Abgeschlossene Projekte
Städtebauliche Projekte zielen darauf ab, die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger zu steigern, das Ortsbild nachhaltig zu verbessern und eine moderne sowie funktionale Infrastruktur zu schaffen.
Weitere Details und Informationen über unsere abgeschlossenen Projekte erfahren Sie nachfolgend.
Verkehrskonzept für den Altort Roßtal


Das neue Verkehrskonzept wurde vom Marktgemeinderat am 24.03.2026 gebilligt und dient künftig als Leitlinie für die weitere Entwicklung.
Warum ein Verkehrskonzept?
Durch die Entwicklung im Kernort – insbesondere rund um den Oberen und Unteren Markt – verändern sich auch die Anforderungen an den Verkehr.
Ziel ist es, den Altort für alle Menschen gut erreichbar und gleichzeitig sicherer, nachhaltiger und lebenswerter zu gestalten.
Im Mittelpunkt stehen dabei alle Verkehrsarten:
- Mehr Sicherheit und Attraktivität für Fußgängerinnen und Fußgänger, z. B. durch bessere Wegeführungen und Querungsmöglichkeiten
- Stärkung des Radverkehrs, um kurze Wege im Ort bequem und klimafreundlich zurücklegen zu können
- Verbesserungen für den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV), damit Bus & Co. eine noch attraktivere Alternative zum Auto werden
- Eine gezielte Lenkung und – wo sinnvoll – Reduzierung des Kfz-Verkehrs, um den Altort zu entlasten und die Aufenthaltsqualität zu erhöhen
- sowie eine sinnvolle Organisation des ruhenden Verkehrs (Parken)
Ein besonderer Fokus liegt darauf, diese Bereiche sinnvoll miteinander zu verknüpfen.
Das Konzept ist gemeinsam entstanden: Bürgerinnen und Bürger, Gewerbetreibende, Politik und Verwaltung haben sich aktiv eingebracht – etwa durch Befragungen, Workshops und eine eigene Lenkungsgruppe. Auch umfangreiche Untersuchungen, z.B. zum Verkehrsaufkommen und zur Parksituation, sind in die Planung eingeflossen sowie bestehende Konzepte, wie z.B. das Radverkehrskonzept. Eine erste prioritäre Maßnahme aus Sicht der Lenkungsgruppe ist die Prüfung der Errichtung eines Parkhauses auf dem Grundstück Fl.Nr. 167 Gemarkung Roßtal, einschließlich einer entsprechenden Investorensuche.
Wichtig zu wissen:
Ein Verkehrskonzept ist kein fertiger Bauplan, sondern zeigt eine gemeinsame Richtung und Vision für die Zukunft auf. Welche Maßnahmen tatsächlich umgesetzt werden und wann dies geschieht, hängt von verschiedenen Faktoren ab – etwa von rechtlichen Vorgaben, finanziellen Möglichkeiten und den Entscheidungen der zuständigen Gremien. Klar ist aber: Die vorgeschlagenen Maßnahmen bilden ab sofort die Grundlage für die weitere Planung.
Das erarbeitete Verkehrskonzept mit seinen Maßnahmenplänen bestehen aus
- einem Erläuterungsbericht zur Bestandsanalyse (Teil A) (PDF-Dokument, 19,8 MB, 25.03.2026) und
- dem Erläuterungsbericht zum Konzept (Teil B) (PDF-Dokument, 7,71 MB, 25.03.2026).
Förderung: Das Verkehrskonzept "Altort Roßtal" wird durch Mittel der Städtebauförderung mit 60 % der förderfähigen Kosten bezuschusst.
Sing- und Musikschule - Am Schloßberg 4 und 6
Was lange währt, wird endlich gut
Alle Beteiligten, die bei der ersten Begehung des alten Anwesens im Jahr 2016 dabei waren, hatten zwar die Hoffnung, dass daraus etwas Tolles entstehen kann, aber auch die Skepsis war groß, ob hier noch etwas zu retten ist. Umso mehr übertrifft nun das geschaffene Ergebnis wohl jegliche Erwartungen und auch die Befürchtungen konnten widerlegt werden. Mit viel Liebe zum Detail und unter Beachtung des Denkmalschutzes sind acht Unterrichtsräume und zwei Verwaltungsräume in den beiden Häusern entstanden. Viele alte Wände und Relikte wurden in Szene gesetzt und spiegeln somit gekonnt die Geschichte der alten Häuser wider. Beeindruckend ist auch das Forum, das zwischen den beiden Häusern entstanden ist und die Gebäude räumlich verbindet, sowie Platz für kleine Veranstaltungen bietet. Im Dach des denkmalgeschützten Hauses „Am Schloßberg 4“ befindet sich ein Konzertsaal, der den Zuschauerinnen und Zuschauern unter dem offenen alten Dachstuhl sitzend ein ganz besonderes Ambiente bei Konzerten bescheren wird.
Seit Januar 2024 ist die Sing- und Musikschule inzwischen im Betrieb und wird von Musik und Leben erfüllt. Im Mai 2024 fand zudem eine große Eröffnungsfeier statt, bei dieser die Öffentlichkeit das erste Mal die Gelegenheit hatte, die Räumlichkeiten zu begutachten. Auch Anfang September am Tag des offenen Denkmals war der Andrang groß und viele interessierte Personen kamen, um sich vom Ergebnis selbst zu überzeugen.
Wir sind sehr stolz, dass dieses herausfordernde städtebauliche Projekt nun abgeschlossen werden konnte. Wir wünschen den Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schüler, dass sie sich in den Räumlichkeiten wohl beim Musizieren fühlen. Musikalische Wiedereinsteiger sind natürlich auch herzlich willkommen. Den zukünftigen Gästen der Konzerte im Konzertsaal wünschen wir schöne kulturelle Erlebnisse und Begegnungen in einem historischen Ambiente.
Die Maßnahme wurde gefördert durch:
| Projekt | gefördert durch: | Förderquote |
|---|---|---|
| Gesamtsanierung der Anwesen - Am Schloßberg 4 und 6 | Städtebauförderung (Regierung von Mittelfranken) Landesamt für Denkmalpflege | 60 % der förderfähigen Kosten 500.000 € Entschädigungsfond |
| Außenanlagen | Städtebauförderung (Regierung von Mittelfranken) | 60 % der förderfähigen Kosten |
| Instrumente, technische Ausstattung und Mobiliar des Badershauses | LEADER | 52.150,93 € |
