1959 bis zum Einzug in die renovierten Schulungsräume neben der Hauptschule in Roßtal am 14. Juni 2008 nochmals Revue passieren lassen. Die Bereitschaft Roßtal hat mit Hilfe des Marktes eine 49-jährige Wanderschaft durch Gaststätten, Pavillons und Schulzimmer beendet.

Am Sonntag konnten sich die Mitbürgerinnen und Mitbürger beim Tag der offenen Tür in den neuen Räumlichkeiten der Bereitschaft an der Hauptschule ein Bild von der Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer machen.

Sowohl der Schirmherr, als auch der am Festkommers ebenfalls anwesende Landrat Matthias Dießl, bedankten sich bei den Aktiven der Bereitschaft und des Jugendrotkreuzes für ihren nicht mit Geld aufzuwiegenden Dienst am Nächsten.

Nur durch die ehrenamtliche Arbeit der Frauen und Männer in der Bereitschaft und der Jugendlichen im Jugendrotkreuz in den letzten 50 Jahren wurde es den Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht in Roßtal Blut zu spenden, Erste Hilfe Kurse zu belegen und schnelle Erste Hilfe von den First Respondern zu erhalten.

72-Stunden-Aktion – Wir fürs Land

Seit 1999 führt die Bayerische Jungbauernschaft e. V. im mehrjährigen Rhythmus landesweit diese Aktion durch. Den Namen erhielt die Aktion durch ihre Dauer: Innerhalb von 72 Stunden – von Donnerstag 18.00 Uhr bis Sonntag 18.00 Uhr – erfüllen Landjugendgruppen in ganz Bayern eine, von einem Agenten gestellte Aufgabe. Die Aufgaben müssen zum Dorf und den Interessen der Jugendgruppe passen.

Die Bayerische Jungbauernschaft Gutzberg Großweismannsdorf, manchen besser bekannt als Landjugend Gutzberg, wollte sich in diesem Jahr an der Aktion beteiligen. Auf Anregung ihres 1. Vorsitzenden Holger Lohbauer und der Schriftführerin Kerstin Bogendörfer konnte Bürgermeister Völkl als Agent für die Aktion gewonnen werden.

Nachdem die Landjugend in Großweismannsdorf ihren Vereinsraum hat, wurde eine Maßnahme in Großweismannsdorf gesucht und bei einem gemeinsamen Ortstermin die Neugestaltung des Buswartehäuschens als lohnenswerte und durchführbare Aufgabe ausgewählt.

Manche der Weimersdorfer werden sich am Freitag und Samstag, 15. und 16. Mai, sicher gewundert haben, was die jungen Männer und Frauen mit ihren Arbeiten am Bushäuschen bezwecken wollen. Seit Sonntag, dem 17. Mai, können die Mitbürgerinnen und Mitbürger das Ergebnis der Mühen bewundern.

Hell und durchsichtig bietet das Häuschen jetzt Schutz vor dem Wetter sowie die Sicherheit als Wartende oder Wartender auch gesehen zu werden.

Unterstützt – neudeutsch gesponsort – wurde die Aktion vom Markt Roßtal, der Firma Semper Plastik, dem Baugeschäft Adel und der Firma Sanitär Hofmann.

Der Agent und der Markt Roßtal bedanken sich bei den Mitgliedern der Bayerischen Jungbauernschaft Gutzberg-Großweismannsdorf für ihre fachmännische ehrenamtlich geleistete Arbeit.

Mit der Durchführung der 72-Stunden-Aktion haben die Aktiven der Landjugend den Großweismannsdorfern ein bleibendes und nachhaltiges Geschenk gemacht.

Kinderkulturherbst im Markt Roßtal

Die kommunale Jugendarbeit des Landkreises Fürth plant für den Zeitraum von September bis November 2009 den 19. Kinderkulturherbst in Roßtal.

Das Motto lautet „e³ = experimentieren, erforschen, erfinden“.

Beim ersten Treffen zur Vorbereitung dieser Veranstaltungsreihe waren die Roßtaler Vereine und Institutionen leider noch nicht in der sonst gewohnten Zahl vertreten. Nachdem gemeinsame und vor allem altersgerechte Kulturangebote für unsere Kinder in der heutigen TV- und PC-geprägten Zeit immer wichtiger werden, soll bereits jetzt auf dieses Kulturereignis hingewiesen werden.

Die Verantwortlichen in den Vereinen, Organisationen und Einrichtungen erhalten für das nächste Treffen eine schriftliche Einladung durch die Kommunale Jugendarbeit des Landratsamtes.

Alle darüber hinaus Interessierten möchte ich zusammen mit der Jugendreferentin Sabine Krug zur Absprache des Programms für Donnerstag, 18. Juni 2009, um 19.00 Uhr in den Sitzungssaal des Rathauses herzlichst einladen.

Ihr Johann Völkl
Erster Bürgermeister

France Mobil in Roßtal

Am 22. Mai besuchte das France Mobil unsere Hauptschule auf Initiative des Deutsch-Französischen Freundschaftskreises (DFF) Roßtal, um bei den Schülern das Interesse für den französischen Sprachunterricht zu wecken. Das France Mobil ist ein Projekt der Robert-Bosch-Stiftung und der französischen Botschaft, ein kleines französisches Kulturinstitut auf Rädern.

Alle vier Klassen der 5. und 6. Jahrgangsstufe hatten je eine Unterrichtsstunde, die Teilnehmer waren überwiegend begeistert.

Bisher waren die Aktionen des France Mobil hauptsächlich auf Grund- und Realschulen sowie Gymnasien ausgerichtet. Mit dem Besuch des France Mobil an unserer Hauptschule startet das Pilotprojekt »französischer Sprachkurs an Hauptschulen in Bayern«.

Als nächste Schritte plant der DFF in Zusammenarbeit mit der Hauptschule ein einwöchiges Sprachcamp in Straßburg in der letzten Augustwoche und ab dem nächsten Schuljahr einen freiwilligen Sprachkurs an der Ganztagesschule. Das Interesse für diese Aktionen wird derzeit durch Frau Schwarm und Herrn Meyer, dem für dieses Projekt zuständigem Lehrer, anhand einer Umfrage bei den Eltern ermittelt.

Neues aus den Partnergemeinden

Wanderverein Thalheim e.V.
9. gemeinsame Fahrradfernwanderung »Strampeln für die Freundschaft«

Auf Wunsch unserer Roßtaler Freunde dieses Mal: Von Thalheim über den Kamm des Osterzgebirges ins Elbtal und nach Dresden.

Termin: Freitag, 05.06. bis Sonntag, 07.06.2009.

Es sind drei Tagesetappen von je etwa 80 km zu fahren, Übernachtung in Jugendherberge und Hotel. Die Übernachtungskosten trägt jeder selbst. Das Gepäck wird durch Begleitfahrzeuge transportiert. Unterwegs wird zweimal täglich eine Pause eingelegt und Verpflegung durch unsere Begleitfahrzeuge gereicht. Die Rückfahrt und der Fahrradtransport sind ebenfalls organisiert. Die Fahrt ist als Wandertour angelegt und kann mit normalen Tourenrädern absolviert werden. Eine gewisse Kondition, für bergige 80 km an drei Tagen hintereinander, wird jedoch vorausgesetzt. Die Fahrt wird auch bei schlechtem Wetter durchgeführt!

Jugendliche unter 18 Jahren können teilnehmen, wenn eine für den Jugendlichen verantwortliche erwachsene Person mitfährt. An dem Unternehmen nimmt jeder eigenverantwortlich teil. Eine Haftung des Wandervereins für Unfälle etc. besteht nicht.

Es fallen Organisationskosten für die Begleitfahrzeuge, die Unterwegsverpflegung und den Rücktransport der Teilnehmer und der Fahrräder an. Diese werden voraussichtlich pro Teilnehmer etwa 20,- € betragen. Verbindliche Anmeldungen sind ab sofort möglich. Die Teilnehmerzahl ist mit 17 Fahrern begrenzt.

Für Rückfragen: Andreas Weiß (Radio-Weiß, Thalheim, Hauptstr. 17 03721 84283 oder abends 03721 85046 Handy: 0172 6051051. Anmeldungen bitte per Mail: radio-weiss@t-online.de Betreff: Roßtal.

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