Markt Roßtal

Landkreis Fürth

Mittelfranken

Bayern

Deutschland
Markt Roßtal
Marktplatz 1

90574 Roßtal
Deutschland

Informationen aus dem Rathaus

Dank an die ehrenamtlichen Wahlhelfer
bei der Bundestagswahl am 27.09.2009

Die Verwaltung dankt allen 111 ehrenamtlichen Mitgliedern der 14 Wahlvorstände, die am Wahlsonntag in den Wahllokalen für eine reibungslose Durchführung der Bundestagswahl sorgten.

Danke auch den Parteien und der Wählergruppe die mitwirkten, dass genügend Ehrenamtliche rechtzeitig zur Verfügung standen.

Bürgerversammlung in Großweismannsdorf

61 interessierte Bürgerinnen und Bürger kamen am 21.09.2009 zur Bürgerversammlung für die Gemeindeteile Groß- und Kleinweismannsdorf in das Gasthaus »Zur Post« in Großweismannsdorf.

Im Hinblick auf die Einführung der getrennten Abwassergebühr im Markt Roßtal war einziger Tagesordnungspunkt eine Information zur Ermittlung der beitragsrelevanten Grundstücksflächen für die Niederschlagswassergebühr.

Erster Bürgermeister Völkl wies in diesem Zusammenhang zu Beginn der Versammlung darauf hin, dass der Markt Roßtal nach den von der höchstrichterlichen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichtes und des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes aufgestellten Kriterien zur Festlegung des Gebührenmaßstabes zwingend die bisherige Abwassergebühr in eine Schmutzwassergebühr und eine Niederschlagswassergebühr trennen muss. Danach gab er einen Überblick was bisher in der Vorbereitungsphase passierte.

Anschließend stellte Dipl.-Ing. (FH) Robert Klose das derzeitige Verfahren zur Gebührenerhebung der Abwassergebühr und das künftige Prinzip der Aufteilung der bisherigen Gebühr vor. Die erforderliche Erhebung der Daten für die Berechnung der Niederschlagswassergebühr erklärte er anhand eines fiktiven bebauten Grundstückes.

Bei den Fragen der Bürgerinnen und Bürger stand dann das eigentliche Thema der Bürgerversammlung mehr im Hintergrund. Diskutiert wurde insbesondere darüber, ob das gewählte Verfahren der Selbstauskunft zur Feststellung der anrechenbaren Grundstücksflächen zu einem akzeptablen Ergebnis führen wird. Diesen Bedenken hielt Bürgermeister Völkl die positiven Erfahrungen vieler anderer Gemeinden und Städte mit diesem Verfahren entgegen. Schwerpunktmäßig interessierten sich die Anwesenden für die Kalkulation der Gebühren im Allgemeinen und die jeweilige Höhe der kommenden Schmutz- und Niederschlagswassergebühr im Speziellen.

Nachdem die neue Gebühr für die Beseitigung des Niederschlagswassers von der aktuell zu erhebenden gesamten gebührenrelevanten Grundstücksfläche im ganzen Gemeindegebiet abhängt, konnte Bürgermeister Völkl hierzu jedoch noch keine abschließenden Angaben machen.

Kunst am Marktplatz

Seit Neuestem besitzt Roßtal neben dem Windspiel im Kreisel ein weiteres Kunstwerk im öffentlichen Raum.

Im Beisein von Markträtinnen und Markträten und einiger Anwohnerinnen und Anwohner wurde am 24. September durch den Künstler Günther Leicht, dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Fürth Hans Wölfel und Erstem Bürgermeister Johann Völkl das Kunstwerk am Marktplatz enthüllt.

Das Werk fiel Bürgermeister Völkl und Hans Wölfel bei der Ausstellung »Entkernen« in der Galerie »Destillarta« in Buchschwabach auf. Nachdem die Sparkasse Fürth sich bereit erklärte, die Anschaffung des Werkes zu unterstützen, der Marktgemeinderat die Aufstellung zustimmend zur Kenntnis genommen hatte, konnte das Kunstwerk am vorgesehenen Platz befestigt werden.

Der von Günther Leicht gestaltete stilisierte Kopf aus Bronzeguss auf einer Stele aus Akazienholz soll durch seine Form an den früher am Marktplatz befindlichen Pranger erinnern.

Das Böse

In seiner Ansprache stellte Bürgermeister Völkl fest, dass der Name des Kunstwerkes »Das Böse« bereits zu Diskussionen führte und auch weiterhin führen könnte. In erklärenden Gesprächen setzten sich die Anwesenden und der Künstler im Anschluss an die Enthüllung mit dem Titel des Werkes auseinander. Dabei kam man überein, dass eine erklärende Tafel neben dem Kunstwerk angebracht wird. Als besser zum Standort passenden Titel der Erklärung und des Werkes einigte man sich zudem auf die Bezeichnung »Das Böse am Pranger«.

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