Galerie 2009
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Die Lyra zu Gast bei der Serenade des MGV Wassermungenau am 26. Juni 2009 auf der Burg Abenberg Foto: Klaus Lechner |
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Alle warten auf den Startschuss |
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| Die Lyra, Gemischter Chor Roßtal, bei den Spott-, Fress- und Saufliedern am 10.7.2009 im Zelt am Marktplatz |
Bass-Solo: „Hat man auch ein Schinkenbein, wie schmeckt der Wein in guter Runde!“ |
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| Alle warten gespannt auf ihren Einsatz beim ersten Lied |
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| „Die Gäns mit ihrem Dadern mit ihrem Gschrei und Schnadern Sankt Martin han verraten darum tut man sie braten!“ |
Der neugegründete Kammerchor präsentierte bei seinem ersten Auftritt drei anspruchsvolle Kuckucks-Lieder |
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| Der MGV 1869 Roßtal steuerte unter der Leitung von Chistian Hutter vier klangvolle Weinlieder bei |
Das Publikum bekommt auch seinen Einsatz… |
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Christian Hutter am Klavier bei den Tenören |
Applaus und herzlichen Dank für das schöne gemeinsame Konzert |
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Zugabe: Der Rinderwahn (von Max Raabe) greift um sich! Da kann nur noch das folgende Kuchenbuffet zu neuen Kräften verhelfen |
Und das schrieb die Presse:
Aber bitte mit Rollbraten!
Kalorienhaltiges in Roßtal: Die Lyra sang Fress- und Sauflieder
Mit immer wieder neuen Ideen gelingt es Andrea Sauer, Leiterin des Gemischten Chores Lyra Roßtal, die ausgetretenen Pfade bei der Programmgestaltung zu verlassen. Beim Sommerkonzert des Chores, das wetterbedingt vom malerischen Fischhaberhof in ein Zelt auf dem Marktplatz verlegt werden musste, gab es nun Spott-, Fress- und Sauflieder aus fünf Jahrhunderten.
Mit Speck fängt man Mäuse: Zur Einstimmung gab es vor dem Konzert Spanferkelrollbraten mit fränkischen Klößen und als Nachspeise im Anschluss ans letzte Lied («Aber bitte mit Sahne») wurde tatsächlich ein Kuchenbüfett serviert. Beeindruckte die Lyra schon im ersten Teil mit Liedern vom 16. bis zum 19. Jahrhundert, in denen es um die Martinsgans, die ja in Roßtal eine besondere Tradition hat, und ums Trinken und Zechen geht, so waren die Sänger und Chorleiterin Sauer bei den abschließenden Liedern von Udo Jürgens und Max Raabe vollends in ihrem Element.
«Der Teufel hat den Schnaps gemacht» könnte zwar als Antisauflied aufgefasst werden, und das Lied «Rinderwahn», bei dem der Chor auch beachtliche schauspielerische Qualitäten zeigte, als Antifresslied - die Zuhörer im Zelt ließen sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen. Bei «Aber bitte mit Sahne», wo sich Staatstheaterkapellmeister Christian Hutter als versierter Barpianist outete, war dann die Kalorienbremse vollständig gelöst.
Mimische und sängerische Qualitäten bewies der Chor auch beim finnischen Volkslied «Ja mein Schatz ist wunderschön». Schließlich gelang es der Chorleiterin auf humorvolle Weise auch noch, das Publikum zum Mitsingen zu animieren.
Als hoffnungsvolles Pflänzchen erwies sich der neu gegründete Kammerchor der Lyra, der zwar noch der gärtnerischen Pflege bedarf, sich aber schon an anspruchsvolle Chorsätze von Günter Bialas und Gottfried Wolters wagte. Und der Männergesangverein 1869 Roßtal unter Hutters Leitung konzentrierte sich mit Trinkliedern vom Fass im tiefen Keller und der Geschichte des Weins «Aus der Traube in die Tonne» mit kraftvollem Männerchorklang ganz auf den «flüssigen» Teil des Konzertmottos.
GÜNTER GREB
Quelle: Fürther Nachrichten vom 14.07.2009













