Georg Helmreich
Gemeindeneuordnung zum 1. Mai 1978 –
Der neue Markt Roßtal
Die früheren Gemeinden bis 30. April 1978
1. Landkreisreform 1972
Im Jahre 1972 wurde in Bayern die Landkreisreform und Neufestlegung der kreisfreien Städte vorgenommen. Der Landkreis Fürth wurde, wie andere Kreise in Bayern, ebenfalls verändert. Die Anzahl der Landkreise wurde auf 71 beschränkt.
Dem Landkreis Fürth wurden die Gemeinden Vach, Mannhof und Großgründlach weggenommen und der Stadt Fürth bzw. der Stadt Nürnberg zugeordnet.
Der Landkreis Fürth hat dafür die jetzige Stadt Stein und den Markt Wilhermsdorf (nur ortsteil bezogen) im Zuge der Gemeindegebietsreform erhalten. Der Markt Wilhermsdorf gehörte früher zum Landkreis Neustadt a. d. Aisch mit Sitz in Neustadt a. d. Aisch. Die Stadt Stein gehörte zum Landkreis Nürnberg.
2. Landkreis Fürth
Nach der Kreisreform im Jahre 1972 hatte der Landkreis Fürth noch 21 Gemeinden und rund 72.000 Einwohner. Es wurde also notwendig und bereits 1972 noch eingeleitet, eine Gemeindegebietsreform durchzuführen. Die Gemeindegebietsreform war auf das Jahr 1978 festgelegt. Vor dieser Zeit konnten sich allerdings Gemeinden bereits zusammenschließen.
Im Landkreis wurden Spekulationen und Gespräche über Zusammenlegungen durchgeführt. Im jetzigen Markt Roßtal wurden deshalb selbstverständlich auch bereits Gespräche mit den Gemeinden Buchschwabach, Großweismannsdorf, Weitersdorf, Weinzierlein sowie Ammerndorf geführt.
Insbesondere in der Gemeine Weinzierlein wurde immer wieder darüber spekuliert, wo der Ort Weinzierlein hingeordnet werden soll.
Zur Gemeindegebietsreform hatte der Landkreis Fürth gem. Veröffentlichung am 08.11.1977 86.201 Einwohner.
3. Vollzug der Neubildung des Marktes Roßtal
3.1 Gemeinde Weinzierlein
Der Gemeinderat Weinzierlein hat in der Sitzung am 30.09.1975 beschlossen, dass die Gemeindeteile Buttendorf, Neuses, Kernmühle, Stöckach und Herboldshof zum Frühjahr 1978 in die Marktgemeinde Roßtal eingegliedert werden sollen.
In seiner Sitzung vom 08.12.1975 beschloss der Marktgemeinderat Roßtal:
„In Übereinstimmung mit der Auffassung der Gemeinde Weinzierlein gemäß den dortigen Beschlüssen vom 04. und 30.09.1975 erklärt sich der Marktgemeinderat Roßtal damit einverstanden, dass die Gemeindeteile Buttendorf, Neuses, Stöckach, Kernmühle und Herboldshof in den Markt Roßtal eingegliedert werden und dass die Neugliederung im Frühjahr 1978 wirksam werden soll.“Am 29.09.1976 hat dann der Gemeinderat Weinzierlein den Beschluss vom 30.09.1975 dahingehend ergänzt und berichtigt, dass der Staatsforst »Buttendorfer Wald« zusammen mit den genannten Gemeindeteilen in die Marktgemeinde Roßtal eingegliedert werden soll.
Dies wurde dann auch im Rahmen einer Eingemeindung vollzogen, die zum 30.04.1978 stattfand.
3.2 Gemeinde Buchschwabach, Gemeinde Großweismannsdorf, Gemeinde Weitersdorf
Diese Gemeinden geben keine Zustimmung zur Eingemeindung bekannt. In grundsätzlichen Überlegungen zur Einheitsgemeinde und zur Verwaltungsgemeinschaft hat das Landratsamt Fürth zur Neuordnung des Raumes Roßtal festgestellt:
„Der Markt Roßtal stellt nach Programm Bayern I ein Kleinzentrum dar. Es liegt nahe, Roßtal daher zu verstärken, zumal die umliegenden Gemeinden nicht einmal Kleinzentrum sind. Roßtal weist zwar keine Einkaufszentralität auf, liegt aber an der Eisenbahnlinie Nürnberg-Stuttgart. Roßtal hat überwiegend Wohnfunktion.
Zur Eingemeindung bieten sich Buchschwabach und Großweismannsdorf zwangslos an. Beide sind an der südlichen Landkreisgrenze gelegen; eine Zuordnung zu anderen Gemeinden als Roßtal scheitert bereits an diesen räumlichen Gegebenheiten. Weitersdorf bietet sich durch seine räumliche Nähe zum Markt Roßtal auch ohne weiteres für eine Eingemeindung an.“
Der neue Markt Roßtal wurde deshalb wie folgt gebildet:
Zum 30.04.1978 Eingemeindung der Ortsteile Weinzierlein ohne Ort Weinzierlein.
Zum 01.05.1978 Neubildung des Marktes Roßtal mit den früheren Gemeinden Buchschwabach, Großweismannsdorf und Weitersdorf.
17 Ortsteile sind nunmehr im Markt Roßtal
Nach der Festlegung der maßgebenden Einwohnerzahl durch das Landratsamt Fürth vom 08.11.1977 hatte der neu zu bildende Markt Roßtal 7.241 Einwohner.
Im Einzelnen waren dies:
| Roßtal | 4.193 Einwohner |
| Buchschwabach | 1.107 Einwohner |
| Großweismannsdorf | 664 Einwohner |
| Buttendorf, Herboldshof, Kernmühle, Neuses und Stöckach | 487 Einwohner |
| Weitersdorf | 780 Einwohner |
Von Weinzierlein ist der Ort Weinzierlein mit 1.026 Einwohnern in die Stadt Zirndorf eingemeindet worden.
4. Bildung der früheren Gemeinden und Gemarkungen
Nach der Bildung des Königreichs Bayern, nach der Französischen Revolution, wurden in Bayern Gemeinden gebildet, die vorher auf verschiedene Klöster und Herrschaften verteilt waren. Für die Städte und Gemeinden wurden Gemarkungen gebildet. Der »Buttendorfer Wald« war gemeindefreies Gebiet.

In der Regel war es früher so, dass zwar Höfe existierten mit Grundstücken, die aber als Lehen an die jeweiligen Bauern gegen Abgabe eines Lehengeldes verteilt waren.
Auch nach der Neubildung des Marktes Roßtal im Jahre 1978 blieben die Gemarkungen mit den Gemarkungsgrenzen erhalten, außer der Teilung, für die Stadt Stadt Zirndorf und dem Markt Roßtal der Gemarkung Weinzierlein.
Es sind deshalb folgende Gemarkungen im Markt Roßtal enthalten:
Buchschwabach mit den Orten Buchschwabach, Raitersaich und Clarsbach, seit 1816, Urkataster 1821, Fläche: 12,175642 km²:

Roßtal mit dem Ort Roßtal, seit Urkataster 1827, Fläche: 7,544389 km²:
Weinzierlein mit den Orten Buttendorf, Neuses, Stöckach, Kernmühle und Herboldshof aus der Gemarkung Weinzierlein, seit 1816, Teilbereich für den Markt Roßtal nunmehr 9,108341 km²:

Weitersdorf mit den Orten Weitersdorf, Oedenreuth, Kastenreuth, Wimpashof und Trettendorf, seit 1816, Fläche 8,214574 km²:

Großweismannsdorf mit den Orten Groß- und Kleinweismannsdorf und Defersdorf, seit 1816, Urkataster 1821, Fläche: 7,347114 km²:

Mit allen Gemarkungen beträgt die Gesamtfläche des Marktes Roßtal nunmehr 44,390060 km².
Die Gemarkungen sind in den einzelnen Grundbuchbüchern weiterhin aufgeteilt.
Viele Grundstückseigentümer in den früheren Gemeinden hatten aber bereits Grundstücke in verschiedenen Gemarkungen.
5. Gemeindliche Einrichtungen vor der Zusammenlegung und Neubildung
Markt Roßtal
Als jetziger Kernort Roßtal hatte man bereits 1972 das neue Rathaus am Marktplatz errichtet und ist dort eingezogen.
Vorher wurde 1970 das Haas'sche Anwesen am Marktplatz vom Markt Roßtal erworben und das Gebäude abgebrochen. Das alte Rathaus in der Rathausgasse wurde ab 1972 für andere Zwecke genutzt.
Gemeinde Buchschwabach
Buchschwabach hatte ein Bürgermeisteramt in Raitersaich in der dortigen von Buchschwabach nach Raitersaich verlegten Schule.
Gemeinde Großweismannsdorf
In Großweismannsdorf war ein Gemeindehaus mit Sitz für Bürgermeister und Arbeitskraft vorgesehen, sowie ein Feuerwehrhaus.
Weitersdorf
In Weitersdorf wurden die Arbeiten beim Bürgermeister Schmidt erledigt.
Gemeinde Weinzierlein
Weinzierlein besaß ein neu gebautes Rathaus mit Sitz für Bürgermeister und Bedienstete, sowie einen Sitzungssaal.
6. Zusammenarbeit vor der Gemeindegebietsreform
6.1 Gemeinsame Einrichtungen
Vor der Gebietsreform wurde bereits 1972 mit den alten Gemeinden ein Schulverband gegründet. Die Schulen in den alten Gemeinden wurden noch bis zur Einweihung der neuen Hauptschule 1972 in Roßtal genutzt.
Die neue Hauptschule an der Wilhelm-Löhe-Straße wurde vom Schulverband in Auftrag gegeben. Dieser wurde zum 30.04.1978 wieder aufgelöst.
6.2 Mandatsträger
| Gemeinde Buchschwabach | ||
|---|---|---|
| Erster Bürgermeister | Karl Heinrich Behringer | Clarsbach |
| Zweiter Bürgermeister | Wolfgang Karl Sommerschuh | Buchschwabach |
| Dritter Bürgermeister | Johann Georg Vogelhuber | Raitersaich |
| Gemeinderäte | Alois Biegl | Buchschwabach |
| Johann Gehring | Buchschwabach | |
| Johann Bierlein | Buchschwabach | |
| Johann Georg Feinauer | Clarsbach | |
| Georg Maurer | Clarsbach | |
| Josef Konopik | Clarsbach | |
| Gemeinde Großweismannsdorf | ||
| Erster Bürgermeister | Hans Bogendörfer | Großweismannsdorf |
| Zweiter Bürgermeister | Helmut Adel | Großweismannsdorf |
| Gemeinderäte | Georg Köppendörfer | Defersdorf |
| Johann Fleischmann | Großweismannsdorf | |
| Christian Hofmann | Großweismannsdorf | |
| Georg Croner | Großweismannsdorf | |
| Michael Leibold | Großweismannsdorf | |
| Hans Ströbel | Großweismannsdorf | |
| Georg Stürmer | Defersdorf | |
| Markt Roßtal | ||
| Erster Bürgermeister | Karl Schubert | Roßtal |
| Zweiter Bürgermeister | Georg Helmreich | Roßtal |
| Markträte | Georg Schütze | Roßtal |
| Hans Walther | Roßtal | |
| Siegfried Münchenbach | Roßtal | |
| Erich Stoll | Roßtal | |
| Herbert Bär | Roßtal | |
| Ludwig Zahn | Roßtal | |
| Leonhard Körber | Roßtal | |
| Gertraud Bruckmeier | Roßtal | |
| Georg Wagner | Roßtal | |
| Wilhelm Gögelein | Roßtal | |
| Roland Winkler | Roßtal | |
| Peter Hutter | Roßtal | |
| Martin Vogelhuber | Roßtal | |
| Gerd Seib | Roßtal | |
| Dr. Ernst Geldner | Roßtal | |
| Gemeinde Weitersdorf | ||
| Erster Bürgermeister | Johann Schmidt | Weitersdorf |
| Zweiter Bürgermeister | Johann Bettschnitt | Oedenreuth |
| Gemeinderäte | Wilhelm Josef Watzka | Weitersdorf |
| Siegfried Franz Bley | Weitersdorf | |
| Johann Wilhelm Bittel | Weitersdorf | |
| Johann Simon Schuhmann | Weitersdorf | |
| Johann Georg Schmidt | Oedenreuth | |
| Georg Hermann Förthner | Weitersdorf | |
| Georg Lösel | Kastenreuth | |
| Gemeinde Weinzierlein | ||
| Erster Bürgermeister | Hermann Thummerer | Weinzierlein |
| Zweiter Bürgermeister | Georg Wendler | Weinzierlein |
| Dritter Bürgermeister | Walter Syrbe | Weinzierlein |
| Gemeinderäte | Karl Müller | Weinzierlein |
| Erwin Braunbart | Weinzierlein | |
| Friedrich Streichsbier | Weinzierlein | |
| Richard Häberle | Weinzierlein | |
| Mathias Weber | Weinzierlein | |
| Heinz Horneber | Kernmühle | |
| Georg Miederer | Neuses | |
| Leonhard Besendörfer | Buttendorf | |
| David Betz | Buttendorf | |
| Erich Probst | Buttendorf | |
6.3 Die Bürgermeister und der neue Marktgemeinderat ab 01.05.1978
| Name | Amt | zugehörig | Ortsteil |
|---|---|---|---|
| Schubert Karl | 1. Bürgermeister | SPD | Roßtal |
| Hutter Peter | 2. Bürgermeister | CSU | Roßtal |
| Schmidt Hans | 3. Bürgermeister | Freie Wähler | Weitersdorf |
| Bogendörfer Hans | Marktrat | CSU | Großweismannsdorf |
| Bogendörfer Leonhard | Marktrat | SPD | Buttendorf |
| David Manfred | Marktrat | SPD | Weitersdorf |
| Friedrich Rosemarie | Markträtin | SPD | Roßtal |
| Gaul Maximilian | Marktrat | CSU | Buchschwabach |
| Helmreich Georg | Marktrat | SPD | Roßtal |
| Konopik Josef | Marktrat | Freie Wähler | Raitersaich |
| Münchenbach Siegfried | Marktrat | SPD | Roßtal |
| Pfundt Peter | Marktrat | SPD | Roßtal |
| Probst Erich | Marktrat | CSU | Buttendorf |
| Rupprecht Gerhard | Marktrat | SPD | Roßtal |
| Schütze Georg | Marktrat | Freie Wähler | Roßtal |
| Seib Gerd | Marktrat | CSU | Roßtal |
| Sommerschuh Wolfgang | Marktrat | F.D.P/UW | Buchschwabach |
| Stoll Erich | Marktrat | SPD | Roßtal |
| Walther Hans | Marktrat | Freie Wähler | Roßtal |
| Winkler Hans | Marktrat | CSU | Roßtal |
| Winkler Roland | Marktrat | CSU | Roßtal |
7. Wasserversorgung und Entwässerung
Roßtal
In Roßtal war bereits eine zentrale Wasserversorgung und eine Entwässerung mit einer mechanisch biologischen Kläranlage vorhanden, die wegen der Krautfabrik Stettner, welche die Produktion einstellte, eine Reserve von rund 2000 Einwohnerwerten hatte.
Der Ort Roßtal wurde über Quellen an der Mühlenstraße in Roßtal mit Hochbehälter am südlichen Ortsrand rund 400 m über NN versorgt.
Zur vorschriftsmäßigen Wasserversorgung wurden 1984 im Buttendorfer Wald Brunnen gebohrt. Die Quelle in Roßtal an der Unteren Bahnhofstraße konnte aus hygienischen Gründen nicht weiter benutzt werden. Am Hochbehälter in Oedenreuth wurde 1990 ein weiterer Behälter für Roßtal gebaut.
Mit der Versorgung von Roßtal aus dem Buttendorfer Wald wurden die Orte Buttendorf, Neuses, Stöckach, Kernmühle und Herboldshof aus dem Wasserzweckverband Dillenberggruppe herausgenommen und an die Wasserversorgung Roßtal angeschlossen.
Gemeinde Weitersdorf
In Weitersdorf wurde 1976 die Teichkläranlage aufgelassen und in das Abwassermischsystem über ein Pumpwerk in Richtung Roßtal zur Kläranlage gefördert. Ein Regenüberlaufbecken wurde gebaut. In der Zentralkläranlage Roßtal wird es seither mit gereinigt.
Für den Ort Oedenreuth war in der Gemeine Weitersdorf noch vor der Eingemeindung eine Teichkläranlage errichtet worden.
Derzeit existiert für die Orte Kastenreuth, Wimpashof und Trettendorf immer noch keine zentrale Abwasseranlage.
Die Wasserversorgung wurde zentral über den Wasserzweckverband Großweismannsdorf betrieben (Wasserturm bei Oedenreuth).
Gemeinde Großweismannsdorf
In Groß- und Kleinweismannsdorf war eine Teichkläranlage vorhanden. Die neue Kläranlage wurde nach 1978 für beide Ortsteile errichtet.
Die Wasserversorgung wurde zentral über den Zweckverband Großweismannsdorf vorgenommen.
Gemeinde Buchschwabach
In Buchschwabach, Raitersaich und Clarsbach hatte die Gemeinde Buchschwabach bereits Teichkläranlagen errichtet, die nur teilweise den wasserrechtlichen Vorschriften genügten.
Für Buchschwabach und Defersdorf konnte erst 1998 eine Kläranlage nach den neuesten wasserrechtlichen Vorschriften errichtet werden.
Die Wasserversorgung erfolgte bereits 1978 über die Wasserversorgung mit Brunnen und Hochbehälter in Buchschwabach.
Gemeindeteile von Weinzierlein
In Stöckach wurde noch durch die Gemeinde Weinzierlein 1977 eine Kanalisation und eine Kläranlage (Teichkläranlage) gebaut und der Ort damit wasserrechtlich einwandfrei seither entwässert.
In Buttendorf jedoch, existierte eine Teichkläranlage, die nicht den wasserrechtlichen Vorschriften genügte.
Neuses besaß keine Kläranlage. Ein Oberflächenentwässerungssystem war teilweise vorhanden.
Erst nach der Gemeindegebietsreform 1978 wurde für Neuses und Buttendorf 1981 eine neue Kläranlage gemäß den wasserrechtlichen Vorschriften unterhalb von Neuses an der Bibert gebaut.
Für die Kernmühle und Pleigershof (Herboldshof?) existiert keine zentrale Abwasseranlage.
Die Wasserversorgung für den Bereich Buttendorf, Neuses und Stöckach wurde durch die Dillenberggruppe vorgenommen.
8. Vereine, Feuerwehren
Ziel der Gemeindezusammenlegung 1978 war es, die Ortszusammengehörigkeiten zu erhalten. Als besondere Vereine gelten die Feuerwehren und die Gesangsvereine.
Alle 9 Feuerwehren blieben bestehen
- Freiwillige Feuerwehr Roßtal
- Freiwillige Feuerwehr Buttendorf
- Freiwillige Feuerwehr Neuses-Stöckach
- Freiwillige Feuerwehr Buchschwabach
- Freiwillige Feuerwehr Clarsbach-Raitersaich
- Freiwillige Feuerwehr Groß- und Kleinweismannsdorf
- Freiwillige Feuerwehr Defersdorf
- Freiwillige Feuerwehr Oedenreuth-Kastenreuth-Trettendorf
- Freiwillige Feuerwehr Weitersdorf
9. Feuerwehrhäuser/Gemeinschaftsräume
- Neuses
- Raitersaich
- Buchschwabach
- Roßtal
- Großweismannsdorf
- Weitersdorf
- Buttendorf
10. Einwohnerzahlentwicklung
| Ortsteile | 27.05.1979 | 01.05.1978 | 30.12.1999 | 02.01.2001 | 31.12.2002 |
|---|---|---|---|---|---|
| Roßtal | 4098 | 4414 | 5698 | 5781 | 5858 |
| Weitersdorf | 383 | 555 | 851 | 837 | 847 |
| Buttendorf | 191 | 266 | 389 | 382 | 378 |
| Neuses | 198 | 204 | 219 | 206 | 207 |
| Stöckach | 57 | 58 | 76 | 78 | 82 |
| Kernmühle | 21 | 8 | 31 | 34 | 38 |
| Herboldshof | 13 | 6 | 10 | 7 | 10 |
| Kastenreuth | 25 | 16 | 18 | 18 | 18 |
| Oedenreuth | 138 | 157 | 216 | 202 | 223 |
| Wimpashof | 9 | 8 | 13 | 16 | 18 |
| Großweismannsdorf | 301 | 491 | 579 | 585 | 588 |
| Kleinweismannsdorf | 184 | 350 | 350 | 334 | |
| Defersdorf | 141 | 159 | 139 | 143 | 142 |
| Buchschwabach | 393 | 614 | 916 | 957 | 1046 |
| Trettendorf | 47 | 16 | 38 | 40 | 42 |
| Raitersaich | 335 | 369 | 418 | 421 | 425 |
| Clarsbach | 225 | 203 | 183 | 179 | 182 |
| Insgesamt | 6759 | 7538 | 10144 | 10236 | 10438 |
Nachbargemeinden Januar 2001:
| Gemeinde | Einwohner |
|---|---|
| Heilsbronn | ca. 9000 |
| Rohr | ca. 2500 |
| Großhabersdorf | ca. 4500 |
| Ammerndorf | ca. 2000 |
| Zirndorf | ca. 26000 |
| Stein | ca. 13000 |
11. Abschlussfeststellung an Gebäuden und in der Bauleitplanung
Durch die Investitionen an Gebäuden und in der Bauleitplanung in den einzelnen Ortsteilen, unabhängig vom Kernort Roßtal, wurde das Zusammenleben und die Kultur in den früheren Gemeinden erhalten. Neubürger wurden integriert. Dazu trägt auch bei, dass alle Ortsteile in den Kirchengemeinden seit früher zusammengehören.
Quelle: Roßtal, 1050 Jahre Heimat – offen und lebendig, S. 209–225
