Corona-Test-Pflicht bei Teilnahme an Gremien-Sitzungen

Marktgemeinderat

Vor dem Hintergrund des erhöhten Übertragungspotenzials der inzwischen auch in Deutschland vorherrschenden Covid19-Variante B.1.1.7 (Zunahme von Virus-Mutationen) wurden die Vorgaben der Einordnung von Kontaktpersonen aktualisiert. So wird nun nicht mehr zwischen Kontaktpersonen der Kategorie 1 und Kategorie 2 differenziert. Stattdessen erfolgt nur noch eine Einstufung als „enge Kontaktpersonen“.

 

Bei einem bestätigten COVID-19-Fall gelten nun grundsätzlich alle Personen als „enge Kontaktperson mit erhöhtem Infektionsrisiko“, die sich gleichzeitig mit einer infizierten Person - unabhängig vom Abstand - länger als zehn Minuten im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole aufhielten. Dies gilt selbst dann, wenn durchgehend und korrekt Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Maske getragen wurde.

 

Die Teilnahme einer infizierten Person an einer Sitzung kann somit zur Quarantäne sämtlicher in der Sitzung anwesender Personen führen.

 

Bitte beachten Sie deshalb folgende neue Regelung:

Zum Schutz vor Gesundheitsgefahren für die Gremienmitglieder und BesucherInnen sowie zur Gewährleistung der Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit der kommunalen Gremien, ist die Teilnahme an Marktrats- und Ausschuss-Sitzungen nur noch unter Vorlage eines aktuellen negativen Corona-Test möglich.

Es besteht die Möglichkeit, bei Zutritt zum Sitzungsort eine offizielle Bestätigung über einen negativen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) oder einen negativen POC-Antigentest (nicht älter als 24 Stunden) vorzulegen. Alternativ kann vor Ort ein Selbsttest unter Aufsicht durchgeführt werden; eine Selbsttestung ist 45 Minuten vor Sitzungsbeginn möglich. Der Markt Roßtal stellt entsprechende Selbsttests zur Verfügung.

 

Dem erforderlichen Testnachweis gleich stehen (vgl. 12. Bay. IfSMV §1a):
  • Der Nachweis einer vollständigen Impfung gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff über einen Impfnachweis in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache oder in einem elektronischen Dokument. Dies gitl ab Tag 15 nach der abschließenden Impfung.
  • Der Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache oder in einem elektronischen Dokument, wenn die zugrundeliegende Testung mittels PCR-Verfahren erfolgt ist und mindestens 28 Tage, höchstens aber sechs Monate zurückliegt (genesene Personen).
  • Zusätzlich gilt für die beiden vorher genannten Personengruppen bezüglich der "Befreiung" vom Testnachweis: Sie dürfen keine typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 aufweisen und es darf bei Ihnen keine aktuelle Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen worden sein.

 

(Stand: 06.05.2021)

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