Informationen aus dem Rathaus
Volksentscheid »Nichtraucherschutz in Bayern« am 04.07.2010
Am 4. Juli 2010 fand bayernweit der Volksentscheid zum Nichtraucherschutz statt.
In Roßtal fanden sich 54 Wahlhelfer bereit, ehrenamtlich in einem der neun Wahlvorstände mitzuarbeiten.
Der Markt dankt allen Wahlhelfern, die am Sonntag in den Wahllokalen für eine reibungslose Durchführung des Volksentscheides sorgten.
Danke auch den Parteien und Wählergruppen die mithalfen, dass genügend Ehrenamtliche rechtzeitig zur Verfügung standen.
In Roßtal lag die Wahlbeteiligung beim Volksentscheid bei 41,34 %. Von den 7.856 Stimmberechtigten nahmen somit 3.248 Bürger ihr Stimmrecht in Anspruch.
Mit „Ja“ stimmten 2.122 Wähler (65,35%), mit „Nein“ 1.125 (34,65%) Bürger. Eine Stimmabgabe musste als ungültig gewertet werden.
Die höchste Zustimmung hatte der Gesetzesentwurf des Volksbegehrens »Für echten Nichtraucherschutz« im Stimmbezirk Großweismannsdorf. Hier stimmten 66,39 % der Stimmberechtigten mit „Ja“.
Am geringsten befürwortet wurde der Gesetzesentwurf des Volksbegehrens im Stimmbezirk Buttendorf. Hier stimmten „lediglich“ 55,96 % der Stimmberechtigten für den Gesetzesentwurf.
Von der Möglichkeit der Stimmabgabe mittels Briefwahl machten ca. 8,5 % der Stimmberechtigten Gebrauch. Von den Briefwählern stimmten 76,66 % für den Gesetzesentwurf des Volksbegehrens.
Ereignisreiches Wochenende
Bereits eine Woche nach der »Neunten um Neun« erlebten die Roßtaler und viele Gäste aus Nah und Fern einen erneuten Höhepunkt im sommerlichen Festkalender des Marktes Roßtal.
Zum vierten Mal wurden am Samstag, dem 3. Juli, die »kunst orte roßtal« von Bürgermeister Johann Völkl an einem der heißesten Tage im Jahr 2010 eröffnet.
Aus der Idee einiger kunstschaffender Roßtaler anlässlich der 1050-Jahrfeier 2004 hat sich mittlerweile ein regional beachtetes Kunstereignis entwickelt. An 16 Orten, welche in der Regel nicht als Ausstellungsorte von Kunst dienen, stellten 22 Künstlerinnen und Künstler die Werke ihres fantasievollen Schaffens aus. Auch heuer konnten die Besucher die Vielfalt der künstlerischen Aktivitäten in Form von Bildern in Aquarell, Acryl und Mischtechnik, Objekten und Skulpturen aus Holz, Stein und Metall sowie am Computer entstandene Farbdrucke bewundern und bei Gefallen erwerben.
Wie inzwischen zur Tradition geworden, diente die Spitzweed-Scheune als Informationszentrum. In diesem „Kunsttempel“ konnten interessierte Besucher oder Besucherinnen einen ersten Überblick über die ausgestellten Kunstwerke gewinnen, da an diesem zentralem „kunst-ort“ von jedem der Beteiligten ein Objekt vorgestellt wurde. An den jeweiligen „kunst-orten“, die normalerweise als Innenhöfe, Praxisräume, Läden, Aula der Grundschule, Kirche, Gärten oder Carports von Roßtaler Geschäfts- bzw. Privatleuten genutzt werden, beantworteten die Künstlerinnen und Künstler den Besuchern alle Fragen zu den einzelnen dort präsentierten Werken.
Am Sonntag wurde das künstlerische Angebot ergänzt durch das evangelische Gemeindefest im Pfarrgarten. Bei herrlichstem Sommerwetter nahmen die zahlreichen Gäste das Angebot an Speisen und Getränken im Pfarrgarten gerne an und nutzten vor allem die Gelegenheit, sich literarisch, musikalisch oder heimatkundlich unterhalten zu lassen. Am kühlsten „kunst-ort“, in der Krypta der Laurentiuskirche, konnten sie darüber hinaus den »Himmel auf Erden« genießen.
Der Markt Roßtal bedankt sich bei den Mitgliedern des »Runden Tisch Kultur«, den Künstlerinnen und Künstlern, der evangelischen Kirchengemeinde und allen Mitwirkenden die ihre Räumlichkeiten oder ihre Arbeitskraft zur Verfügung gestellt haben. Ohne ihre Ideen und die zielgerichtete Zusammenarbeit wäre dieses großartige gemeinsame kulturelle und geistig bereichernde Erlebniswochenende nicht möglich gewesen.
Die heitere und sonnige Stimmung an beiden Tagen wurde jedoch vom plötzlichen Tod des beteiligten Künstlers und Gründungsmitgliedes des »Runden Tisch Kultur« Victor Bulgariu überschattet. Victor wollte nie im Rampenlicht des Gemeindelebens stehen. Doch jedem, der ihn für einen Verein oder eine Organisation um Rat und Tat fragte, hat er mit seiner von Nächstenliebe getragenen selbstlosen Unterstützung geholfen. Wir alle sollten uns hin und wieder, vielleicht beim Betrachten des von ihm geschaffenen steinernen Roßtaler Martinerla, seiner erinnern und ihm für sein Wirken dankbar sein.
Johann Völkl
1. Bürgermeister
25 Jahre Zwergenburg Großweismannsdorf
Am 3. Juli 2010 feierte der Kindergarten »Zwergenburg« in Großweismannsdorf bei strahlendem Sonnenschein sein 25-jähriges Bestehen.
Im Garten des entsprechend der finanziellen Möglichkeiten des Marktes teilweise renovierten alten Schulhauses trafen sich die Kinder, Eltern und das Leitungsteam mit ihren vielen Gästen.
Mit einem kurzen Festgottesdienst, der von den Kindern der Zwergenburg und dem Gesangverein Großweismannsdorf musikalisch umrahmt wurde, eröffnete Pfarrer Jörn Künne diesen Festtag der „kleinen“ Großweismannsdorfer.
Der stellvertretende Landrat Franz Xaver Formann sowie Erster Bürgermeister Johann Völkl dankten dem momentanen und den vorangegangenen Kindergartenteam für ihre wichtige Bildungs- und Erziehungsarbeit.
Dem Kindergarten wünschten alle Redner weitere 25 Jahre des Bestehens, damit nochmals – wie schon im vergangenen Vierteljahrhundert – mindestens 200 fröhliche und selbstbewusste Kinder aus Groß- und Kleinweismannsdorf sowie Regelsbach auf ihren weiteren Schul- und Lebensweg entlassen werden können.
Glückwunsch zum Abitur
Lisa Franz, Roßtalerin und Schülerin am Gymnasium Stein, hat in diesem Jahr, wie viele andere junge Menschen im Landkreis, ihr Abitur abgelegt. Normalerweise ist dies kein Ereignis, welches in den Informationen aus dem Rathaus Platz findet. Im Falle von Lisa Franz ist allerdings eine Ausnahme angebracht, hat sie doch ihr Abitur mit der Traumnote 1,0 abgeschlossen.
Im Namen des Marktes Roßtal beglückwünsche ich Lisa Franz zu dieser hervorragenden Leistung und wünsche ihr eine erfolgreiche berufliche Zukunft.
Johann Völkl
1. Bürgermeister
Dankeschön
Seit 28.06.2010 werden die Kunden des Schreibwarengeschäftes in der Pelzleinstraße nicht mehr von Familie Riedel bedient, die ihr Geschäft in neue Hände übergeben hat.
An dieser Stelle darf sich der Markt Roßtal bei Frau und Herrn Riedel bedanken. Nicht nur dafür, dass sie mit ihrem Geschäft den Unteren Markt attraktiv gehalten, sondern vor allem auch dafür, dass sie jahrzehntelang die vom Markt Roßtal herausgegebenen Bücher und Kalender unentgeltlich angeboten und verkauft haben. Das Ehepaar Riedel konnte als alteingesessene Roschtler die Kunden gerade bei Fragen zum Inhalt der Bücher und der dargestellten Bilder bestens beraten.
Der Markt Roßtal wünscht der Familie Riedel einen mehr als verdienten Ruhestand, den sie noch viele Jahre in guter Gesundheit gemeinsam genießen kann.
