Übersicht aktueller Hilfeleistungen für Unternehmen

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Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie hat unter https://www.stmwi.bayern.de/coronavirus/ viele wichtige Informationen und Links für von der Coronakrise betroffene Unternehmen zusammengestellt.

Die Informationen sind hierbei kategorisiert, sodass Sie sich direkt an die jeweiligen Fachbereiche und Institutionen wenden können. Es wird darauf hingewiesen, dass die staatlichen Stellen und Kammern lediglich informieren können, aber keine Rechtsberatung vornehmen dürfen.

Alle Angaben werden vom Staatsministerium laufend aktualisiert.

 

Unter diesem Link finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten für Betriebe (u.a. zur Öffnungserlaubnis) in Form einer FAQ-Liste hierzu.

 

Soforthilfe Corona

Die Bayerische Staatsregierung und die Bundesregierung haben Soforthilfeprogramme für Betriebe und Freiberufler aufgelegt. Die Verzahnung der beiden Programme ermöglicht höhere Zahlungen für alle abgedeckten Betriebsgrößen. Wenn Sie von den höheren Konditionen des Bundes- und Landesprogramms profitieren wollen, stellen Sie bitte einen neuen elektronischen Antrag.

 

Die Richtlinien bzw. Förderbedingungen zur Soforthilfe für Unternehmen finden Sie hier (Stand: 17.03.2020).

Den Antrag auf Soforthilfe stellen Sie bitte nur auf der Seite des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

Falls Sie schon einen Antrag gestellt haben (unabhängig davon, ob Sie schon einen Bescheid oder eine Auszahlung erhalten haben), kreuzen Sie dies bitte im elektronischen Antragsformular an.

 

 

Weitere finanzielle Unterstützungsangebote

Betroffenen Unternehmen stehen für die Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus die Darlehensprodukte der LfA Förderbank Bayern, die Darlehensprodukte der KfW sowie verschiedene Bürgschaftsprogramme zur Verfügung.

 

Ziel der Finanzierungshilfen:

Primäres Ziel ist die Bereitstellung zusätzlicher Liquidität, die es den Unternehmen ermöglicht, die schwierige Zeit zu überbrücken und sich zu stabilisieren.

Finanzierungsvoraussetzung:

Voraussetzung für die Unterstützung der Unternehmen ist ein grundsätzlich tragfähiges Geschäftsmodell und die Bereitschaft der Hausbanken, die nachfolgenden Angebote in die Gesamtfinanzierung einzubinden.

Ihr Weg zu den Finanzierungshilfen:

Erster Ansprechpartner für die finanziellen Unterstützungsangebote der LfA Förderbank Bayern, der KfW sowie der Bürgschaftsbank Bayern GmbH (BBB) ist grundsätzlich Ihre Hausbank – sie berät und beantragt die finanziellen Hilfen bei LfA und BBB. Bitte sprechen Sie daher zuerst mit Ihrer Hausbank.

 

Detailliertere Informationen zu den Darlehens- und Bürgschaftsprogrammen der KfW, der LfA Förderbank Bayern und der Bürgschaftsbank Bayern GmbH entnehmen Sie bitte den jeweiligen Websites sowie der Coronavirus-Themenseite des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

 

 

Kurzarbeit und Hinzuverdienst

Wird in Folge des Coronavirus eine vorübergehende Reduzierung der üblichen Arbeitszeiten notwendig, können betroffene Betriebe bei ihrer zuständigen Agentur für Arbeit Kurzarbeitergeld beantragen.

 

Zur Bewältigung der Corona-Krise gelten rückwirkend zum 01.03.2020 zusätzlich folgende erweiterte Kurzarbeitsregelungen:

  • Das Erfordernis, dass mindestens ein Drittel der Belegschaft vom Arbeitsausfall betroffen ist, wird auf eine Schwelle von 10 Prozent abgesenkt.
  • Die Sozialversicherungsbeiträge werden vollständig von der Bundesagentur für Arbeit übernommen.
  • Auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden wird teilweise oder vollständig verzichtet.
  • Auch Leiharbeitnehmer können Kurzarbeitergeld beziehen.
  • Wie bereits am 29. Januar 2020 von der Bundesregierung beschlossen, soll im gleichen Zug eine Verlängerung des Kurzarbeitergeldbezugs von 12 auf 24 Monate ermöglicht werden.

 

Hinzuverdienst:

Wird während des Bezugs von Kurzarbeitergeld eine Nebenbeschäftigung in einem systemrelevanten Bereich aufgenommen, so wird das Nebeneinkommen in der Zeit vom 1. April 2020 bis 31. Oktober 2020 nicht auf das Kurzarbeitergeld angerechnet. Dies gilt in systemrelevanten Branchen für Minijobs sowie für Nebenbeschäftigungen bis zur Erreichung des ursprünglichen Einkommens aus der Hauptbeschäftigung (vor Kurzarbeit). Weitere Informationen dazu finden Sie bei der Bundesagentur für Arbeit.

 

Die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw) bietet in ihrem ServiceCenter zur Kurzarbeit umfangreiche Informationen und eine Videohilfe zum Antrag auf Kurzarbeitergeld sowie zu den Hinzuverdienstmöglichkeiten.

 

 

Stundung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen

Steuern:

Um die Liquidität bei Unternehmen zu verbessern, können Steuerzahlungen gestundet sowie Vorauszahlungen der Gewerbesteuer auf null gesetzt werden. Auf die üblichen Stundungszinsen in Höhe von 0,5 Prozent pro Monat wird bis zum 31. Dezember 2020 verzichtet, solange der Schuldner einer fälligen Steuerzahlung unmittelbar von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen ist.

 

Den Antrag zur Steuerstundung finden Sie hier. Ansprechpartner ist Ihr zuständiges Finanzamt.

 

Weitere Informationen zu den bestehenden Möglichkeiten bietet das Bundesministerium der Finanzen.

 

Sozialversicherungsbeiträge:

Unternehmen, die aufgrund der Corona-Krise unter extremen Einnahmeausfällen leiden, können bei den zuständigen Krankenkassen eine zinsfreie Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen beantragen. Voraussetzung dafür ist aber, dass vorrangig bereits die anderen Unterstützungsmöglichkeiten vergeblich versucht wurden (Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld, Fördermitteln und/oder Krediten) und die glaubhafte Erklärung, dass der Arbeitgeber einen erheblichen finanziellen Schaden durch die Corona-Pandemie erlitten hat.

 

Informationen zu den Möglichkeiten und zum Verfahren bietet das Infoblatt des GKV-Spitzenverbands.

 

 

Grundsicherung für Kleinunternehmer

Während die oben genannten Soforthilfen die wirtschaftliche Existenz der Unternehmen sichern sollen, können Einkommensausfälle bei Kleinunternehmern und Soloselbstständigen auch zu einer Gefährdung der privaten wirtschaftlichen Existenz führen.

Da diese Personengruppen in aller Regel nicht über eine Arbeitslosenversicherung verfügen, wurde der Zugang zu Leistungen nach dem SGB II (Grundsicherung) vereinfacht. Wenn das Unternehmen jedenfalls unabhängig von den Einflüssen der Corona-Krise als tragfähig anzusehen ist, muss der Unternehmer auch nicht für Vermittlungsvorschläge in den Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Damit können Lebensunterhalt und Unterkunft in der Krise trotz Verdienstausfalls gesichert werden.

 

Weitere Informationen zur Corona-Grundsicherung bietet die Bundesagentur für Arbeit.

 

 
Homeoffice & Mobiles Arbeiten

An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass viele Telekommunikations- und Softwareunternehmen aktuell Aktionen anbieten, die die Arbeit von zu Hause erleichtern.

 

 

Kostenlose Webinare der ibi research an der Universität Regensburg GmbH - Hilfestellung in Sachen Digitalisierung

Das Institut "ibi research an der Universität Regensburg GmbH bietet derzeit kostenlose Webinare mit Fachwissen, praktische Handlungsanleitungen und Hilfestellungen zu aktuellen Themen rund um die Digitalisierung im Handel an. Eine Registrierung ist erforderlich. Die Übersicht der Webinare finden Sie hier.

 

Stets aktuelle, darüber hinausgehende Informationen finden Sie unter https://www.stmwi.bayern.de/coronavirus/

 

Die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw) bietet zudem für einige der oben genannten Vorgänge Videohilfen an.

 

Weitere hilfreiche Informationen finden Sie hier:

Für Kultur- und Kreativwirtschaft:

 

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