Bürgermeister Gegner zu den Planungen des neuen ICE-Werks Nürnberg

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Die DB Fernverkehr AG informierte im Rahmen einer Presseerklärung, dass unter anderem auf dem Gemeindegebiet des Marktes Roßtal der Neubau des ICE-Werks Nürnberg geprüft wird. Konkret geht es um eine 350.000 bis 450.000 m² große Fläche, die sich in unserem Gemeindegebiet zwischen Raitersaich und Buchschwabach erstreckt. Zur Ermittlung eines Standorts des neuen ICE-Werks beantragt die DB Fernverkehr AG ein Raumordnungsverfahren bei der Regierung von Mittelfranken.

 

Bürgermeister Gegner sieht dieses Vorhaben kritisch. Durch den Bau eines ICE-Werks sieht er die Gefahr, dass die verkehrliche Belastung im Markt Roßtal erheblich steigen wird. Zum einen für unsere Ortsteile entlang der Bahnstrecke, zum anderen durch die täglichen An- und Abfahrten der MitarbeiterInnen des Werkes. Außerdem befürchtet er eine erhebliche Zunahme der Lärmemissionen durch das neue Werk.

 

Bürgermeister Gegner sieht im oben genannten Gebiet keine geeigneten Flächen für ein solches Werk, da es hier bereits ein Gewerbegebiet, eine Recycling-Anlage sowie ein Vorranggebiet für Wind- und Solarenergie gibt. Mit Blick auf den Natur- und Artenschutz sieht er hier zudem ein riesiges Waldgebiet sowie Flächen für unsere Landwirtschaft in Gefahr.

 

Informationen zum dem Vorhaben der DB Fernverkehr AG sind unter https://www.ice-werk-nuernberg.de/ zu finden.

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