Netzplanentwurf zum Radverkehrskonzept

Radverkehrskonzept Markt Roßtal

Haupt- und Basisrouten für den Radverkehr – Netzplanentwurf wird im Rathaus ausgehängt

 

Eine gut ausgebaute Radverkehrsinfrastruktur wird das Radfahren in Roßtal sicher und bequem machen. Der Markt Roßtal hat deshalb das Radverkehrskonzept beauftragt, um mit einem geschlossenen und guten Radwegenetz vor allem den Alltagsradverkehr attraktiver zu machen. Der Umstieg auf das Rad wird so für Alltagswege wie den täglichen Einkauf oder das Pendeln in die Arbeit attraktiver.

 

Im Rathaus wird der entwickelte Entwurf für Radverbindungen im Markt Roßtal

vom 12.08.2019 bis 13.09.2019

ausgehängt. Die Bürger haben somit die Möglichkeit, sich über den derzeitigen Planungsstand zu informieren.

 

Als Vorarbeit wurden alle relevanten Wegebeziehungen im Markt identifiziert und von Ende Januar bis Ende März, hatten sich über 115 Bürger aus Roßtal bei der Online-Beteiligung zum Radverkehrskonzept eingebracht. Auch im Rahmen eines Markttisches vor dem Edeka-Markt in der unteren Bahnhofstraße Anfang März wurden Rückmeldungen zu bestehenden und fehlenden Radverbindungen in Roßtal gesammelt.

Mit den gesammelten Informationen aus der Befahrung der bestehenden Radverbindung durch die Experten des Instituts für innovative Städte sowie den Rückmeldungen der Bürger wurden die identifizierten Wunschverbindungen des Radverkehrs auf Straßen und Wege umgelegt. Der vorliegende Netzplanentwurf wurde von der Steuerungsgruppe des Radverkehrskonzeptes diskutiert und für richtig und wegweisend begrüßt.

 

In Netzplanentwurf werden durch die Gliederung in Haupt- und Basisrouten wichtige Verbindungen höher priorisiert. So verknüpfen Hauptverbindungen des Radverkehrs wichtige Ortsteile und Quartiere und erschließen wichtige Ziele, wie den Kernort, den Bahnhof oder Arbeitsstätten. Auf diesen Strecken soll der Radverkehr gebündelt werden und ein schnelles, sicheres und bequemes Vorankommen ermöglicht werden. Das Basisnetz bindet weitere Quell- und Zielpunkte an das Hauptroutennetz an. Diese Verbindungen sind engmaschiger und so vergleichbar mit Nebenstraßen für den motorisierten Verkehr.

 

Der vorliegende Radnetzplan soll nach der Beschlussfassung im Bau- und Umweltausschuss im Herbst 2019 und anschließend im Marktgemeinderat eine Planungsgrundlage für die kommenden 10-15 Jahre sein. Je nach Bedeutung der Radverbindungen sowie der örtlichen Gegebenheiten muss dabei abgewogen werden, mit welcher Führungsform das Radfahren möglichst komfortabel und sicher gestaltet werden kann.

 

Der Netzplanentwurf kann hier eingesehen werden.

Der Erläuterungstext zum Netzplanentwurf kann hier eingesehen werden.

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