Markt Roßtal

Landkreis Fürth

Mittelfranken

Bayern

Deutschland
Markt Roßtal
Marktplatz 1

90574 Roßtal
Deutschland

Informationen aus dem Rathaus

Anneliese Wirth im Ruhestand

Am 1. August verabschiedete sich Frau Anneliese Wirth nach nunmehr 26-jähriger Tätigkeit in der Hausdruckerei des Marktes in den wohlverdienten Ruhestand. Beim Druck des Amtsblattes zeichnete sich Frau Wirth während der gesamten Beschäftigungsdauer insbesondere durch ihre nicht zu übertreffende Zuverlässigkeit und ihre sehr große Flexibilität hinsichtlich der Arbeitszeiten aus. Sie war über die vielen Jahre hinweg immer die Gewähr dafür, dass jedes der ungezählten Amtsblätter pünktlich zur Verteilung an die Bürgerinnen und Bürger des Marktes zur Verfügung stand.

Für die sehr gut geleistete Arbeit danken wir unserer Frau Wirth und wünschen ihr viele gesunde und glückliche Jahre im Ruhestand.

Sandra Berghold beendet Ausbildung mit hervorragendem Ergebnis

Mit der Aushändigung des Prüfungszeugnisses durch Bürgermeister Völkl beendete Sandra Berghold die 3-jährige Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten beim Markt Roßtal. Mit den durchwegs guten Noten der schriftlichen und mündlichen Abschlussprüfung bestätigte sie ihre erwähnenswert guten Leistungen während der gesamten Ausbildungsdauer sowohl in der Berufs- als auch in der Verwaltungsschule. Der bei der bestandenen Abschlussprüfung erzielte Notendurchschnitt von 2,20 ist bei der anspruchsvollen Ausbildung ganz sicher ein Grund stolz zu sein.

Zu dieser Leistung gratulieren wir Sandra Berghold herzlich!

Bereits bei der Beratung über den Stellenplan 2009 ist der Marktgemeinderat seiner Verantwortung für die Schaffung von Arbeitsplätzen für junge Menschen gerecht geworden und hat eine überplanmäßige, zunächst auf ein Jahr befristete Stelle für Frau Berghold zur Verfügung gestellt. Während dieses Jahres bekommt sie die Gelegenheit, nach der vielen Theorie auch praktische Erfahrungen als Verwaltungsfachangestellte zu sammeln.

Dank 1

Seit dem ersten Erscheinen am 1. Juli 1978 verteilt Frau Marie Belda zuverlässig das Amtsblatt des Marktes Roßtal im Ortsteil Defersdorf. Der Bürgermeister und die Verwaltung danken Frau Belda hierfür ganz herzlich und wünschen ihr beste Gesundheit und weiterhin viel Freude beim Austragen des Amtsblattes.

Dank 2

Wie vielen Roßtalerinnen und Roßtalern im Frühjahr dieses Jahres sicher aufgefallen war, konnte die Bestellung des Roßtaler Klostergartens in diesem Jahr nicht im gewohnten Umfang durchgeführt werden.

Der Markt Roßtal bedankt sich deshalb an dieser Stelle nochmals ganz herzlich beim Ehepaar Ulrich und Margarete Grimm, die kurzfristig die notwendigen Pflegemaßnahmen durchgeführt haben und damit diesen „heilsamen“ Bestandteil unseres Heimatmuseums in einen der Bedeutung entsprechenden Zustand gebracht haben.

Glückwunsch

Die Roßtaler Mitbürger Jürgen Binder und Christoph Kröner erhielten für besondere Leitungen überregionale Auszeichnungen.

Jürgen Binder hat seine Ausbildung zum Fachinformatiker mit einem Durchschnitt von 1,0 an der Martin-Segitz-Schule (Staatliche Berufsschule III) in Fürth abgeschlossen. Für seine dabei erzielten Leistungen wurde ihm im Rahmen einer Feierstunde durch die Regierung von Mittelfranken ein Staatspreis verliehen.

Der Abiturient Christoph Kröner hat nach seinem Abitur mit der Traumnote von 1,0 noch „nachsitzen“ dürfen und nahm als Mitglied der deutschen Nationalmannschaft und einziger Vertreter aus dem süddeutschen Raum an der Internationalen Mathematik Olympiade in Bremen teil. Bei dem geistigen Wettstreit in dem 565 Teilnehmer aus 104 Ländern mit ihren mathematischen Fähigkeiten glänzten, errang unser Roßtaler Abiturient mit seinen hervorragenden mathematischen Fähigkeiten eine Bronzemedaille.

Im Namen des Marktes Roßtal darf ich die beiden Ausgezeichneten zu ihren Ehrungen herzlich beglückwünschen.

Johann Völkl
1. Bürgermeister

Hochwasserfreilegung Buchschwabach, Bauabschnitt Schwallbächlein und Klingenwasser

Nachdem der Zuwendungsbescheid des Wasserwirtschaftsamtes Nürnberg über die staatliche Förderung des Bauvorhabens beim Markt Roßtal eingegangen ist, kann mit der Ausführung der Maßnahme begonnen werden. Das Geotechnische Institut Prof. Dr. Gründer aus Pyrbaum wurde mit der Untersuchung des Baugrundes beauftragt, die erforderliche Beweissicherung erfolgt durch die Genesis Umwelt Consult GmbH, Schwabach.

In nächster Zeit wird es notwendig sein, dass Mitarbeiter dieser Büros Grundstücke entlang der Baumaßnahme betreten. Die betroffenen Anwohner werden davon rechtzeitig informiert.

Die Ausschreibung der Baumaßnahme erfolgt, sobald die Baugrunduntersuchungen abgeschlossen sind.

Umbau / Erweiterung Kläranlage Roßtal

Aus dem Realisierungswettbewerb im Zuge des VOF-Verfahrens für den Umbau / die Erweiterung der Kläranlage Roßtal ist die Ingenieurgemeinschaft H. P. Gauff Ingenieure GmbH & Co. KG, Nürnberg und SAG Süddeutsche Abwasserreinigungs-Ingenieur GmbH, Ulm als Wettbewerbssieger hervorgegangen.

Geplant ist der Bau einer SBR-Kläranlage mit 3 Reaktoren neben der bestehenden Anlage sowie einem weiteren Regenüberlaufbecken und zwei Regenrückhaltebecken.

Die Ingenieurgemeinschaft wurde mit der Planung der Maßnahmen beauftragt. Der Baubeginn wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2010 erfolgen.

Jugend, Freizeit und Erholung

Gleich zweimal war unser Gelände Freizeit und Erholung Treffpunkt für Jugendliche aus dem Landkreis Fürth. Am 18. und 19. Juli fand das vom Kreisfeuerwehrverband veranstaltete Jugendzeltlager der Landkreisfeuerwehren und vom 24. bis 26. Juli das Zeltlager der Gauschützenjugend Fürth statt.

Fast 200 Jugendliche und Betreuer aus 16 Wehren des Landkreises waren auf unserem Gelände Freizeit und Erholung in großen Mannschaftszelten untergebracht. Die Jungen und Mädchen wurden mit Wettbewerben, Schauvorführungen von Feuerwehren und einer Rallye durch Roßtal für den ehrenamtlichen Dienst in der Feuerwehr fortgebildet und vor allem bestens unterhalten. Darüber hinaus hatten über 60 der jungen Feuerwehrfrauen und -männer bereits am frühen Samstagmorgen die Prüfungen zur Jugendleistungsspange abgelegt. Schirmherr und Erster Bürgermeister Johann Völkl hat am Samstag zusammen mit den Herren der Kreisbrandinspektion alle Teilnehmer in unserem Markt begrüßt. Bei der Siegerehrung am Sonntag konnte der Schirmherr dann den Jugendlichen der Feuerwehr Tuchenbach, die die Rallye durch den Markt vor den Jugendlichen aus Roßtal und Buttendorf gewonnen hatten, den Siegerpokal überreichen. In seinen Grußworten bedankte er sich bei der Freiwilligen Feuerwehr Roßtal für die Ausrichtung des Zeltlagers und vor allem für die Mithilfe der Mitglieder der übrigen Roßtaler Feuerwehren. Die gute Zusammenarbeit aller Roßtaler Wehren hat trotz der zum Teil ungemütlichen Wetterverhältnisse dieses Zeltlager zu einem vollen Erfolg werden lassen.

Am darauf folgenden Wochenende vom 24. bis 26. Juli haben dann die Jugendlichen und die Betreuer der Schützengaus Fürth das Gelände in Beschlag genommen. Die Mitglieder der Schützengesellschaft Deutsche Eiche 1708 Roßtal haben nach ihrem 300-jährigen Jubiläum im letzten Jahr die Gelegenheit beim Schopf gepackt, und heuer das Gaujugendschießen und das abschließende Gaujugendzeltlager durchgeführt. Bei der Siegerehrung des Gaujugendschießens konnte der Schirmherr Bürgermeister Völkl in der Aula unserer Grundschule das Lob der Vertreter des mittelfränkischen und des bayerischen Schützenbundes für das ideale Gelände in Empfang nehmen. Bürgermeister Völkl bedankte sich im Namen des Marktes herzlich bei den Mitgliedern der SG Deutsche Eiche für die Ausrichtung und Organisation dieser erstmalig in Roßtal durchgeführten Veranstaltungen und sprach seine Hoffnung aus, dass dies keine einmalige Angelegenheit bleiben wird.

Klimaschutzkonzept für die Kommunale Allianz Biberttal-Dillenberg

Mittlerweile wurde der Startschuss für das Klimaschutzkonzept der Kommunalen Allianz Biberttal-Cadolzburg gegeben. Der vorläufige Fahrplan sieht folgendermaßen aus:

Ermittlung der Daten: Unter Mitwirkung der ENERGIEregion GmbH werden die erforderlichen Daten von den Kommunen, den Energieversorgern, bei fachspezifischen Institutionen abgefragt. Hierbei werden der Endenergieverbrauch, CO2-Emissionen sowie CO2-Emissionen pro Kopf ermittelt und berechnet bzw. ausgewertet.

Gegenstand der Datenanalyse sind Emissionen, die von leitungsgebundenen Energien (Strom, Erdgas, Fernwärme), nicht-leitungsgebundenen Energien (Heizöl, Kohle), Kraft-Wärme-Kopplung sowie Nah- und Prozesswärme, Erneuerbare Energien (Solarthermie, Photovoltaik, Biomasse, Wasserkraft) verursacht werden.

Gebäude werden separat behandelt, wobei neben einer Übersicht über den Wohnbau, die Entwicklung des Heizwärmebedarfes, der Wärmebedarf für die Warmwasserbereitung, die Auswirkungen der Gebäudesanierungen sowie der Endenergiebedarf und die CO2-Emissionen im Wohnungsbau analysiert und bewertet werden.

Durch eine Umfrage bei Großverbrauchern im Allianzgebiet können deren Verbrauch berücksichtigt werden.

Im Verkehrsbereich erfolgt die Darstellung der Verkehrsentwicklung und der Zukunftsprognosen auf Grundlage vorhandener Gutachten und Angaben der Kommunen. Die Entwicklung der Personenkilometer und der CO2-Emissionen werden im Zeitverlauf für die Bereiche ÖPNV (Öffentlicher Personennahverkehr), MIV (motorisierter Individualverkehr), nicht-motorisierter Individualverkehr (Fahrradverkehr und Fußverkehr) dargestellt und erörtert.

Auf Basis der in der CO2-Bilanz erhobenen Daten werden zukünftige Handlungsfelder und ein grober Maßnahmenkatalog erstellt.

Bildung eines Arbeitskreises: Es wird im Rahmen dieses Klimaschutzkonzeptes ein „allianzweiter“ Arbeitskreis »Energieeffizienz« gebildet. Innerhalb dieser Gruppe sollen die für den Klimaschutz wichtigen Fragestellungen gemeinsam diskutiert und Lösungsansätze für dabei auftretende Problemstellungen aufgezeigt werden.

Präsentation der Ergebnisse: Am Ende des Projektes werden auf mehreren Veranstaltungen die Ergebnisse des Klimaschutzkonzeptes und einzelne Handlungsfelder der Öffentlichkeit präsentiert.

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